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Rezeptzeile ist ein anderes Wort für ein Rezept für Rezept. Ein Rezept kann mehrere Rezeptzeilen enthalten. Eine Rezeptzeile beschreibt die Menge einer bestimmten Medizinvon einem Arzt im Auftrag eines Patienten verschrieben. Die Begriffe Abgabe, Verschreibung und Lieferung werden oft synonym verwendet[1].
Gebühr für die Rezeptlinie
Für jedes verschreibungspflichtige Arzneimittel, das auf Rezept abgegeben wird, erhält die Apotheke neben einer Erstattung der Materialkosten des Arzneimittels und abzüglich des staatlich verordneten Rückforderungsrabatts, den die Apotheke vom Preis abziehen muss, eine Rezeptgebühr. Die Regierung legt fest, an welche Medikamente eine Rezepturgebühr gekoppelt ist und wie hoch die Rezepturgebühr ist. Diese Rezeptleitungsgebühr wird oft auch als WMG-Regel (früher WTG-Regel) oder WMG-Tarif bezeichnet, weil die Gesetz zur Regulierung des Gesundheitsmarktes (Wmg) regelt die Leistung von Gesundheitsdienstleistern und deren Gebühren. Die Überwachung des Gesundheitsmarktes und die Festlegung der Höhe der Gebühren, die Leistungserbringer erheben dürfen, erfolgt über die Niederländische Gesundheitsbehörde (NZa).
Kosten der Apothekenpraxis
Die Praxiskosten sind teilweise in der Rezeptgebühr enthalten. Die praktischen Kosten, die in der Berechnung der Rezeptgebühr enthalten sind, sind: Personalkosten, Unterkunftskosten, Computerkosten, Auto- und Lieferkosten, allgemeine Kosten, Finanzkosten, Apotheker-Normaleinkommen. Die Kosten, die von der Finanzverwaltung nicht direkt nachvollziehbar sind, sind darin nicht enthalten[2]. Durch den weitgehenden Wegfall der Rabatte und Boni, die Apotheken über den Großhandel bezogen haben, infolge der Präferenzpolitik, wurde die Rezeptgebühr von der NZa zum Ausgleich leicht erhöht.
Differenzierter Tarif
Bis zum 1. Juli 2008 bestand die Rezeptgebühr unabhängig von der Art der Lieferung aus einem einheitlichen Festpreis und war Teil des Gesamtbetrags (also inklusive Materialkosten): derselbe Satz sowohl für eine relativ einfache Folgeausgabe als auch für ein kompliziertes Special pharmazeutische Verbindung. Die Höhe dieses Satzes wurde jährlich von der NZa festgelegt. Ab dem 1. Juli 2008 wurde diese feste Rezeptgebühr durch eine differenzierte Leistungsförderung ersetzt. Das bedeutet, dass für eine Folgeausgabe, für die relativ wenig Arbeit von der Apotheke geleistet werden muss, ein niedrigerer Satz gilt als für ein arbeitsintensives Spezialarzneimittel. Diese Tarifstruktur geht davon aus, dass die Apotheke immer eine Grundleistung erbringt, ggf. ergänzt durch eine oder mehrere Zusatzleistungen:
- Grundleistung:
- wöchentliche Ausgabe
- Standard thema
- zusätzliche Leistung:
- Supervisionstreffen Neue Medizin (BNG) (für die zusätzlichen Tätigkeiten in der Medikationsüberwachung, Aktenerstellung und Patientenberatung, wenn dem Patienten zuvor kein Arzneimittel mit gleichem Wirkstoff und gleicher Darreichungsform verabreicht wurde oder (ii) ein Arzneimittel mit gleichem Wirkstoff und gleicher Darreichungsform 12 vor Monaten oder länger dem Patienten das letzte Mal zur Verfügung gestellt wurde, oder (iii) es kann nicht objektiv festgestellt werden, ob der Patient UR-Medikament wurde zuvor in den letzten zwölf Monaten übergeben[3]; früher wurde dafür jahrelang die offizielle Bezeichnung First Issue Guidance (EUB) verwendet, die in den meisten Apotheken noch gebräuchlich ist, weil sie den Inhalt besser abdeckt und nicht nur auf den Gesprächsstoff fokussiert)
- ANZ-Tarif (Abend, Nacht (von 18:00 bis 08:00 Uhr des Folgetages) oder Sonntag, inkl. Feiertage; bisher ANW-Tarif (Abend, Nacht und Wochenende))
- besondere lehramtliche Vorbereitung (z. B. sterile Zubereitung oder Zubereitung mit gefährlichen Stoffen bei Exposition)
- regelmäßige lehramtliche Vorbereitung
Die Zusatzleistungen werden mit der Grundleistung kumuliert, wobei eine Episode einer lehramtlichen Vorbereitung nicht gleichzeitig besonders und regelmäßig sein kann. Zum Beispiel: für eine Lieferung einer Wiederholung eines Standardrezepts am Sonntag, eine Rate von: Standardausgabe ANZ-Rezept. Für eine Erstausgabe am Pfingstmontag beispielsweise ein Tarif von: Standardausgabe Erstausgabe ANZ-Rezept.
Seit dem 01.01.2012, dem Start der Gratispreise, wird die Höhe der verschiedenen Leistungen jährlich in den Verträgen der Krankenkassen festgelegt, die diese mit Apotheken abschließen.[4]
Externe Links
- Website der Niederländischen Gesundheitsbehörde (NZA) www.nza.nl
- Beratungsgespräch mit einem neuen Medikament www.apotheek.nl
- CVZ Website für Arzneimittelkosten www.medicinekosten.nl
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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