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Das qiyan (Singular qayna) bildete eine soziale Klasse von unfreiEntertainer und Herrinnen in dem mittelalterlichIslamische Welt.[1] Nach islamischem Recht konnte zu dieser Zeit jeder Sklave zu sexuellen Handlungen gezwungen werden, aber die qiyan waren zum Beispiel auch in der Kunst des Singens und der Sprechkunst geübt, führten witzige Gespräche, komponieren von Musik oder Schreiben Poesie. Somit ist die Klasse der qiyan Schnittstellen mit denen der geisha im Japan, aber auch mit Kurtisanen.
In der islamischen Literatur wird der qiyan oft mit Ausschweifung verbunden. Sex muss zwar ein wichtiger Teil ihrer Anziehungskraft gewesen sein, aber dennoch sollten sie nicht bloß verherrlicht werden Prostituierte gelten als. In der angelsächsischen Welt, qiyan oft als „singende Sklavinnen“ übersetzt, aber diese Definition ist zu eng gefasst, da sie viel mehr taten als nur zu singen und auch im fortgeschrittenen Alter noch aktiv sein könnten.[1]
Geschichte
Es ist nicht bekannt, wann die qiyan als Phänomen entstanden, aber sie müssen auf jeden Fall schon zum Zeitpunkt der Abbasiden waren eine herausragende Klasse. Kunstunterricht könnte eine Methode gewesen sein, den Marktwert weniger attraktiver Sklavinnen zu erhöhen.[1] Die Kombination von attraktiven Sklavinnen mit einer künstlerischen Ausbildung muss nicht lange danach zu großen Gewinnen geführt haben.[1] Der Brauch, Sklaven bei Hofe aufführen zu lassen, reicht schon viel früher zurück.[1]
Das qiyan waren jedenfalls am Hof des active Kalif, ggf. auch an Vorinstanzen und/oder Adelshäuser. Aufgrund dieser herausragenden Rolle ist noch heute viel über diese Frauen bekannt und sie sind wichtig für die Geschichtsschreibung der Sklaverei in der islamischen Welt. Darüber hinaus stammt ein Großteil der aus dieser Zeit erhaltenen Poesie von Frauen aus qiyan. Diese Frauen müssen so bekannt gewesen sein, dass man heute eine fast vollständige Biographie von ihnen rekonstruieren kann. Wichtige mittelalterliche Quellen über die qiyan enthalten eine Abhandlung über al-Jahizi, es Kitab al-Muwashsha (Book of Brocade) und die Arbeit al-Ima al-shawa'ir (Die Sklavendichter). Verschiedenes anekdotisches Material finden Sie in der Kitab al-Aghani (Book of Songs), eine enzyklopädische Sammlung von Liedern und Gedichten aus dem 10. Jahrhundert, die etwa 10.000 Seiten umfasst haben muss.
Bildung
Das qiyan waren hauptsächlich in den Städten basra, Taif und Medina gebildet. Die Gerichte der Maurisches Spanien besorgt ihre qiyan ursprünglich in Medina ausgebildet oder Bagdad. Ab dem elften Jahrhundert waren sie lokal, in Cordoba, gebildet.
Bekanntes Qiyan
- 'In einem (n, gestorben 841
- 'Arib al-Ma'muniya, 797-890
- shāriyah, ca. 815-870
- Fadl Ashsha'ira, gestorben 871
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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