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Rio Reiser | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Ralph Christian Möbius | |||
| Geboren | Berlin, 9. Januar 1950 | |||
| Verstorben | Fresenhagen, 20. August 1996 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Genre(s) | NDW | |||
| Beruf | Sänger, Musiker, Komponist, Texter und Schauspieler | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
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Rio Reiser geboren als Ralph Christian Möbius (Berlin, 9. Januar1950 - Fresenhagen, 20. August1996) war ein Deutsche Sänger, Musiker, Komponist, Texter und Schauspieler.
Jugend und Bildung
Ralph Christian Möbius' Vater war Ingenieur bei Siemens AG, aber die Familie musste wegen Versetzungen mehrmals umziehen seine Arbeit. Die Familie lebte dann in West-Berlin, Traunreut/Oberbayern, Nürnberg, Brühl Biene Mannheim, Fellbach und Rodgau/Nieder-Roden. Seine Brüder sind Peter und Gert Möbius.
Er brach die Ausbildung am Melanchthon-Gymnasium in Nürnberg ab, um sich stattdessen in einem Fotostudio in auszubilden Offenbach-bieber. Das Cello-, Gitarre- und Klavierspielen brachte er sich selbst bei.
Er änderte seinen Geburtsnamen in Rio Reiser, in Anlehnung an die Hauptfigur des psychologischen Romans Anton Reiser von Karl Philipp Moritz. In seiner Kindheit war er ein großer Fan von Die Beatles und später von Die Rolling Stones.
1970 sprach er über seine Homosexualität, nahm dazu aber erst ab 1986 in Interviews und Talkshows Stellung.
Werdegang
Im Januar 1966 wurde R.P.S. Lanrue, später Gitarrist, Komponist und Mitbegründer von Ton Steine Scherben zu Rio Reiser, wenn er in seiner Band Beat Kings, die hauptsächlich Beatmusik coverte, mitsingen wollte. Im selben Jahr gründeten Reiser und Lanrue gemeinsam die Rockband Galaxis, in der sie gelegentlich auch eigene Stücke spielten. Später beendete Reiser seine Ausbildung im Fotostudio in Offenbach/Bieber, um nach West-Berlin zu ziehen. Dort komponierte er im Auftrag seiner Brüder die Lieder für die erste Beat-Oper der Welt Robinson 2000, was jedoch kein kommerzieller Erfolg war.
Ton Steine Scherben
1970 gründeten Reiser und Lanrue zusammen mit Kai Sichtermann und Wolfgang Seidel die Band Ton Steine Scherben. Im selben Jahr hatte die Gruppe ihren ersten Live-Auftritt im by Beate Uhse gesponsertes Liebes- und Friedensfest. Mit beiden selbstveröffentlichten Alben Warum geht es mir so dreckig (1971) und vor allem Wenig Macht für niemanden (1972) enthüllte die Gruppe den Status, die Gedanken und Strömungen der radikalisierten Linken in Westdeutschland nach 1968. Das hieß Agitrock, eine Mischung aus politischer Hetze und Rockmusik mit deutschen Texten. Die Band erlangte schnell Kultstatus, zum Beispiel mit dem Rauch-Haus-Lied, der Soundtrack der Hausbesetzerwelt in Berlin-Kreuzberg und anderen westdeutschen Städten, in denen sie auftraten. Nach Konzerten der Band kam es meist zu einer Hausbesetzung.
Nachdem sich die Band immer wieder als Jukebox der Linken in Berlin missbraucht fühlte, zog sie nach Fresenhagen in Nordfriesland. Hier wurde das Doppelalbum geboren Wenn die Nacht am tiefsten ist…, noch bevor die Band eine mehrjährige Ruhepause einlegte, aber weiterhin als Kommune zusammenlebte. In dieser Zeit entstanden Hörspiele, Kinderplatten und musikalische Beiträge zu Theaterstücken der schwulen Theatergruppe Brühwarm (u.a. mit Corny Littmann), wie zum Beispiel Mannstoll und entartet.
1981 gab es ein Comeback mit der düsteren Doppel-LP IV, was die Band endgültig von ihrem Status als Polit-Combo befreit. Um das Album zu promoten, entschieden sie sich nach jahrelanger Live-Abstinenz erneut auf eine ausgedehnte Tour zu gehen. Der Ton war gesetzt und die Tour weitgehend ausverkauft. Aufgrund von Fehleinschätzungen eines externen Tourmanagers waren die Kosten für die Licht- und Toninstallation und die teilweise luxuriöse Unterbringung bei Eintrittspreisen unter 10 DM nicht zu rechtfertigen, so dass der Band ein Verlust von rund 300.000 DM entstand. Die neue Geschäftsführung mit Claudia Roth und Mischa Schöneberg würde versuchen, den Schuldenberg abzubauen. Nach der LP Scherben 1983 erschienen war, folgten mehrere Tourneen.
Die Band löste sich 1985 nach der Veröffentlichung ihres bisher einzigen Live-Albums auf Wohne in Berlin 84 und die finanzielle Misere.
Solokarriere
Rio Reiser und die Band waren rund 200.000 DM verschuldet, konnten und wollten sich aber nicht an "die Industrie" verkaufen. Annette Humpe (ehem.Ideal), die bereits 1984 Reisers erste Single Reise DR. Sommer- produziert, stellte ihn George Glueck vor, seinen zukünftigen Manager.
Udo Arndt und Annette Humpe produzierten 1985/1986 gemeinsam Reisers erstes Soloalbum Rio I vor dem CBS. Das Album bestand aus den zahlreichen Demos, die Ton Steine Scherben für eine weitere LP aufgenommen hatte. Seine Solokarriere begann mit seinen größten Hits König von Deutschland und Juni und er war so erfolgreich, dass er nach kurzer Zeit schuldenfrei war.
Viele Fans der Band Ton Steine Scherben konnten und wollten es nicht gutheißen, dass er als Idol der linken alternativen Plattform ein kommerziell erfolgreicher Musiker in den Gewässern der . wurde NDW wollte sein. Dabei wurde nicht anerkannt, dass die meisten Lieder, die Reiser während seiner Solokarriere aufgenommen und gespielt hatte, alte Lieder seiner ehemaligen Band waren (Juni, menschlicher fresser, Jetzt schlägt's Dreizehn, Irrenanstalt und König von Deutschland wurden bereits 1976 live gespielt). Die Songs wurden jedoch von professionellen Studiomusikern gespielt. Bei den Live-Auftritten wurde Reiser von zahlreichen Musikern aus dem Scherbener Milieu begleitet, darunter R.P.S. Lanrue bis 1988.
1986 schloss Rio Reiser mit einer Allstar-Band (einschließlich Herbert Grönemeyer, das Rodgau Monotones, das Toten Hosen und Herwig Mitteregger) für mehr als 100.000 Zuschauer es Anti-WAAhnsinns-Festival aus. Als letztes Lied spielte er nur auf dem Klavier eine Klavierversion Irgendwo über dem Regenbogen.
Die nachfolgende lp Blinder Passagier (1987) konnte den hohen Erwartungen, die das Debüt geweckt hatte, nicht gerecht werden. Anstatt eine Fortsetzung des Hits zu produzieren König von Deutschland, er schrieb neben Rocksongs am liebsten Seemanns-, Leidenschafts- und Schlaflieder. Die das Album begleitende Tournee war dennoch ein großer Erfolg und führte ihn im Oktober 1988 auf Einladung der FDJ zu Ost-Berlin.
Das Konzert, für das Reiser noch ein paar Scherben-Klassiker mehr als üblich ins Programm genommen hatte, wurde vom DDR-Jugendradio DT 64 aufgezeichnet und ausgestrahlt. Das Lied fehlte natürlich in der Sendung. Der Traum ist aus. Die Lead-Gruppe war Lutz Kerschowski, der später als Gitarrist in Rios Band spielte und heute der musikalische Hüter seines Erbes ist.
Nach einem Gastauftritt mit Band im Schimanski-Serie TatortDer Pott (1989) Reiser veröffentlichte seine dritte LP *** (Sternchen, 1990) einen neuen musikalischen Weg. Produziert von Udo Arndt und Reinhold Heil, verzichtete er auf rockige Töne zugunsten elektronischer Klänge und gesampelter Geigenspieler. Die LP enthält mit Zauberland ein Lied, das als Klagelied für die zerfallende DDR gedacht war. Es wurde jedoch vor Jahren geschrieben und bereits 1988 auf Konzerten gespielt.
Für seine kompositorischen Leistungen auf dem Gebiet der deutschsprachigen Musik erhielt Reiser 1990 den Fred-Jay-Preis für seine Kompositionen für Marianne Rosenberg.
Das Album wurde 1991 veröffentlicht Durch diesen Zauberstab, zurück zu den rohen rockigen Noten. Die Kritiken waren äußerst positiv, aber das öffentliche Interesse war begrenzt. Zudem musste die geplante Tour wegen seines sich verschlechternden Gesundheitszustandes abgesagt werden.
Im November 1991 sollte Reiser in Holger Weinerts Talkshow Holgers Waschsalon auftreten, lief aber am Tag der Ausstrahlung mit seinem neuen Freund durch.
Bei der Heute Die-Morgen Du-Konzert in Frankfurt am Main 1992 trat Reiser mit einigen der bekanntesten deutschen Gruppen auf und begleitete Marianne Rosenberg am Klavier in Der Traum ist aus. Zu diesem Anlass schrieb und spielte er zusammen mit Ulla Meinecke die Nummer Zeitreise, später veröffentlicht als 13. Dezember.
Annette Humpe produzierte das Album 1993 ber alles. Er überraschte mit einer Volksmusik aus schlagen, Polka, Unternehmungen-Gitarren, Westküsten-Hip-Hop, Shanties und Bob Dylan und mit Rave- und Haus-Sound-Elemente. Die Platte enthalten mit Irrenanstalt ein Lied, das für die Theatergruppe Brühwarm geschrieben wurde und bereits 1977 erschienen war, aber auch zum Live-Repertoire der Scherben gehörte.
1994 erschien die in Zusammenarbeit mit Hannes Eyber entstandene Autobiographie König von Deutschland. Vielleicht spielte er gleichzeitig seinen größten Hit König von Deutschland mit teilweise neuen Texten wieder für den Namensgeber Das beste von-Album.
Reisers sechstes und letztes Soloalbum heißt Himmel und Holle und war auch sein letztes Album, das er Sony Musikunterhaltung veröffentlicht. 1995 war nur die Zahl Träume als Titelsong für die Tatort-Folge Im Herzen Eiszeit in dem er eine führende Rolle spielte. Sie beschlossen jedoch plötzlich, ein komplettes Album aufzunehmen. Gespielt wurde die Platte von derselben Studiobesetzung, die bereits 1986 an Reisers Debütalbum gearbeitet hatte.
Im Frühsommer 1996 ging Reiser trotz seines kranken Gesundheitszustandes auf Deutschlandtournee, die auch mehrere Open-Air-Konzerte in Berlin beinhaltete. Kurz vor der ersten geplanten Vorstellung musste die Tour jedoch abgesagt werden. Sein letztes offizielles Konzert gab Reiser am 24. Mai 1996 im ausverkauften Malzhaus in plauen/Vogtland. Fünf Tage vor seinem Tod ging er zu R.P.S. Lanrue weiß, dass er seine nächste Platte wieder bei der David Volksmund Produktion veröffentlichen wollte, um wieder unabhängig zu sein.
Theater und Film
Wie seine Brüder Peter und Gert arbeitete Rio Reiser auch als Schauspieler, unter anderem bei Hoffmanns Comic Teater und den Roten Steinen, einem Berliner Studententheaterkollektiv. 1977 bekam Reiser für seine erste Filmrolle im Film film Johnny West den Goldenen Bundesfilmpreis. Ursprünglich war Herbert Grönemeyer für diese Rolle verpflichtet, aber aufgrund von Liebesbeziehungen mit der Hauptdarstellerin und Freundin des Regisseurs wurde die Rolle an Reiser vergeben.
Gemeinsam mit Lanrue schrieb er Musik und Texte für zahlreiche Theaterstücke, darunter das schwule Jugendtheater Brühwarm. Er schrieb auch Musik für zahlreiche Theaterstücke, meist für seinen Bruder Peter. Einige der resultierenden Kompositionen wurden auf der CD . aufgenommen Rio Reiser singt Lieder von kleinen und großen Vorstadttigern veröffentlicht.
Gemeinsam mit Armin Petras und Philipp Stölzl würde das Musical Knock Out Deutschland (1994) im Vorprogramm eines WM-Boxkampfes von Henry Maske im Frankfurt an der Oder hat seine Weltpremiere. Dies ging jedoch nicht durch. Das Musical hatte seine Premiere in den Städtischen Theatern am 15. Oktober 1994 Chemnitz.
1995 spielte Reiser mit Rudolf Moshammer in dem Tatort-Folge Im Herzen Eiszeit des BR ein ehemaliger Hausbesetzer, der nach seiner Entlassung nach elf Jahren Haft in eine ihm fremd gewordene Welt einbrechen musste. Für den Film hat Reiser den Titelsong komponiert Träume.
Weitere Aktivitäten
Parallel zu Ton Steine Scherben und seiner Solokarriere arbeitete er auch als Produzent und Co-Produzent unter anderem für Brühwarm, Wolfgang Michels, dass Stricher und sein alter Freund Mischa Schöneberg. Als Texter arbeitete er unter anderem für Marianne Rosenberg, Klaus Lage, Kralle Krawinkel (Ex-Trio), Ihr Ochsenknecht und Wolfgang Michels, mit dem er drei LPs und mehrere Lieder aufgenommen hat (Bald zuhause von Familienalbum, Ich bin Schlamm, verlorenes Herz) zusammengearbeitet.
Privatleben und Tod
Rio Reiser starb am 20. August 1996 im Alter von 46 Jahren an einer durch innere Blutungen verursachten Durchblutungsstörung infolge langjährigen Alkoholmissbrauchs. Nach einem langen Tauziehen mit den Behörden wurde er schließlich auf seinem Privatgrundstück beigesetzt. Nach dem Verkauf des Anwesens wurden seine sterblichen Überreste am 11. Februar 2011 auf dem alten St. Matthäus-Friedhof in Berlin beigesetzt.
In Erinnerung
Heute kümmern sich seine Brüder Peter und Gert Möbius um Reisers Andenken. Am 1. September 1996 verabschiedete sich Rio Reiser mit einem Gedenkkonzert im Tempodrom von Rio Reiser: seine ehemalige Band Ton Steine Scherben, die Einstürzenden Neubauten, Engerling, Nationalgalerie, Pe Werner, Ulla Meinecke, Marianne Rosenberg, Lutz Kerschowski, Herbert Grönemeyer, Keimzeit, Haindling, Tim Fischer, Freygang und John Banse. Moderiert wurde der Abend von Corny Littmann.
Von Januar bis März 2010 fand anlässlich des 60. Geburtstags Reisers im Schwulen Museum in Berlin eine Ausstellung zu seinem Leben und Werk statt. Am 17. August 2012 wurde die Straße am Kulturzentrum Lindenbrauerei nach ihm benannt. Am 20. August wurde am Tempelhofer Ufer in Berlin ein Gedenkstein enthüllt.
Diskographie
Einzel
- 1984: DR. Sommer-
- 1986: Alle Rennrodeln
- 1986: Juni
- 1986: König von Deutschland
- 1986: Für immer und dich
- 1987: Blinder Passagier
- 1988: Manager
- 1988: Ich denke ein dich
- 1989: ber Nacht (Tatort-Titellied Der Pott)
- 1990: Geld
- 1990: Zauberland
- 1991: Jetzt schlägt's 13
- 1991: Nur dich
- 1993: Vergiss du mich mit
- 1993: Inazitti
- 1994: König von Deutschland #94
- 1995: Straße
Studioalben
- 1986: Rio I.
- 1987: Blinder Passagier
- 1991: Durch diesen Zauberstab
- 1993: ber alles
- 1995: Himmel und Holle (Wiederveröffentlichung: 28. Januar 2002)
Zusammenstellungen
- 1994: King of Deutschland – Das Beste von Rio Reiser ( König von Deutschland '94)
- 1996: Balladen
- 1997: Unter Geiern (Doppel-CD, Best of mit B-Seiten, Remixe)
- 2000: Junimond – Die Balladen
- 2000: Alles Lüge – Best
- 2003: Zwischen Null und Zero (Doppel-CD, B-Seiten, Remixe)
- 2016: Alles und keines fiel mehr – Das Beste
- 2016: Blackbox Rio Reiser (16 CD-Boxset, fast nur bisher unveröffentlichte Songs)
Live-Album
- 1999: Wohnen in der Seelenbinder-Halle, Berlin/ DDR 1988
Weitere Alben
- 1998: Bin Klavier 1
- 1999: Bin Klavier 2
- 2000: Bin Klavier 1-3 (3 LPs)
- 2007: Rio Reiser singt Lieder von kleinen und großen Vorstadttigern (bis dahin unveröffentlichte Lieder aus Theaterstücken, Hörspielen)
Tribute-Alben
- 1996: Abschied von Rio (Live-Doppel-CD, mit Herbert Grönemeyer, Ulla Meinecke, Ton Steine Scherben, Haindling, usw.)
- 2003: Familienalbum (mit Die Sterne, Fehlfarben, Fettes Brot, Nena, Marianne Rosenberg, Söhne Mannheims, Paula und das unveröffentlichte Rio-Reiser-Lied hat verloren)
- 2005: Familienalbum II (Tribut-CD)
DVDs
- 2003: Ton Steine Scherben – Land in Sicht (Livemitschnitt vom 30. Mai 1983 aus der Offenbacher Stadthalle)
- 2005: Konzert, Videos, Interviews (Livemitschnitt aus der Seelenbinderhalle & alle Videos)
Filmografie
Filmmusik
- 1979: Die Nacht mit Chandler – Regie: Hans Noever
- 1980: Total erforderlich – Regie: Hans Noever (mit Ton Steine Scherben)
- 1986: WAAhnsinn – Der Wackersdorf-Film – Regie: Helge Cramer, Uwe Heitkamp, Michael Herl, Christian Wagner
- 1986: Spaltprozesse – Regie: Bertram Verhaag, Claus Strigel
- 1986: Geschichten aus zwölf und einem Jahr – Regie: Manfred Stelzer
- 1986: Va Banque – Regie: Diethard Küster
- 1987: Die Chinesen kommen – Regie: Manfred Stelzer
- 1988: Tatort: Der Pott – Regie: Karin Hercher
- 1988: Himmelsheim – Regie: Manfred Stelzer
- 1989: Der Schönste – Regie: Burghard Schlicht
- 1990: Türmers Traum – Regie: Peter Möbius, Uwe Penner
- 1995: Tatort: Im Herzen Eiszeit – Regie: Hans Noever
- 1996: Polizeiruf 110: Gefährliche Küsse – Regie: Manfred Stelzer
als Dolmetscher
- 1977: Johnny West – Regie: Roald Koller
- 1979: Die Nacht mit Chandler – Regie: Hans Noever
- 1980: Total erforderlich – Regie: Hans Noever
- 1986: Va Banque – Regie: Diethard Küster
- 1988: Tatort: Der Pott – Regie: Karin Hercher
- 1989: Der Schönste – Regie: Burghard Schlicht
- 1995: Tatort: Im Herzen Eiszeit – Regie: Hans Noever
- 1996: Die Gang, Folge: Liebeslied für eine Leiche (Fernsehserie)
Über Rio Reiser
- 1997: Ich bieg' dir den Regenbogen – biografischer Dokumentarfilm, Regie: Peter Möbius
- 2000: Scherben in Friesland – Film-Tagebuch, Regie: Egon Heinrich Bunne
- 2005: Rio Reiser – König von Deutschland – Musikrevue/Theateradaption, Regie: Stefan Paul
- 2006: Jan Plewka singt Rio Reiser. Eine Reminiszenz an den König von Deutschland – Regie: Stefan Paul
- 2007: Alles Lüge – Auf der Suche nach Rio Reiser – Spielfilm mit Dokumentarfragmenten, Regie: Barbara Teufel
- 2008: Lass uns 'n Wunder sein – auf der Suche nach Rio Reiser – Dokumentation, Regie: Stefan Paul
- 2013: Rio Reiser – König von Deutschland – musikalische Biografie von Heiner Kondschak, Regie: Dominik Günther
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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