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Das Rudolfsbahn ist eine Nord-Süd-Bahnverbindung in Österreich, das Herzstück der historischen Bahnverbindung zwischen Prag und Ljubljana entweder Traurig.
Geschichte
Die Rudolfsbahn wurde zwischen 1868 und 1873 von der k.k. privat Kronprinz Rudolf-Bahn Gesellschaft (KRB) als dritte Nord-Süd-Bahn durch Österreich nach der Austria Semmeringbahn von 1854 und die Brennerbahn ab 1867. Die Semmeringbahn im Osten und die Brennerbahn im Westen wurden beide von der k.k. privat Südbahngesellschaft. Die KRB zielte auf den Verkehr zwischen Böhmen und dem Seehafen in Triest ab und entschied sich für eine Route durch ein dünn besiedeltes Gebiet in Mittelösterreich. Durch die überwiegende Verfolgung von Flüssen wurden große Bauwerke, insbesondere teure Tunnel, weitestgehend vermieden, dafür aber eine kurvenreiche Strecke geschaffen. Bereits vor Baubeginn trat auf der Südseite ein Problem auf. Als in den 1930er Jahren die österreichischen Eisenbahnpläne erstellt wurden, war es Königreich Lombardei-Venetien immer noch ein Teil der Österreichisches Kaiserreich. Dies änderte sich während der Umsetzung, als Österreich 1861 de facto die Macht und 1866 die formelle Macht über Lombardei-Venetien verlor und Udine im Italien kam zu liegen. Dadurch war es nicht mehr möglich, die Bahn von Villach über Udine nach Triest auf eigenem Territorium.
Route

Die Rudolfsbahn startet in St. Valentin wo eine Verbindung zum Westbahn. Der erste Abschnitt zu Selzthal ist 139 km Singletrail im Süden und wird auch als Gesäusebahn. Nach Selzthal folgen 63 km Doppelspur dem Schoberpass zu Sankt Michael in Obersteiermark. Von St. Michael gibt es eine ca. 33 km lange Querverbindung via Leoben zu Bruck an der Mur zum Südbahn. Die Rudolfsbahn selbst biegt in St. Michael wieder nach Süden und verläuft dann 63 km entlang der Mur bis um Scheifling. 10 km weiter südlich wird der höchste Punkt der Strecke, der Neumarkter Sattel mit 894 m, 275 km von St. Valentin erreicht. Dann beginnt der Abstieg Richtung Kärnten. Im St. Veit an der Glan 328 km von St. Valentin entfernt gibt es eine Abzweigung nach Klagenfurt über die Rosentalbahn. Da der Zugverkehr zwischen Wien und Klagenfurt über die Querverbindung St. Michael und Neumarkter Sattel geführt wird, wird dieser Abschnitt manchmal fälschlicherweise als . bezeichnet Südbahn vorgesehen. Von St. Veit an der Glan die Rudolfsbahn weiter westlich über Feldkirchen in Kärnten und entlang der Ossiachersee zu Villach 377,62 km von St. Valentin entfernt. In Villach wird die Drautalbahn überquert und es besteht Anschluss an die Krawankenbahn. Das Rudolfsbahn verläuft weiter westlich von Villach und erreicht bei Kilometer 401 die heutige Grenze zwischen Österreich und Italien. Die KRB stoppte den Bau im noch 6,5 km entfernten Tarvis am ehemaligen Bahnhof Tarvisio-Zentrale, wo es nun möglich war, Ljubljana mit der Bahn zu erreichen.
Verbindung von Bahnlinien
Bereits am 14. Dezember 1870[1] war die Bahnstrecke zwischen Tarvis und , ebenfalls von der KRB . gebaut Ljubljana geöffnet. Auf der Nordseite die Verbindung mit Budweis an Wettbewerber KEB vergeben. Das Sommeraubahn zwischen St. Valentin und Budweis wurde in zwei Schritten eröffnet, der Teil nördlich von Summerau am 1. Dezember 1871, der Teil zwischen Summerau und St. Valentin am 6. November 1872. Die Fertigstellung des Teils zwischen Villach und Tarvis im Jahr 1873 ermöglichte die Fahrt von Prag nach Triest, auch wenn das über Ljubljana und die Konkurrenz ging Südbahn statt durch Udine. Der Staat beschloss dennoch den Bau der 24,7 km langen k.k. Staatsbahn Tarvis–Pontafel um eine Verbindung zwischen den Rudolfsbahn und das italienische Eisenbahnnetz. Der Abschnitt zwischen Tarvisio und dann österreichisch-ungarisch - Die italienische Grenze bei Pontafel konnte am 11. Oktober 1879 geöffnet werden und der erste internationale Zug konnte am 30. Oktober 1879 die Grenze passieren.[2]
Verstaatlichung
Das Rudolfsbahn durch ein relativ dünn besiedeltes Gebiet verlief und der Betreiber KRB auf den Güterverkehr zwischen Böhmen und Triest angewiesen war. Der ursprüngliche Plan, über Udine nach Triest zu fahren, konnte nicht realisiert werden, so dass zwischen Villach und Triest eine weitere, deutlich längere Strecke zurückgelegt werden musste. Als es 1873 endlich möglich war, den Hafen von Triest von Prag aus mit der Bahn zu erreichen, Österreich-Ungarn das Gründerkrach so dass KRB weiterhin in finanzielle Schwierigkeiten geriet. Ab 1880 wurde die KRB daher vom Staat verwaltet und 1884 im Rahmen der k.k. Österreichische Staatsbahnen. Erst 1901 im Rahmen des Projekts Neue Alpenbahnen begann eine eigenständige Verbindung zwischen Villach und Triest. Die direkte Verbindung zwischen Jesenice und Triest wurde über die Wocheinerbahn (jesenice-Gorizia) und die Karstbahn (Gorizia-Triest), die beide am 19. Juli 1906 eröffnet wurden. Der Umweg über Tarvis wurde am 30. September 1906 von der Karawankenbahn (Villach-Jesenice) über die Karawankentunnel. Am 21. August 1906 gab es eine direkte Verbindung zwischen Selzthal und auf der Nordseite Linz, das Phyrnbahn, wurde in Betrieb genommen, sodass die Züge nicht mehr über die Gesäusebahn fahren mussten.
Externe Links
- Artikel über die Rudolfsbahn
- Reste der Rudolfsbahn rund um Tarvisio
- Fotoalbum: Gesäusebahn von Kleinreifling nach Selzthal
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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