WikiDer > Relationale Rahmentheorie
relationale Rahmentheorie (RFT) (der englische Begriff wird normalerweise auch im Niederländischen verwendet und ausnahmsweise manchmal übersetzt als translated relationale Rahmentheorie),[1][2] ist eine psychologische Theorie, die erklärt, wie menschliche Fähigkeiten, alle möglichen Dinge in Beziehung zu setzen, zu Kognitionen, Sprache und Verhalten führen. Diese Theorie wurde von den Psychologen formuliert Steven Hayes, Dermot Barnes-Holmes und Bryan Roche. RFT kann innerhalb der Verhaltensanalyse und ist eine Erweiterung des Behaviorismus von Skinner.
Annahmen
RFT ist eine Theorie, die zu erklären versucht, warum Menschen unendlich viele Reize miteinander assoziieren können, ohne sie direkt erfahren zu müssen.[3] in der Lage sein, schnell neue Verbindungen zwischen Reizen herzustellen, Metaphern, Humor, Analogien usw.[4][5] Kognitive Netzwerke können nur erweitert werden, sie können ihren Inhalt nicht verändern. Der wissenschaftstheoretische Ausgangspunkt von RFT ist der funktionaler Kontextualismus.
Die Möglichkeiten der menschlichen Sprache: relationales Framing
Die RFT beschreibt, wie Menschen Reize verknüpfen, die sie nicht direkt erleben müssen. Das Verhalten dieser Paarung wird relationales Framing erwähnt.
Welche relationales Framing hat folgende Funktionen:
- gegenseitige Verpflichtung: Man kann daraus schließen, dass, wenn A = B gilt, auch B = A gilt. Auch wenn dies offensichtlich erscheinen mag, hat die gegenseitige Entbindung erhebliche Konsequenzen für die Entwicklung des Kindes[6][7]
- kombinatorisches Detail: wenn A = B und B = C, dann kann man auf A = C schließen. Dies ist auch ein wesentlicher Mechanismus in der Entwicklung des Kindes.[8]
Bei der Verknüpfung zweier Reize mittels relationalem Framing kommt es zu einer Übertragung der psychologischen Funktionen (Bedeutung, Gefühl, Verhaltensintentionen) von einem Reiz auf einen anderen. Dieser Prozess wird Transformation der Reizfunktion erwähnt.[9]
Die Gefahren der menschlichen Sprache: kognitive Fusion und Erfahrungsvermeidung avoid
„Relational Framing“ kann dazu führen, dass Menschen ihre Gedanken als Realität nehmen und ihr Verhalten zu sehr daran anpassen, ein Prozess, der kognitive Fusion wird genannt.
Ein einfaches Beispiel ist regelgeleitetes Verhalten: Menschen können gesellschaftlich auferlegte Regeln übernehmen[10] weiterhin überwachen, wenn sie nicht wirksam sind. Jemand mit Ausbrennen vielleicht die Regel "Ich muss immer mein Bestes geben" zu ernst genommen (mit ihr verschmolzen) und sich damit vermasselt haben. Eine therapeutische Option, die dann sein kann Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) angewendet wird, ist zu lernen, die eigenen Gedanken als das zu sehen, was sie wirklich sind: nur Gedanken. Sie müssen sich nicht daran halten, wenn dies für Sie nicht funktioniert. Das wird sein kognitive Entfusion erwähnt.
Interne Erfahrungen zu vermeiden, die durch den Prozess des relationalen Framings mit unerwünschten Emotionen in Verbindung gebracht wurden, ist Erfahrungsvermeidung avoid (erfahrungsvermeidung) und führt schließlich zu einer Einschränkung der psychologischen Flexibilität innerhalb des ACT-Standards psychische Flexibilität erwähnt.
Anwendungen
- Akzeptanz- und Commitment-Therapie (HANDLUNG)[11]: RFT bildet die theoretische Grundlage von ACT und anderen Formen von Verhaltenstherapie der dritten Generation.
- IRAP: ein psychometrisch Verfahren zum Erstellen von "latenten" relationalen Frames.
RFT kennenlernen
RFT ist eine schwierige Theorie. Inzwischen sind einige Arbeiten erschienen, die RFT zugänglicher machen, entweder durch eine schrittweise Einführung oder durch die Veranschaulichung durch praktische Beispiele aus dem Alltag.[12][13]
Externe Links
- (und) Kontextualscience.org eine englische Site mit Informationen zu RFT, ACT und funktionalem Kontextualismus. Diese Website hieß ursprünglich "kontextuelle Psychologie", aber der Umfang der Zeitschrift wurde auf verwandte Wissenschaften wie die kontextuelle Evolutionsbiologie erweitert.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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