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RGW-Auto | ||||
Prototyp Škoda 760 (1973) aus der Tschechoslowakei | ||||
| Marke | koda / Wartburg / Trabant | |||
| Produktionsjahre | 1972-1979 (nur Prototypen) | |||
| Klasse | Kompakte Mittelklasse | |||
| Fabrik | AZNPMlada Boleslav, VEBSachsenringAutomobilwerk Zwickau, VEB Automobilwerk Eisenach, | |||
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Das RGW-Auto (RGW aus Ratte für gegenseitige Wirtschaftshilfe; Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe; auf Englisch abgekürzt mit Comecon) ist ein nie realisiertes Personenkraftwagen in dem kompakte Mittelklasse, das als gemeinsames Projekt der Comecon-Staaten unter Federführung der DDR und Tschechoslowakei.
das wenn P760 angezeigtes Auto musste das sein Trabant 601, das Wartburg 353 und der Koda 100 ersetzen. Der Projektstart im Januar 1970 war ein wichtiger Grund für die Einstellung der Arbeiten an der TrabantP603, das als Nachfolger des P601 geplant war.
Nach dem Scheitern des RGW-Wagenprojekts P760 im April 1973 und dem ebenfalls 1979 abgebrochenen Nachfolgeprojekt P1100/1300/610M die Entwicklung neuer Personenkraftwagen in der DDR kam praktisch zum Erliegen.
P760
In den frühen 1970er Jahren wurde die SED- schult die Automobilindustrie zunehmend für die Zusammenarbeit zwischen den Comecon-Partnerländern. Politische Fortschritte in diese Richtung wurden bereits Anfang der 1960er Jahre auf der Grundlage der planen die Autoproduktion arbeitsteilig zu organisieren, in der Hoffnung auf eine effizientere Produktionsweise als die konkurrierenden Firmen in der Marktwirtschaft. In jedem teilnehmenden Land mussten separate Komponenten hergestellt werden.
Basis des RGW-Wagens war der Typ P760. Ab Januar 1970 wurden Pläne für diesen kompakten Mittelklassewagen erstellt. Die Produktion musste in einzelne Komponenten (Motoren, Getriebe, Antriebswellen etc.) auf die beteiligten Länder aufgeteilt werden. Zwischen den beiden Hauptpartnern DDR und Tschechoslowakei gab es jedoch erhebliche Meinungsverschiedenheiten über konstruktive Grundprinzipien. Zum Beispiel bevorzugte die DDR Frontantrieb.
Prototypen des Trabant P603 wurden bereits 1966 in der DDR hergestellt, die Entwicklung wurde jedoch auf Anweisung der DDR eingestellt Politbüro eingestellt, um die verfügbare Kapazität für das P760-Projekt freizugeben. Basierend auf dem P603-Prototyp erschien 1970 in Zwickau vier Exemplare des P760. Das Modell würde parallel laufen Eisenach (Wartburg) und Zwickau (Trabant) werden in unterschiedlichen Varianten produziert, sowohl hinsichtlich der Karosserie (Zwickau nur mit schrägem Heck) als auch motorisch (Zwickau mit 1,1 Liter Škoda Viertakt, Eisenach mit dem 1,3 Liter koda Motor). Für den P760 wurden ein Leergewicht von 820 kg und 400 kg Nutzlast angesetzt, der Wagen hatte vorne moderne McPherson-Federung, hinten Einzelradaufhängung mit Querblattfeder. Die Prototypen, die als "Hängerbauchschwein" bekannt wurden, kamen nicht über das Prototypenstadium hinaus.[1]
Auch bei Škoda in Mlada Boleslav ab 1972 wurden einige Prototypen gebaut und getestet. Denn nicht nur die einzelnen Länder konkurrierten um geeignete Konzepte, sondern auch die beiden ostdeutschen Werke (Automobilwerk Zwickau/AWZ und Automobilwerk Eisenach/AWE) untereinander wurde das RGW-Autoprojekt zu undurchsichtig und in einem Politbürobeschluss vom 7. April 1973 als "nicht entscheidungsreif" abgetan.
Folge

1973 entschied die SED, dass nur Trabant und Škoda an der Entwicklung mitarbeiten würden. Im selben Jahr änderte sich jedoch die Situation und Trabant und Wartburg setzten die Entwicklungen fort, für die Škoda nur noch Teile produzierte.
Als Folge des abgebrochenen P760-Projekts wurde zum 25. Jahrestag der DDR 1974 die Wartburg 360 werden gezeigt. Das Eisenacher Auto war nicht auf dem 353-Chassis aber hatte a selbsttragender Körper und war mit koda-Technik ausgestattet. Ende 1974 wurde auch dieses Projekt auf Anweisung der Regierung abgebrochen.[1]
Der jüngste Versuch, einen völlig neuen Wartburg-Nachfolger zu schaffen, war die gemeinsam entwickelte AW 610. Die Karosserie ähnelte der des Koda 105 und unterschied sich kaum vom 360. Während er in Zwickau mit 1,1 Liter Vierzylinder Škoda gebaut werden sollte, für die AWE Variante der 1,3 Liter Dacia 1300Motor eingebaut, lizenziert von der Renault 12Motor. Die quer eingebauten (AWZ) oder längs eingebauten (AWE) Frontmotoren trieben die Vorderräder an. Jährlich 80.000 Stück Wartburg 610M gebaut werden soll, war der Serienstart für 1983 geplant. Der dreitürige Trabant P610 (oder P1100) hatte a Cw-Wert ab 0,36. Von der P610 wurden insgesamt 20 Prototypen gefertigt, geplant war eine Serienproduktion von 150.000 Einheiten pro Jahr.[1]
Allmählich schien das Projekt zwei große Schwächen zu haben. Zunächst stellte sich die Logistik als unglaublich komplex heraus. Dutzende Güterzüge mussten täglich zwischen Dutzenden Orten in der DDR und der Tschechoslowakei verkehren gerade rechtzeitig pendeln, um Karosserie- und Motorenteile, Getriebe, Verkabelung, Polster und vieles mehr zu liefern, was damals fast unmöglich war: Die tschechoslowakischen Bahnen waren bis Ende der 1980er Jahre überlastet und Subunternehmer waren oft nicht in der Lage, Teile rechtzeitig zu liefern. geschweige denn in der gewünschten Qualität.
Zweitens entstand ein Investitionsproblem: In den 1970er Jahren wurden die Länder der Warschauer Pakt erneut zu erheblichen Investitionen in die Rüstungsindustrie gezwungen, die deutlich unter der Konsumgüterindustrie einschließlich der Automobilindustrie litt. Ein neues Auto würde neue Investitionen bedeuten, nicht nur in Bau, sondern auch in Technik und Maschinen – und dazu fehlten beiden sozialistischen Staaten mehr. Vor allem die DDR war finanziell so gut wie erschöpft, und die ostdeutschen Autobauer haben es trotz aller Bemühungen der Entwickler und Konstrukteure praktisch versäumt, auch die aktuelle Produktion nennenswert zu modernisieren oder gar neue Modelle einzuführen. In den 80er Jahren war dies auch an fast allen Autos der Branchenverband Fahrzeugbau (WENN EIN).
Bevor die Entwicklung abgeschlossen war und Geld für die technische Vorbereitung des Produktionsstarts der neuen Modelle ausgegeben werden sollte, kündigte die DDR-Regierung ihren Rückzug aus dem Projekt an. Im September 1979 vereinbarten beide Staaten, das Projekt zu beenden.
Schon damals wussten die knewkoda Entwickler, dass sie sich auf sich selbst verlassen mussten. Grundlage ihrer weiteren Arbeit war die koda 762 P2 (1980) mit a FließheckKarosserie, Frontmotor und Frontantrieb und 1981 der erste Prototyp des Škoda werd 781 gemacht, die zum erfolgreichen weiterentwickelt wurde Skoda Favorit.
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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