WikiDer > Rotterdamer Oberleitungsbus

Rotterdamse trolleybus
Oberleitung des Obus am Maastunnel, 1946

Das Rotterdamer Oberleitungsbus war ein Projekt der NS B-Direktion der RotterdamseStadttransporterRET während der Zweiter Weltkrieg.

Im Laufe des Krieges kam es Rotterdamer Busnetz wegen Kraftstoffmangel zum Stillstand. Dies wurde teilweise durch die Ausstattung von Bussen mit Holzgasgeneratoren, aber diese Busse hatten nicht genug Leistung, um die offene Fläche im Jahr 1942 abzudecken Maastunnel bestehen. Buslinie N zwischen den Rochussenstraat und die Boergoense Vliet musste 1943 stillgelegt werden.

1943 wurde mit den Vorbereitungen für eine neue Obuslinie 31 zwischen der Rochussenstraat und der Boergoense Vliet begonnen. Weil wegen des Krieges die Austauschjahr fehlten, um neue Busse zu kaufen, bestehende wurden durch den RET . ersetzt krummes Holz-Verheul zu Trolleybussen umgebaute Busse mit Elektroinstallation des Schweizer Herstellers Örlikon. Probefahrten fanden im Mai 1944 statt.

Im September 1944 wurde der Maastunnel von den deutschen Besatzern mit Sprengladungen ausgerüstet, wofür die Oberleitungen des Obus verwendet wurden. Damals gab es keine Ausbeutung.

Nach dem Befreiung die RET beschloss, die Trolleybus-Pläne nicht weiterzuführen. Die Elektroinstallationen von Oerlikon wurden an die Groninger Trolleybusunternehmen und in neue Kromhout/Verheul Trolleybusse eingebaut. Die Oberleitungen wurden 1946 entfernt.

Literatur

  • Jacques Lieferung: Das Geheimnis des Rotterdamer Oberleitungsbusses. HA. Voet, Capelle a/d IJssel, 1994. ISBN 90-73647-12-6
  • Maurits van den Toorn: Intermezzo während der Besatzungszeit: der Trolleybus. Im: RET - Eineinhalb Jahrhunderte Rotterdam und öffentliche Verkehrsmittel, s. 106-110. Boom, Amsterdam, 2017. ISBN 978-90-2440-639-5