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Rintsje Piter Sybesma
Rintsje Piter Sybesma
Allgemeines
Geburtsdatum22. Januar1894
Sterbedatum5. Februar1975
SexMann
GeburtsortTjerkgaast, Friesland
Ort des TodesHeerenveen, Friesland
Funktion
Die SeideFlagge von Deutschland (1935-1945).svgNazi Deutschland
OrganisationFlagge der nationalsozialistischen Bewegung in den Niederlanden.pngNS B
Nationalsozialistische Niederländische Arbeiterpartei logo.pngNSNAP
Standard Niederländisch SS.svgNiederländische SS
Landwacht
SpezialfunktionHauptabteilung für Volksaufklärung und Propaganda
Portal  Portalsymbol  Zweiter Weltkrieg

Rintsje Piter Sybesma (Tjerkgaast, 22. Januar1894Heerenveen, 5. Februar1975) war ein niederländischer Dichter und Prosaschriftsteller, der fast ausschließlich in der Friesisch veröffentlicht unter dem Namen R.P. Sybesma.

Nach dem Abitur studierte Sybesma in Utrecht Veterinärmedizin. Anschließend ließ er sich als Tierarzt in Heerenveen nieder. Zusammen mit Douwe Kalma er war aktiv in der Junge Friesenbewegung, von denen er der bedeutendste Dichter war. Er hat auch geschrieben impressionistisch Prosa. Zusammen mit H. J. Brauer er gab die Zeitschrift in den Jahren 1926-1929 heraus der Halter.

Im März 1933 trat er als Mitglied der Nationalsozialistische Bewegung von Mussert. 1940 wurde er Mitglied der NSNAP. Später trat er dem Niederländische SS und 1944 wurde er Mitglied der Landwacht.

Während der Zweiter Weltkrieg Sybesma wählte die ideologische Seite der deutschen Besatzer und ihrer niederländischen Komplizen. Unmittelbar nach den Maitagen 1940 schrieb er einige friesische Verse unter dem Titel Der Zehnte Mai gebündelt und übersetzt von Willy Krogmann, Ostfriesisch und arbeitete in der Hauptabteilung für Volksaufklärung und Propaganda. 1941 erschienen sie beim Verlag Grenze und Ausland in Berlin. Die Gedichte drückten die Begeisterung der Nationalsozialist der seine Bewunderung für die deutsche militärische Vormachtstellung ausdrückte und hoffte, dass nach dem „10. Mai“ die lang ersehnte neue Zeit gekommen sei.

Auf Deutsch Weimar, die Stadt von Schiller und Goethe, organisiert Hitlers Propagandaminister Joseph Goebbels Dichtertreffen seit 1938, zeitgleich mit der Deutschen Buchwoche. Jedes Jahr wurden mehrere Dichter eingeladen, in Weimar über einen Slogan des Propagandaministeriums zu sprechen. 1941 wurde das Motto „Die Dichtung im kommenden Europa“ gewählt. Zum ersten Mal waren Gäste aus vierzehn europäischen Ländern anwesend, darunter klingende Namen wie Felix Timmermann, Robert Brasillach und Pierre Drieu la Rochelle. Waren aus den Niederlanden erlaubt Henri Brüning und Sybesma nehmen teil. Das Dichtertreffen wurde von Goebbels eingeleitet:

Da das Buch ein Zeichen der Zeit ist, wurde auch die Zeit im Buch ausgedrückt. Das war in der deutschen Geschichte noch nie so deutlich wie heute. Wenn Wir die großartige Arbeit des Führers sehen, mein Kampf dazu gehören, und es ist nicht zu viel zu sagen, wenn wir behaupten, es seien Bücher gewesen, die unserer Zeit den spirituellen Durchbruch gebracht haben.

Ein Jahr später (1942) folgte die Gedichtsammlung Die süße útlein (Erweiterung der Grenzen), herausgegeben von J. Kamminga in Dokkum. Aus dem Inhalt geht hervor, dass Sybesma in die nächste Phase seiner Radikalisierung eingetreten war, denn nun wurde die Rettung des Volkes auch lyrisch ausgedrückt. SS besungen.

1942 erhielt Sybesma auch den Harmen-Sytstra-Preis, eine Auszeichnung der Nationalsozialistischen Partei Abteilung für öffentliche Information und Kunst einen Literaturpreis ins Leben gerufen, der die friesische Literatur ehren sollte.

Nach dem Krieg musste sich Sybesma vor einem Tribunal verantworten. Er wurde zu zwei Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 10.000 Gulden verurteilt. Im April 1947 wurde er entlassen und nahm seine Arbeit als Tierarzt wieder auf. Danach veröffentlichte er nie wieder literarische Werke und mischte sich nicht mehr in die Fryske-Bewegung ein.

Literaturverzeichnis

  • 1927 – Ta de moarn. Gedichte.
  • 1931 – ähm er. Geschichten.
  • 1932 – Es Anker. Geschichten.
  • 1941 – Der Zehnte Mai. Gedichte.
  • 1942 – Die süße útlein. Gedichte.
  • 1979 – Börke Thae. Novelle.