WikiDer > Rotterdam Allanstellen
Das Rotterdam Allanstellen sind vierachsige Straßenbahnen, von der Elektrische Straßenbahn Rotterdam gekauft zwischen 1948 und 1951. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute der RET an den Erfolg der Baureihe 401-570 an. Zunächst wurden zwei technisch sehr unterschiedliche Versuchswagen 571 und 572 gebaut. Bei der Auslieferung handelte es sich um Zweiwegewagen. Nach einem mehrjährigen ausgiebigen Testlauf fiel die Wahl auf den „all electric“ 572, zu Lasten des „elektropneumatischen“ 571. 1951 wurden beide Triebwagen einigermaßen gleichgestellt, zu Einwegwagen umgebaut und neu nummeriert 100 und 101. Bei diesen Wagen handelte es sich um vierachsige Fahrzeuge mit leicht gewölbter Front und leicht abweichendem Heck, damit sie nicht so klobig wirken wie die Vorkriegsserie.
Aufbauend auf dem Erfolg des 572/101 wurden 1950/51 die noch schlankeren Triebwagen 102-135 sofort als Einbahnwagen in Dienst gestellt. Das im Innenraum viel Aluminium verarbeitet wurde war damals a Neuheit. Die Anhänger 1021-1056 gehörten zur Serie. Diese Serie wurde produziert von Allan gebaut und daher vom Personal als „Allan-Züge“ bezeichnet. Ihre Fahreigenschaften waren sehr gut und die Motorleistung reichte für schwerste Transporte. Auch Leuchtstofflampen und die spätere Wagenheizung waren Neuheiten. Der in den 1930er Jahren noch gepriesene Mittelschritt war später nicht mehr so praktikabel. Einerseits ließen sich die Türen nicht so verstellen, dass sie automatisch geschlossen werden konnten und andererseits war ein Umbau zum Ein-Mann-Auto unmöglich.[1] Da die Anzahl der Motorwagen der Anzahl der Anhänger entsprach und die Motorwagen mehr Wartung und Störungen verursachen, wurden in den fünfziger Jahren die Vorkriegs-Vierachser mit Smit-Motor 561-570 auf der B-Seite mit dem Anhänger ausgestattet zum Abschleppen Nachkriegs Allan. benötigte andere Bremskabel-Abzweigdose. Ein Wagen (562) hatte diese Kupplungskästen sogar eine Zeitlang auf beiden Seiten.
Mit dem Eintreffen dieser Allan-Ausrüstung konnten alle zweiachsigen Ausrüstungen der Vorkriegszeit – auf den Delmez-Wagen, die bis in die 1950er Jahre noch im Einsatz waren, außer der Linie 15 – außer Dienst gestellt werden. Bis zum Einzug der Düwag-Gliederzüge dienten die Garnituren vor allem auf den Linien 4A, 4B und 14 und in Spitzenzeiten auf den Linien 2, 3, 5, 9, 10, 11, 15 und 17. die Paare in Gelenkwagen umbauen, was aber nicht geschah, nicht nur wegen der hohen Kosten, sondern auch, weil durch die Mittelbalkone kein Platz für einen sitzenden Schaffner im Fond vorhanden war und noch drei Personen benötigt wurden.
Nach 1965 liefen sie nur noch auf der Linie 4A auf Grund, der sogenannten 'schwarzen' Linie 4 - dies im Gegensatz zur "weißen" Linie 4B, wo der Hintergrund weiß und die Zahl schwarz ist, die auf der linken Tafel bei . platziert werden muss Ausgangspunkt in Schiedam. Die Linien 4A und 4B wurden 1967 eingestellt und durch die Linien 1 und 8 ersetzt. Die Allanstellen fuhren auf der Linie 8 für den gesamten Dienst weiter, bis der Endbahnhof am Kömarkt 1969 angepasst wurde. Danach fuhren sie hauptsächlich im Berufsverkehr und Nebenverkehr und seit 1970 auch auf der Linie 11 als eigener Triebwagen. In den Jahren 1969-1972 wurde der Großteil der Allan-Ausrüstung nach weniger als zwanzig Dienstjahren wegen Redundanz zurückgezogen, was angesichts der Zunahme des Transports nach der "Ölkrise" bald bedauert wurde. Ein Versuch, noch auf dem Schrottplatz befindliche Kfz-Karosserien zurückzukaufen (die Drehgestelle waren beim RET verblieben), führte zu einer exorbitant hohen Preisvorstellung und zum Konflikt und zum Abschied des "Hauszerstörers" in IJsselmonde (fünf Kfz-Karosserien habe noch fünf Jahre auf der Abbruchstelle ....). Nur neun Triebwagen (109, 111, 115, 123, 128, 130, 131, 134, 135) und neun Anhänger (1024, 1029, 1033, 1034, 1040, 1042, 1048, 1050 und 1053) blieben übrig. 1972 fuhren zwei von ihnen und später weitere fünf nach Süden, um während der Hauptverkehrszeiten auf den Südlinien 2 und 12 zu verkehren. Die Zahl der diensthabenden Paare variierte von 2 im Sommer bis 5 im Winter. Nachdem der 135 bereits 1973 nach einer schweren Kollision abgebaut worden war, folgten 1981 die 111, 1034, 1048 und 1053. Wegen fehlender Anhänger fuhr von diesem Moment an teilweise ein eigener Motorwagen. In den Jahren 1981 und 1982 wurden auf der Linie 6 am rechten Maasufer während der Hauptverkehrszeiten wieder zwei Allanstellen in Betrieb genommen, Anfang Juli 1983 wurden schließlich in Zuid die letzten sieben verbliebenen Motorwagen und sechs Anhänger fertiggestellt. Vier Triebwagen und drei Anhänger blieben erhalten, während die 131 und 134 in einen umgebaut wurden Pommes stehen in der Mitte von Gouda.
Museumsstraßenbahnen
Im Straßenbahnmuseum Rotterdam wenn nicht anders angegeben:
- Serie 102-135: 109, 115, 123 und 130
- Serie 1021-1056: 1040, 1042 und 1050. Letztere wurde für den Rollstuhl-/Kinderwagentransport umgebaut und dient auf dem Ringlinie im Niederländischen Freilichtmuseum in Arnheim.
Siehe auch
Literatur und Quellen
- Straßenbahn zur U-Bahn. Die Geschichte der Straßenbahn in Rotterdam. Duparc H.J.A. et al., Herausgeber E.J. Brill, Leiden, 1968
- Straßenbahnmuseum Rotterdam: P.D.B. Bäcker
- Von Allan zu Citadis, Kapitel 3, Jan van Huijksloot, 2005, ISBN 978-9071513534
- Rotterdamer Verkehrsmuseum digital (Website)
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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