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Robert Gober

Robert Gober (Wallingford, Connecticut, 12. September1954) ist ein amerikanisch bildender Künstler.

Biografie

Gober studierte von 1973 bis 1974 an der Tyler School of Art in Rom, dann am Middlebury College in Vermont. Seit 1976 lebt und arbeitet er in New York, Manhattan.

Anfangs war er Maler. Seit 1983 macht er Objektkunstwerke. Seine Skulpturen beziehen sich auf amerikanische Kunst (Pop-Art und Minimale Kunst) mit Arbeit von Donald Juddi, Frank Stella und Robert Mangold aber auch zu den Fertiggerichte von Marcel Duchamp, aber mit einer anderen Interpretation. 1984 hatte er seine erste Ausstellung in New York.

Der Künstler verwendet in seiner Kunst alltägliche Utensilien, die er dann durch Vergrößerungen verfremdet. Er thematisiert die Konsum- und Verschwendungskultur. Ein häufig wiederkehrendes Motiv in seinen Arbeiten sind Waschbecken und Abflussrohre. Diese wurden jedoch vergrößert oder modifiziert und damit unbrauchbar. Dadurch werden scheinbar vertraute Rituale aus dem Alltag in Frage gestellt.

Ausstellungen

  • Kunsthalle Bern, 1990
  • Galerie nationale du Jeu de Paume, Paris 1991
  • Dokumenta IX in Kassel, 1992
  • Slide Center for the Arts, New York 1992
  • Serpentine Gallery, London 1993
  • ffentliche Kunstsammlung Basel, 1995/96
  • Museum für zeitgenössische Kunst, Los Angeles 1997
  • Walker Art Center, Minneapolis 1999
  • San Francisco Museum für moderne Kunst 2000
  • Biennale Venedig, 2001
  • Kunstmuseum Luzern, 2002
  • Pinakothek der Moderne, München 2004
  • Schaulager Münchenstein/Basel 2007

Literaturverzeichnis

  • Alexander Braun, Robert Gober, Werke von 1978 bis heute, Verlag für Moderne Kunst, Nürnberg 2003. ISBN 3-928342-77-0

Siehe auch

Externer Link