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Rudolf Loman | ||||
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| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Rudolf Johannes Loman | |||
| Geboren | 14. Oktober1861 | |||
| Verstorben | 5. November1932 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Beruf | Musiker, Schachspieler | |||
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Rudolf Johannes Loman (Amsterdam, 14. Oktober1861 – Den Haag, 5. November1932) war ein Holländer Organist und Schachspieler. Er war auch ein Federmaler.
Familie
Er war das zweite Kind des Theologen Abraham Dirk Loman und seine zweite Frau Ida Augusta Kerkhoven, die damals im Rozengracht. Bruder Abraham Dirk und Schwester Cato Loman waren auch Musiker. Rudolf Loman heiratete dreimal. Er heiratete am 26. August 1887 in Haarlem mit Autor und Übersetzer Gonne van Uildriks.[1] Ab 1897 lebten sie getrennt voneinander, 1907 wurde die Ehe aufgelöst. Sohn Rudolf (1888-1956) war Chefingenieur bei Rijkswaterstaat. Im Dezember 1907 heiratete er dann Edith Johanna Louise Elischer (geboren in Leipzig, 1883 und über die Pianistin Anna Charlotte Verhulst Enkelin von Johannes Verhulst), von der er sich 1916 wieder scheiden ließ und kurz darauf wieder Emma Paulina van der Schaaff (1883-1960) heiratete. Er starb nach einer Operation an einem Magengeschwür in einem Krankenhaus in Den Haag. Er wurde begraben auf Alte Eiche und Dünen
Musik
Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er von seinem Vater und zeigte sich im Alter von dreizehn Jahren so begabt, dass er Konzerte in der Lutherischen Kirche in Amsterdam geben konnte. Im Alter von fünfzehn Jahren zog er nach Leipzig an der studieren Wintergarten dort.[2]Von dort ging er zu │Köln an der studieren Konservatorium Köln mit Lehrern wie Samuel de Lange jr. (Orgel, Kontrapunkt), James Kwasto (Klavier) und Ferdinand Hiller (Zusammensetzungstheorie). Im Herbst 1883 zog er nach London und wurde zum Organisten der Niederländische Kirche in Austin Friars. Er gab auch Musikunterricht und Konzerte in den berühmten Steinway-Halle in London.[2] 1910 feierte er dort sein 25-jähriges Jubiläum als Organist. Inzwischen gab er Klavierkonzerte in den Niederlanden und Frankreich. 1908 unternahm er eine Kunstreise durch die Niederlande und besuchte alle größeren Städte. Begleitet wurde er von seiner Frau und Sängerin Edith Elischer. Er schrieb auch eine Reihe von unbekannten Werken wie 25 Chorspiele für Orgel herausgegeben von Lichtenauer. Später war er Direktor und Lehrer an der Musikschule Musica in Den Haag.
Schachspiel
Bereits in seiner Leipziger Zeit lernte er das Schachspiel kennen. In Köln lernte er Schachspieler wie Köckelkorn, Wemmers, und Leffmann.[2] Seine Spielstärke nahm schnell zu und als er in die Niederlande zurückkehrte, war er stark genug, um gegen die besten niederländischen Schachmeister anzutreten. In den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurde Loman Ehrenmitglied der Groninger Staunton Schachmannschaft. 1890 gewann er das Turnier Die erste City of London. 1922 bestritt er in London ein Match gegen Edgar Colle die er verloren hat. Er gewann ein Spiel, verlor zwei und zwei Spiele endeten unentschieden. Loman war oft in den Niederlanden und wurde 1888 inoffiziell Holländer Schachmeister, eine Tatsache, die er in den 1990er Jahren mehrmals wiederholte. Das erste und letzte Mal wurde er 1912 offiziell niederländischer Meister. Ab Oktober 1890 war er Redakteur der Schachabteilung der Wochenzeitung Die Amsterdammer.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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