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Roetgen
Ruß
Wappen von Roetgen
Roetgen (Nordrhein-Westfalen)
Ruß
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen
KreisStädteregion Aachen
RegierungsbezirkKöln
Koordinaten50° 39′ N, 6° 12′ O
Allgemeines
Oberfläche39,02 km²
Einwohner(31-12-2018[1])8.640
(221 Einwohner/km²)
Niederländer(09-05-2011[2])53 (0,64%)
Höhe410 m
BürgermeisterJorma Klauss (SPD)
Wirtschaft
GewSt Hebesatz530% (2020[3])
Andere
Postleitzahl52159
Vorwahl02471
NummernschildAC
Städtische Zentren3 Ortsteile
Gemeindenummer05 3 34 024
Webseitewww.roetgen.de
Lage Roetgen in der Städteregion Aachen
Karte Rötgen
Portal  Portalsymbol  Deutschland

Ruß ist ein Ort in der DeutscheZustandNordrhein-Westfalen, liegt in den Städteregion Aachen. Roetgen hat 8.640 Einwohner (31. Dezember 2018)[1] auf einer Fläche von 39,02 km². Roetgen ist an der Grenze zu Belgien.

Der westlichste und südlichste Teil von Roetgen sind vom Rest durch die Vennbahn, die offiziell unter ist Belgien Stürze. Östlich des Areals südlich der Vennbahn bis Lammersdorf ist noch mehr Territorium mit dem gleichen Status wie es Rötgener Wald macht den größten Teil aus. Aufgrund der Lage rund um die Vennbahn bildet dieser Bereich ein Exklave Deutschlands, genau wie Münsterbildchen, das Gebiet westlich der Vennbahn.

Orte in der Gemeinde Roetgen

Geschichte

Roetgen befand sich an einem Ort, an dem Roman Autobahnen gekreuzt, nämlich die Straße zwischen xanten und Trier, und die Straße dazwischen Letzte und Lüttich. Allerdings gab es dort keine Behausung. Das geschah erst im 15. Jahrhundert, während das erste schriftliche Dokument darüber aus dem Jahr 1551 stammt. Roetgen gehörte zu den Herzogtum Gulik.

Von 1636-1660 wurde die erste Kirche gebaut. Das heutige Mariakapel ist noch ein Überbleibsel davon. Die Lutheraner kamen im 18. Jahrhundert nach Roetgen, und es gab auch eine lutherische Kirche. In dieser Zeit ist die Tuchindustrie und die Weberei von großer Bedeutung für Roetgen.

Im Jahr 1885 kam der Vennbahn festlegen, welche Aachen mit dem -damals noch deutschen- St. Vith Bund. 1920 die Ostkantone nach Belgien und Roetgen wurde Grenzstadt. Die Vennbahn wurde jedoch belgisches Staatsgebiet, so dass ein Teil von Roetgen Exklave wurde. Am 12. September 1944 wurde Roetgen als erster Ort in Deutschland von den Amerikanern befreit. Belgien wollte die verschiedenen Exklaven annektieren, entschied sich aber 1949 dagegen. Sein Charakter als Grenzstadt - lange Zeit ein Nachteil - ist zum Vorteil geworden, und Roetgen präsentiert sich als Tor zur Hohes Venn und der Eifel. Einschließlich der Eifelsteig tut Roetgen.

Am 13. März 2019 fegte ein Tornado durch das Dorf und beschädigte 32 Häuser, von denen zehn für unbewohnbar erklärt wurden.[4]

Sehenswürdigkeiten

  • Marienkapelle von 1636-1660, Teil der ersten Kirche.
  • St.-Hubertus-Kirche, 1854-1856
  • Lutherische Kirche, 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • Charliers-Mühle, eine ehemalige Wassermühle
  • Rathaus mit einer Weberstatue

Natur und Landschaft

Roetgen liegt auf einer Lichtung inmitten ausgedehnter Wälder im Eifel, am Rande des Hohes Venn und der Herzogswald. Mit 410 Metern ist er hoch, aber in der Umgebung steigt die Höhe auf über 570 Meter an. Auch Roetgen liegt an einer Wasserscheide. Im Süden, der Oberlauf des Vesder, im Norden erhebt sich der Grolisbach, die die Dreilägerbach absorbiert und dann wie Vichtbach zum In dem fließt. Das Dreilägerbachtalsperre entsteht direkt nördlich von Roetgen ein Stausee.

Die von Roetgen Bundesstraße 258 geht direkt von Norden nach oben, diese Route wird zum Himmelsleiter erwähnt.

Kerne in der Nähe

Schmithof, verrotten, raeren, Lammersdorf

Fotos

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