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Roombeek
roombeek
Bezirk von Enschede
Karte - NL - Enschede - Bezirk 04 Enschede-Nord - Bereich 02 Roombeek-Roomveldje.svg
Kerndatei
ProvinzHinweis OverijsselOverijssel
GemeindeHinweis EnschedeEnschede
Koordinaten52°13'48"N, 6°53'46"E
Oberfläche0,71 km²
- Land0,71  
- Wasser0,00  
Einwohner (2017)4.460[1]
Andere
Postleitzahl(s)7523 ..
Webseiteroombeek
Königin Beatrix im erneuerten Roombeek, 22. April 2008

roombeek ist ein Nachbarschaft im Enschede. Der Bezirk ist am besten bekannt für die Feuerwerkskatastrophe im 2000. 23 Menschen wurden getötet und etwa 950 verletzt. Viele Häuser wurden zerstört oder schwer beschädigt.

Doch schon vor dieser Katastrophe gab es Pläne für eine groß angelegte Sanierung des Stadtteils. Die vielen alten Fabrikkomplexe einen baufälligen Eindruck machen/machten. Einige von ihnen sind jetzt renoviert und lebens-, arbeits- und kulturtauglich gemacht. Andere Teile wurden bereits abgerissen. Im November 2007 die Gemeinde Enschede wurde Gewinner des Goldene Pyramide mit dem Wiederaufbau von Roombeek.

Königin Beatrix eröffnete das Kulturzentrum im April 2008 Das Rosendal. Damit war der Wiederaufbau des Stadtteils abgeschlossen.

Während des Umbaus hat der Wasserlauf roombeek, das den Bezirk von Ost nach West durchfließt, hat einen wichtigen Platz eingeräumt.

Ursprung

Roombeek entstand Ende des 19. Jahrhunderts als Stadtteil voller Textilindustrie nach der Eröffnung des Bahnstrecke Enschede – Oldenzaal 1890. Arbeiterhäuser wurden in der Nähe der Fabriken gebaut. Später wurden auch andere Unternehmen wie Grolsch. Auf seinem Höhepunkt war Enschede na Manchester die zweite Textilstadt der Welt. Ende der 1960er Jahre verschwand die Textilindustrie aus Enschede, vor allem in Billiglohnländer. Viele Fabriken wurden frei oder erhielten eine andere Funktion (z. B. für Künstler), während sich im Stadtteil neue Firmen ansiedelten und die Arbeiterwohnungen bewohnt blieben.[2]

Wiederaufbau

Da die Bevölkerung von Enschede nach der Feuerwerkskatastrophe viel Vertrauen in die Gemeinde verloren hatte, wurde beschlossen, den Wiederaufbau des Stadtteils weitgehend den Projektbüro Wiederaufbau Roombeek. Darüber hinaus wurde die Informations- und Beratungsstelle zur Aufnahme der Bevölkerung und zur Information eingerichtet. Die Stiftung Stadsherstel kümmerte sich um die Sanierung des Rests der Stadt (zum Beispiel für in der Nachbarschaft geparkte Autos, die nicht im Besitz der Bewohner waren).

Als verantwortlicher Stadtplaner, Pi de Bruijn angezogen. Er wurde anderen wegen seines Twenter Hintergrunds und seiner umfangreichen Erfahrung mit anderen großen Stadtentwicklungsprojekten vorgezogen.

Einzigartig für die Niederlande wurde beschlossen, das Viertel größtenteils von Privatpersonen bauen zu lassen. Seit dem Zweiten Weltkrieg werden praktisch alle Großprojekte in den Niederlanden von großen Baufirmen und nicht mehr von Privatpersonen gebaut. De Bruijn wollte dieses Projektdenken durchbrechen und Raum für private Aufträge schaffen.

Beteiligung

Das Partizipationsprojekt wurde ins Leben gerufen, um dem Quartier eine Rückkehr zu ermöglichen, mit der die meisten Bewohner leben konnten. Mitarbeiter des Projektbüros besuchten Familien, eventuell in Begleitung eines Dolmetschers, um mit allen Bewohnern zu sprechen und ihre Wünsche und Bedürfnisse zu Papier zu bringen.

Daraus ergaben sich folgende Ziele:

  • eine Nachbarschaft, in die man zurückkehren kann
  • eine lebendige Nachbarschaft
  • eine vertrauenswürdige Nachbarschaft
  • eine sichere Nachbarschaft
  • ein Viertel mit Geschichte
  • eine Nachbarschaft mit Zukunftswert
  • ein Viertel ohne Grenzen
  • die Nachbarschaft in deinen eigenen Händen

Die drei Achsen von Roombeek

Der neue Plan für Roombeek, der nach 2000 geschrieben wurde, basiert auf dem ursprünglichen Straßenplan (ein bekannter Stadtteil). Im Fokus standen drei Achsen: die Sahnestraße von Ost nach West, die Lonnekersspoorlaan von Süden nach Norden und die Museumsbahn. Entlang dieser Achsen wird eine hohe Bildkontrolle angewendet, was bedeutet, dass neue Gebäude von der Stadtentwicklungsbehörde Pi de Bruijn getestet werden müssen.

Im „Knoop van Roombeek“, wo sich das Pflegecluster befindet, treffen die drei Achsen zusammen Eekenhof und Anlagencluster Prismare platziert wurden. An der Kreuzung befindet sich auch der Platz zum Het Roozendaal und zur Twentse Welle.

Öffentlicher Raum in Roombeek

Der Nachbarschaft musste ein lebendiger Charakter verliehen werden. Die Landschaftsarchitektur Buro Sant en Co wurde ausgewählt, um ein Design für den öffentlichen Raum zu schaffen. Der öffentliche Raum ist als eine Reihe von Linien konzipiert, von denen jede ihren eigenen Charakter hat: eine monumentale Museumsallee, eine scharfe Lonnekerspoorlaan und ein wasserreicher Roomweg. In der Mitte verflechten sich all diese Linien zum sogenannten Knoop, dem wahren Herzen von Roombeek.

Roombeek, der Bach, der dem Quartier seinen Namen gibt, hat ein bemerkenswert stilisiertes Bild: schnurgerade, unerwartet breit mit hauchdünner Membran und besonderem Steinmuster. Das Mikrorelief am Bachboden erzeugt eine künstliche Verzögerung, so dass mehr Wasser im Bach vorhanden ist und das Wasser durchgehend zu sehen und zu hören ist. Das scherbenförmige Trittsteinmuster ist ein Hinweis auf die Natur und auf die Feuerwerkskatastrophe selbst.

Für die Gestaltung der drei „Bleiche“ (von Süden nach Norden) ist die Gemeinde Enschede, konkret Marina Eenschoten, verantwortlich:

  • de Lasonderbleek, mit dem Thema gedenken; dies wurde gewählt, weil sich SE Fireworks an diesem Standort befand und somit der Ursprung der Feuerwerkskatastrophe.
  • der Stroinksbleek, mit dem Thema Kultur; Diese Bleiche enthält ein Wasserspiel, in dem Konzerte gegeben werden können, und den Kulturcluster.
  • de Lonnekerbleek, mit dem Thema Entspannung; diese blasse wird ein park sein.

Architektur in Roombeek

Roombeek musste ein Stadtteil mit ansprechender und besonderer Architektur werden. Dort sind Entwürfe unter anderem von folgenden Architekten zu finden:

öffentlicher Verkehr

Roombeek ist nur wenige Gehminuten von Bahnhof Enschede. Darüber hinaus ist der Stadtteil auch mit dem Bus erreichbar mit:

Galerie

Externe Links