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Purple Schulz
Lila Schulz
Lila Schulz im Jahr 2015
Allgemeine Information
Vollständiger NameKarl Rüdiger "Lila" Schulz
Geboren25. September 1956
GeburtsortKöln
LandFlagge von Deutschland Deutschland
Arbeit
Genre(s)NDW
BerufSänger, Songwriter
(und) Allmusic-Profil
Portal  Portalsymbol  Musik

Lila Schulz, geboren als Karl Rüdiger Schulz (Köln, 25. September1956) ist ein Deutsche Sänger und Songwriter von der from NDW-Zeitspanne.

Jugend und Bildung

Seinen Künstlernamen bekam Schulz 1970, weil er als 13-Jähriger die Interpretationen der Band in einem Orgelladen verkaufte. Dunkellila ging auf die Nerven. Sein Bühnendebüt gab er im März 1973 mit der Band D'accord, während der NDW war Schulz an dem Bandprojekt beteiligt Neue Heimat, davon das erste Album Die Harte erschien 1982.

1983 wurde Schulz, der Gitarrist Josef Piek (Neue Heimat) und der Schlagzeuger Dieter Hoff unter dem Namen Purple Schulz der Hitsong Sehnsucht, wofür sie die Goldene Europa erhielten. Dieses Lied erreichte im Frühjahr 1985 in Deutschland und Schweiz ein 6. Platz und in Österreich Platz 20 in den Charts. Zahlreiche TV-Auftritte und Tourneen nach Italien gefolgt.

1986 trat er neben auf Die Toten Hosen, Rio Reiser, BAP, Herbert Grönemeyer und andere Künstler beim Anti-WAAhnsinns-Festival gegen den Bau der Atommüll-Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Nach den Alben Geliebte Jungs und Der Stand der Dinge 1987 verließ Dieter Hoff die Band. Für die Alben Geliebte Jungs und Diese Singles 1983-1992 hab Purple Schulz je einen bekommen Goldene Schallplatte.

1989 und 1990 war Purple Schulz im Rahmen der Rockpoeten Tour im Rock unterwegs DDR und sang dort auch seinen großen Hit Sehnsucht mit der Textzeile ich werde raus, die oft als Hymne derer bezeichnet wurde, die gehen wollten. Bis zum Beginn des neuen Jahrhunderts spielte er hauptsächlich in den neuen Bundesländern. 1999 arbeiteten Schulz und Josef Piek mit dem Nacht der Proms. 2001 traten beide auch als Duo auf.

Im Sommer 2004 veranstalteten Piek und Schulz zudem eine eigene Kabarettreihe im Kölner Theater im Bauturm mit den Gästen Pe Werner, Stoppok, Manfred Maurenbrecher, Ulla Meinecke, Jess Jochimsen, Die Halbe Wahrheit und Tommy Engel. Diese exzentrischen Kombinationen garantierten ein großes Publikum, so dass man sich entschied, die Serie 2006 mit den Gästen der Schwarzer Fööss, Wise Guys, der Kölner Stimmimitator und Talenttest-Moderator Linus und Heinz Rudolf Kunze. Aus der Begegnung mit Kunze entstand ein Quartett, das von 2007 bis 2010 rund 150 Shows als „Gemeinsame Sache“ gab. Wolfgang Stute und Josef Piek komplettierten die beiden Sänger bei der cajon und der Gitarre. Die vier Musiker entwickelten ein Programm aus Hits und teils vergessenen Liedern und boten komödiantische Parodien. 2005 traten Schulz und Piek der Kölner Stunksitzung bei und verstärkten die Hausband Köbes Underground. Einmal im Jahr unterstützten sie dann das Ensemble von Stunk unplugged auf ihrer Tour.

Zusammen mit seinem Sohn Ben nahm Schulz die Single auf Wir haben alle was zu sagen auf. 2011 schloss er sich Tommy Engel in seiner Show an Weihnachtsengel auf. Im November 2011 beendeten Piek und Schulz ihre musikalische Zusammenarbeit. Im Oktober 2012 veröffentlichte Schulz nach 15 Jahren sein erstes Studioalbum So und nicht anders, wo er erstmals als Produzent auftrat. Die Texte dazu schrieb er überwiegend gemeinsam mit seiner Frau und stand von 2012 bis Sommer 2015 mit dem Gitarristen Schrader auf der Bühne, der zuvor in der Guildo Horn gespielt. Im November 2013 das Live-Album und die DVD Das ist also live!. Im Dezember 2013 war Schulz an der Seite von Gaby Köster zu Gast in den Weihnachtsshows der Gruppe Bringt in der Lanxess Arena in Köln. 2014 und 2015 war er mit einer Deutschland-Tournee unterwegs, die 140 Konzerte umfasste. Dort spielte er auch in psychiatrischen Anstalten.

Seit der Herbsttour 2015 spielt er mit dem Geiger und Gitarristen Markus Wienstroer, der zuvor mit Marius Müller-Westernhagen war auf der Bühne.

Weitere Aktivitäten

Neben seinen Konzerten beschäftigt sich Schulz zunehmend mit Demenz und der Alzheimer-Erkrankung, einschließlich eines Videos auf Video Youtube bei seinem Lied Sätze. Er nimmt die Rolle eines Demenzkranken ein. Sein erstes Buch erschien im November 2015. Sehnsucht bleibt, eine Reise durch vier Jahrzehnte künstlerischen Schaffens. 2016 wurde Schulz der Clown d'honneur vom Weltparlament der Clowns verliehen, im März 2017 erschien sein 14. Album mit dem Titel Der Sing des Lebens, die zu seinen politischen Werken gezählt werden kann. Schreibe auch das Video mit seinem Song Das ist die Zeit! über den Anschlag auf den Berliner Breitscheidtplatz vom 19. Dezember 2016. Im selben Jahr wurde Schulz Mitglied des Kuratoriums der Deutschen Alzheimer Stiftung.

Privatleben

Seit Anfang der 90er Jahre lebt Schulz mit seiner Frau in Brille und hat drei Kinder.

Diskographie

Einzel

  • 1984: Sehnsucht
  • 1985: Nur mit dir
  • 1985: Geliebte Jungs
  • 1986: Wenig gesehen
  • 1987: (Viel zu wenig) Zeit
  • 1990: Du hast mir gerade noch gefehlt
  • 1992: Bis ans Ende der Welt
  • 1996: Wenn du runnerfallst
  • 1999: Ich will raus (Sehnsucht) '99
  • 1985: Herzkrank
  • 1985: Halt mein Fest
  • 1987: Es tut weh
  • 1987: Manchmal hilft nur eins
  • 1988: kein Spaß
  • 1988: Herz voller Gold
  • 1988: Kleine Welt
  • 1989: Was ist pasert / Sorbas und Gerdi
  • 1990: Schöne Leute
  • 1991: Sehnsucht '91
  • 1992: blinder Hund
  • 1993: weitergehen
  • 1994: Du hast alles gesehen
  • 1995: Weder ein Tag, noch ein Jahr
  • 1996: Eins trinken wir noch
  • 1996: Ein gutes Gefuhl
  • 1997: über 30
  • 2008: Wir haben alle was zu sagen
  • 2012: Ich hab Feuer gemacht
  • 2012: Sätze
  • 2017: Das ist die Zeit

Alben

  • 1982: Die Härte (als neue Heimat)
  • 1985: Hautnah
  • 1985: Geliebte Jungs
  • 1987: Der Stand der Dinge
  • 1988: "tsvaic"
  • 1990: Lila Schulz
  • 1992: Haha
  • 1993: Singles 1984–1992
  • 1994: Spass beiseite?
  • 1997: Pop
  • 1999: Sehnsucht – Die Balladen 1984–1999
  • 2003: Programmänderung
  • 2012: So und nicht anders
  • 2013: Das ist also live! (Live, CD und DVD)
  • 2017: Das Singen des Lebens