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Rustenburg en Oostbroek
Rustenburg/Oostbroek
Nachbarschaft im Den Haag
Karte - NL - Den Haag - Wijk 31 Rustenburg und Oostbroek.svg
Kerndatei
GemeindeDen Haag
KreisEscamp
Koordinaten52°3'55.649"N, 4°16'47.654"E
Oberfläche94,6 Hektar
Einwohner (2017)18.610[1]
Andere
Bezirksnummer31
Apeldoornselaan, mit für dieses Viertel typischen Verandahäusern
Soestdijksekade, auch mit Vorbauhäusern
Loosduinsekade, das Zentrum von Maasbach

Rustenburg und Oostbroek ist ein Nachbarschaft in dem Den HaagKreisEscamp.

Der Bezirk grenzt an die Soestdijksekade, De La Reyweg und Loosduinsekade und hat mehr als 18.000 Einwohner.

Der Bezirk grenzt an die Bezirke Süd Park, Leyenburg, Valkenboskwartier und Heesterbuurt und Transvaalkwartier.

Geschichte

Der Stadtteil Rustenburg en Oostbroek war Teil der ehemaligen Ostescamppolder die wieder Teil der später aufgelösten Gemeinde war Loosduinen. Der Oost-Escamppolder wurde bis in die 1920er Jahre als Wiesen- und Gartenbaugebiet genutzt. Die wichtigsten Gebäude waren damals der Landsitz Rustenburg und der Hof Oostbroek, daher der Name des Bezirks. Bei einem Grenzwechsel zu Loosduinen im Jahr 1902 wurde das Gebiet von der Gemeinde Den Haag übernommen angehängt. Der Stadtteil Rustenburg/Oostbroek entstand zwischen 1920 und 1940. Die Aufteilung des Quartiers wurde vom Architekten und Stadtplaner beeinflusst Berlage.

Charakter der Nachbarschaft

Der Wohnungsbestand besteht im Wesentlichen aus: Einfamilienhäuser und Verandahäuser, betrifft dies hauptsächlich Eigentumswohnungen (80%). Es wird auch vermietet, aber von privaten Eigentümern. Der Bezirk wurde für die bessergestellte Arbeiterklasse gebaut; Rustenburg/Oostbroek ist heute ein multikulturelles Viertel. Rustenburg und Oostbroek unterscheiden sich städtebaulich voneinander, Rustenburg ist etwas vielfältiger als Oostbroek.

Rustenburg lässt sich in zwei Stadtteile (Nord und Süd) mit jeweils eigenem Charakter unterteilen. Der nördliche Teil von Rustenburg besteht aus dreigeschossigen Vorbauwohnungen, unterschiedlich gestalteten Höfen umgeben von ein- oder zweigeschossigen Gebäuden, einem von Schulen umgebenen Sportplatz und einem Badehaus. Der südliche Teil hat eine eher formale und monumentale Struktur mit zwei- oder dreigeschossigen Vorbauwohnungen und Einfamilienhäusern.

Oostbroek wird auch allgemein in Oostbroek-Nord und Oostbroek-Süd unterteilt. Allerdings ist Oostbroek städtebaulich und architektonisch einheitlicher als Rustenburg. In den Innenbereichen von Oostbroek wurden Akzente in Berlagscher Art in Form von Plätzen, Erweiterungsflächen und zentralen Plätzen gesetzt. Fast alle Gebäude in Oostbroek bestehen aus dreistöckigen Verandawohnungen.

Im Jahr 2000 wurde ein Quartiersplan erstellt, ein Abriss des Quartiers findet nicht statt. Gemeinde und Anwohner konzentrieren sich auf die Sanierung des Quartiers, unter anderem durch die Bewältigung des öffentlichen Raums, die Lösung von Parkplatzproblemen und die Verbesserung der Hauswartung. Der öffentliche Raum und die Parkplätze sind in der Hand der Gemeinde, aber die Wohnungen in der Nachbarschaft sind meist in Privatbesitz, sodass die Bewohner selbst für den Unterhalt sorgen müssen und das funktioniert nicht überall gleich gut. Trotz des Wunsches der Bewohner, nicht abzureißen, werden hier und da ältere Mietwohnungen abgerissen und durch teurere Miet- und Eigenheime ersetzt. So kaputt Wohnungsbaugesellschaft Vestia im Jahr 2006 mit dem Abriss von 106 Wohnungen in der Vlasakkersstraat und Kortenhoefsestraat in Rustenburg, für die 41 Mietwohnungen zurückgegeben wurden. Die restlichen Häuser waren zum Verkauf bestimmt. Die Häuser wurden im Stil der Nachbarschaft gebaut.

Die zentralen Einkaufsstraßen sind Dierenselaan und Apeldoornselaan. Tram 6 fährt durch die Dierenselaan und teilweise auch RR 4. Am Rande des Viertels, an der Loosduinsekade, die religiöse Bewegung von Johan Maasbach ein prominenter Ort. Die Kirche von Maasbach befindet sich im Kapitol, einem ehemaligen Kino, das wie das gegenüberliegende Gemeindehaus in markanter Architektur der 1930er Jahre erbaut ist.

Bevölkerungszusammensetzung

Rustenburg/Oostbroek hatte am 1. Januar 2008 17.525 Einwohner. Es ist ein multikulturelle Nachbarschaft: 2008 waren 43,7 Prozent der Bevölkerung Einheimische und 56,3 Prozent gehörten ethnischen Minderheiten an. Im Bezirk leben nur wenige ältere Menschen: 2008 waren 7 % der Einwohner älter als 65 Jahre. Im Kreis gibt es viele Einpersonenhaushalte: 2008 waren knapp 45 Prozent der Einwohner Single. Etwa 8 Prozent der Haushalte bestehen aus Einelternfamilien, 23 Prozent leben ohne Kinder zusammen/verheiratet und 24 Prozent sind mit Kindern zusammengewohnt/verheiratet.

Nachfolgend eine Übersicht der Volksgruppen in Rustenburg/Oostbroek ab 2008:[2]

Gruppe%Nummer
Niederländer43,77663
Türken17,33033
Surinam14,52545
Marokkaner2,9511
Südeuropäer2,2376
Antillen2358
andere nicht-westliche Einwanderer12,92254
andere westliche Einwanderer4,5785