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Trabant 601 | ||||
Trabant 601S Limousine (1990) | ||||
| Produktionsjahre | 1964-1990 | |||
| Produktionsmenge | 2.841.590 | |||
| Klasse | Mini-Klasse | |||
| Versionen | Limousine (Limousine) Universell (Kombination) Kubel & Tramp | |||
| Vorgänger | Trabant 600 | |||
| Nachfolger | Trabant 1.1 | |||
| Fabrik | Kläranlage, Zwickau, | |||
| Layout | Frontmotor, Frontantrieb | |||
| Motor | 2 Zylinder in Reihe, Zweitakt 0,6 Liter (17 kW) | |||
| Getriebe | 4 Gänge, Schaltgetriebe | |||
| Maße (L×B×H) | 3,55 x 1,50 x 1,43 m² | |||
| Radstand | 2020 mm | |||
| Masse | 610-650 kg | |||
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Das Trabant 601 war das dritte und meistgebaute Modell der DDR produziert Trabant-Serie. Er wurde mit der Typenbezeichnung benannt P601 gebaut von 1964 bis 1990 at Volksbesitzer BetriebSachsenring Automobilwerke Zwickau, der Motor kam aus dem Barkas-Fabrik.
Der Trabant 601 Limousine (Limousine) wurde ab 1964 als Zweitürer seriell produziert, der Dreitürer Universal (Kombi) ersetzte den Vanaf ab September 1965 Trabant 600Kombi. Ab 1967 war die Kubel (601 A F) hergestellt, diente es hauptsächlich als Militärversion für die NVA, das GST und die Forstwirtschaft als Kübelwagen. Genannt die zivile Variante Tramp war in der DDR kaum sichtbar, da hauptsächlich für den Export, u.a. nach Griechenland, wurde produziert.

Trabant 601 Universal

Trabant 601 Kubel

Trabant 601 Tramp
Mit der Massenproduktion des Trabant 601 begann eine „große Zeit der kleinen Schritte“. Während der Trabant regelmäßig verbessert wurde, blieben Karosserie und Technik im Wesentlichen unverändert.
Das Konzept wurde während der Produktion zunehmend obsolet und war schließlich in den 1980er Jahren auch in sozialistischen Bruderstaaten nicht mehr gefragt. Bemühungen, einen Nachfolger des Trabant 601 zu entwickeln, wurden von politischer Seite blockiert und es wurde immer deutlicher, dass die DDR den Trabant wirtschaftlich nicht mehr zu einem modernen Fahrzeug entwickeln konnte. Endlich der Nachfolger, der Trabant 1.1 mit Viertaktmotor, erst nach dem Wende auf dem Markt.
Geschichte
Der Trabant 601 war kein neues Modell, sondern die vorerst letzte Entwicklungsphase P50-grundlegende Gestaltung.

Die Produktion des Trabant 601 begann im Januar 1964 mit der Nullserie, am 1. März 1964 wurde er erstmals der internationalen Öffentlichkeit offiziell vorgestellt. Die Serienproduktion begann im Juni 1964. Von der Karosserie (im Vergleich zum P50/P60) wurden hauptsächlich die Front und das Dach verändert. Die äußere Form folgte der trapezförmigen Linie, einem Designtrend der 60er Jahre, der auch auf die Peugeot 404 und der Triumph-Herold. Aufgrund der breiteren und niedriger wirkenden Karosserie wurde der Trabant 601 damals als Auto mit modernem Design bezeichnet, die großen Front- und Heckscheiben sowie die gute Rundumsicht wurden gelobt. Dabei war der Trabant 601 nur ein „altes Auto im neuen Paket“, das neben der alten Technik auch die Nachteile seiner Vorgänger (wie den hohen Geräuschpegel) aufwies.

Das Zweitaktmotor hatte ursprünglich nach wie vor 17 kW (23 PS). Ab 10. Februar 1969 leistete der 601 19,1 kW (26 PS) und fortan Benziner mit Oktanzahl 88 werden aufgetankt. Ab 1974 hatte der Motor Stäbe verbinden mit Nadellagern, dadurch ein Mischschmierung von 1:50 wurde möglich. Wegen der neuen Vergasertyp28H 1-1 mit Druckpunkt im Gaspedal von 1984 sank der Kraftstoffverbrauch um ca. 1 Liter/100 km und erreichte nun einen Testdurchschnitt von 6,9 Liter/100 km, die Höchstgeschwindigkeit der getesteten Limousine betrug 107 km/h.[1]
Bis 1990 wurden am Trabant 601 keine nennenswerten Neuerungen vorgenommen. Die fehlende Modernisierung des Wagens und die stagnierende Weiterentwicklung der Produktionstechnik führten im Laufe der Zeit zu starkem Verschleiß der Maschinen und einem unveränderten Produktionsprozess. Trotzdem wurde der Trabant weiterverkauft, weil es nur wenige Alternativen gab, in der DDR betrug die Wartezeit auf einen Trabant 601 1988 durchschnittlich fünfzehn Jahre und die billigste Version, der 601-Standard, kostete 1985 8.500. DDR-Mark. Der Preis war offiziell niedrig angesetzt, aber auf dem Schwarzmarkt neue Einheiten wurden ohne Wartezeit für 20.000 DDR-Mark gehandelt. 1988 waren in der DDR etwa 1,9 Millionen Trabanten privat registriert.
Nachfolge
Am 30. Dezember 1966 erhielt der VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau die behördliche Genehmigung, einen Nachfolger des Trabant 601 zu entwickeln. Angeführt von Werner Lang wurde der Trabant P603 als potenzieller 601-Nachfolger entwickelt. Mehrere Prototypen wurden gebaut, darunter mit koda-Viertaktmotoren und Wankelmotoren. Wie der Trabant 601 hatte der P603 eine Kunststoffkarosserie. Es kam nicht zur Serienreife und 1968 wurde die Entwicklung des Wankelmotors erfolglos abgeschlossen.
Als klar wurde, dass die DDR allein keinen Nachfolger für den Trabant 601 entwickeln konnte, wurde eine Zusammenarbeit mit koda (der RGW-Autoprojekt) wurde jedoch 1979 aus finanziellen Gründen eingestellt. Dann hat es gekauft Branchenverband Fahrzeugbau Lizenzen für homokinetisch Antriebswellen von Zitrone und der VW EA 111-Viertaktmotor von Volkswagen AG. Der Trabant 601 wurde schließlich durch den Trabant 1.1 mit nahezu gleicher Karosserie abgelöst, dessen Produktion bereits zuvor kritisiert worden war.
Anfang 1989 wurde durch Regierungsbeschlüsse festgelegt, dass der Trabant 601 bis 1994 parallel zum Trabant 1.1 gebaut werden sollte, für 1995/96 war die Einführung einer neuen Karosserie für den Trabant geplant. Mit dem politischen Umbruch änderte sich die Situation schlagartig. Die Produktion des 601 wurde im Juli 1990 eingestellt, ungefähr zeitgleich mit der Einführung der Deutschen Mark in der DDR G.
Abgas Emissionen

Das deutlich sichtbare und riechende Kohlenwasserstoffe (HC, aus der Verbrennung geringer Ölmengen) emittiert der Trabant 601 etwa 30-mal mehr als ein vergleichbarer Viertaktmotor. Vom Unsichtbaren und Geruchlosen Stickoxide (NEINX) emittiert der Trabant aufgrund seiner relativ niedrigen Verbrennungstemperatur im Vergleich zu einem vergleichbaren kleinen Viertaktmotor ohne Katalysator[2] und kaum Feinstaub. Das Kohlenmonoxid-Emissionen (CO) lagen innerhalb der festgelegten Grenzen. In den Jahren nach der Wende gab es zahlreiche Versuche, einen Katalysator für den Trabant 601 zu entwickeln.[3][4] Aufgrund des unwirtschaftlichen Preises und ihrer technischen Unausgereiftheit wurden solche Zweitakt-Katalysatoren jedoch kaum verbaut.
Sicherheit
1990/91 gab es viele Diskussionen über die Sicherheit des Trabants, die möglicherweise so unverantwortlich war, dass er so schnell wie möglich aus dem Verkehr gezogen werden musste. Endlich geliefert Crashtests von Allianz Klarheit. Bei einem Frontalaufprall verformte sich der Trabant 601 nur um ein Volkswagen Polo ab diesem Zeitpunkt und die Stabilität des Fahrgastraums entsprach den internationalen Vorschriften. Da hat der Trabant fast keine Wirkung Knautschzone hatte, könnte das kinetische Energie kaum in Dehnungsenergie umgewandelt und so schlagartig an die Insassen weitergegeben. Dies führte insbesondere zu ungewöhnlich hohen Werten bei der Beschleunigung des Kopfes. Außerdem ist der Zweitürer Duroplast-Körper (Zündungstemperatur 800 °C) und der vorn platzierte Kraftstofftank stellen eine erhöhte Brandgefahr dar.[5]
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Automodelle von Branchenverband Fahrzeugbau | ||||||||
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| Bibliographische Informationen |
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