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Rob Wijnberg | ||||
Rob Wijnberg bei TEDxRotterdam, 2011 | ||||
| Hintergrundinformation | ||||
| Geboren | 11. August1982 | |||
| Geburtsort | Winschoten, Groningen | |||
| Bildung | Philosophie | |||
| Beruf | Kolumnist, Journalist, Philosoph und Publizist | |||
| Funktionen | ||||
| Sep. 2010 - Sep. 2012 | Chefredakteur von nrc.next | |||
| seit 30.09.2013 | Chefredakteur von Der Korrespondent | |||
| Webseite | ||||
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Rob Wijnberg (Winschoten, 11. August1982) ist ein NiederländischKolumnist, Journalist, Philosoph, Publizist und Chefredakteur von Der Korrespondent, eine digitale Plattform für investigativer Journalismus.
Biografie
Rob Wijnberg ist einer der beiden Söhne des Psychologe, Schriftsteller und KolumnistJeffrey Wijnberg und der Psychologe und bildende Künstler Tatiana Kratochvil. Er studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Groningen, hat ein Jahr gemacht Amsterdamer Theaterschule und weiter mit Philosophie zum Universität Amsterdam.
Seine Karriere begann 2001 im Journalismus mit einer festen Spalte in Der Telegraph, in dem sein Vater viele Jahre auch eine Kolumne über Psychologie hatte. In dieser Zeitung stellte Rob auch die Rubrik „Der Schulhof“ auf der Jugendseite bereit, für die er jede Woche Sekundarschüler zu aktuellen Ereignissen interviewte.
Sein erster Auftritt war 2005 Aufsatz im Der grüne Amsterdammer, mit dem Titel 'Warum es die Jugend nicht mehr ausbuhen kann'. Dieser Aufsatz wurde übersetzt in Französisch für das Nachrichtenmagazin Kurier International und bildete mit dem Nachfolge-Essay „Creality TV“ die Grundlage für das politisch-gesellschaftliche Pamphlet Buuuh! Der stille Protest der Jugend (2007).
Seit November 2007 schreibt er jede Woche einen philosophischen Aufsatz und eine Kolumne nrc.next und wurde so zur neusten MeinungEditor von NRC Handelsblad und nrc.next. Von September 2010 bis September 2012 war Wijnberg (erster) Chefredakteur von nrc.next.[1]
In seinem Buch Im Zweifel (2008) Wijnberg untersuchte das Wesen und die Grenzen der Meinungsfreiheit. Er argumentiert, dass Redefreiheit ist eigentlich eine unmögliche Freiheit: eine Freiheit, die Grenzen fordert, aber gleichzeitig eben diese Grenzen ablehnt. Wijnberg verteidigt das Rederecht aller, sei es ein Aufruf zum Verbot der Koran, ein Plädoyer für die Legalisierung von Pädophilie oder einfach nur einen Beamten im Amt beschimpfen: Meinungsfreiheit herrscht. Meinungsfreiheit ist seiner Ansicht nach mehr als nur das Recht auf Beleidigung; es ist das Recht zu zweifeln.
2013 organisierte er ein Crowdfunding, um eine neue journalistische Plattform aufzubauen, die schließlich Der Korrespondent wird.[2] Ende 2013 wurde Wijnberg von der Fachzeitschrift „Journalist of the Year“ gekürt Villa Medien.
Literaturverzeichnis
- Buuuh! Der stille Protest der Jugend, Prometheus, AmsterdamISBN 9789044609882 (2007)
- Im Zweifel. Meinungsfreiheit als Recht auf Zweifel, Prometheus, Amsterdam ISBN 9789044611700 (2008)
- Nietzsche und Kant lesen die Zeitung, Die fleißige Biene, Amsterdam ISBN 9789023440864 (2009)
- Und mein Tischherr ist Plato, Die fleißige Biene, Amsterdam ISBN 9789023458418 (2010)
- mit Stine Jensen, So bin ich, Die fleißige Biene, Amsterdam ISBN 9023450310 , ISBN 9789023450313 (2010)
- Die Nachrichtenfabrik, Die fleißige Biene, Amsterdam ISBN 9023477588 (2013)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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