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Niederländer | ||||
Berühmte Holländer | ||||
| Ausbreitung | > 15.717.024 (2008)[1] (davon 1.047.331 auch mit anderer Nationalität) (2007)[2] | |||
| Sprache | Niederländisch | |||
| Vertrauen | römisch katholisch, evangelisch, nicht kirchlich. | |||
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Niederländer (Holländer, es Niederländer) sind die Einwohner von Die Niederlande. Sie sind ein europäisch Menschen begannen sich zwischen 1579 und 1795 zu bilden, als der niederländische Staat entstand. Der Begriff Niederländisch hat mehrere Definitionen. Einige davon sind getrennt, andere sind verwandt oder überschneiden sich teilweise. Diese verschiedenen Konzepte werden im Folgenden definiert, woraufhin der Artikel einen genaueren Blick auf die Niederländischer Typ.
Niederländische Staatsangehörigkeit
Das Niederländisches Staatsangehörigkeitsgesetz regelt, wer Niederländer ist. Äquivalente Begriffe sind niederländischer Staatsbürger, niederländischer Staatsangehöriger (aber siehe auch unten), und jemand mit dem Niederländische Staatsangehörigkeit.
In den meisten anderen Ländern (z. Belgien oder Spanien) wird zum Wort Staatsangehörigkeit, oder eine Übersetzung dieses Wortes, wird eher für ein Konzept verwendet, das näher an ethnische Zugehörigkeit Lügen. In den Niederlanden wird die Staatsbürgerschaft in der Regel durch die Geburt erworben. Die Hauptregel des niederländischen Staatsangehörigkeitsgesetzes ist eine begrenzte Anwendung von sanguinischer Saft: Jemand ist Niederländer, wenn einer der Elternteile zum Zeitpunkt der Geburt Niederländer ist. Außerdem kann die Staatsbürgerschaft auch weitergegeben werden Einbürgerung werden erhalten. Man kann die niederländische Staatsbürgerschaft verlieren, wenn man freiwillig die Staatsbürgerschaft eines anderen Landes annimmt. Auch die Einberufung in eine ausländische Armee kann zum Verlust der niederländischen Staatsangehörigkeit führen, wenn auch Kriegshandlungen gegen die niederländischen Interessen gerichtet sind. Dass man im Falle einer Freiheitsstrafe die Staatsbürgerschaft verlieren könnte, war ein Missverständnis, das auf einer Verwechslung mit der Strafe der Ausweisung aus dem Wahlrecht, was zu verurteilen ist. Aufgrund von Gesetzesänderungen kann bei schweren Straftaten (oder auch bei Verdacht) die Staatsbürgerschaft entzogen werden; in der Praxis trifft dies auf niederländische Staatsangehörige zu, die auf der Seite von Islamischer Staat mitkämpfen.
Staatsbürgerschaft
Die Niederländer sind auch niederländische Staatsangehörige. Auch heute gilt das Umgekehrte, aber in der Vergangenheit gab es Niederländer, die keine Niederländer waren.
Im ehemaligen Niederländisch-Ostindien dies galt für Einheimische. Dies wurde im niederländischen Staatsangehörigkeitsgesetz (Gesetz vom 10. Februar 1910, Stb. Nr. 55) geregelt. Im Jahr 1927 wurde es auch anwendbar auf Surinam und Curaçao und Abhängigkeiten. Ab 1949 galt dies nicht mehr für Selbständige Indonesien, aber immer noch an Niederländisch-Neuguinea. Nach der Einführung der Gesetz für das Königreich der Niederlande 1954 gab es in Niederländisch-Neuguinea nur Nichtniederländer. Nach dem Überweisung nach Indonesien 1962/63 gab es keinen eigenen Subjektbegriff mehr.
Nach dem Polizeiaktionen und die Anerkennung der Unabhängigkeit von Indonesien im 1949 empfangen Die Niederlande Umgang mit einer großen Gruppe Molukken Das staatenlos Waren. Denn sie sind in der KNIL auf der Seite der Holländer gedient hatten, konnten sie nicht in Indonesien bleiben. In den Niederlanden wollten sie jedoch nicht die niederländische Staatsangehörigkeit annehmen, weil sie an einer Rückkehr in die Unabhängigkeit festhalten wollten Republik Südmolukken. Im 1976 wurde durch ein Sondergesetz (Gesetz über die Stellung der Molukken) sah vor, dass die Molukken Anspruch auf einen niederländischen Pass hatten, ihre Staatenlosigkeit jedoch nicht erklären mussten.
Der Begriff „national“ wird im internationalen Kontext noch verwendet, zum Beispiel im Begriff Gemeinschaftsbürger.
Niederländer
Mit Menschen können sich je nach Kontext beide auf die niederländische Nation beziehen (d. h. die gesamte Bevölkerung der Niederlande) oder Leute mit dem Niederländischer Typ verweisen. Obwohl das Wort in der Umgangssprache weit verbreitet ist, wird der Begriff in wissenschaftliches Gebiet normalerweise wegen seiner unklaren und oft vagen Bedeutung gemieden.
Niederländische Nation
Der Begriff Nation ist abstrakt und wurde während der Ära der Romantischer Nationalismus am Ende von 18. Jahrhundert. Eine Nation kann praktisch aus einer einzigen bestehen ethnische Zugehörigkeit, Japan und Island sind moderne Beispiele, oder mehrere, zum Beispiel die Volksrepublik China oder der Vereinigte Staaten. Es ist oft so, dass man ethnische kulturell (oft einschließlich Sprache) dominiert.[7] Auch in den Niederlanden besteht die Nation aus mehreren Ethnien, wobei die Niederländer am dominantesten sind. Für eine Person, die der vorherrschenden Ethnie innerhalb einer Nation angehört, sind die Trennlinien zwischen ihrer Nation und ihrer ethnischen Zugehörigkeit oft schwer zu unterscheiden, was zu begrifflicher Verwirrung führen kann. Im Kontrast zu ethnische Zugehörigkeit, erklärt das Konzept Nation mehr Betonung auf a Land oder Zustand. Ein Friese zum Beispiel fühlt sich in der Regel als vollwertiges Mitglied des niederländischen Volkes (Nation), kann aber gleichzeitig auch Teil des Friesen (Ethnizität) zählen.
Nationen sind ein relativ neues Phänomen. Der Schlüssel zur Nationenbildung ist die Stabilität eines Staates und die (Möglichkeit) der Interaktion zwischen seinen Bewohnern. Das Europa der MittelalterWo zum Beispiel Gebiete ständig den Besitzer wechselten und die Interaktion zwischen den verschiedenen Fächern fehlte, war für die Entstehung von Nationen ungeeignet.
gebürtige Niederländer
Manchmal ist der Begriff Holländer gemeint für a gebürtig Einwohner der Niederlande, also eine Person, die in den Niederlanden geboren wurde. Diese Verwendung des Wortes kommt sowohl bei Einwanderern als auch bei einheimischen Niederländern vor. Zu beachten ist, dass diese Bedeutung eigentlich eher mit dem Begriff der (niederländischen) Ethnizität verwandt ist und dieser Begriff daher auch in der Alltagssprache im Sinne von verwendet wird Menschen mit niederländischer Abstammung, obwohl dies nicht ganz richtig ist. Die Bedingungen autochthon und Immigrant sind politischer Natur; und ein Einheimischer ist nicht unbedingt eine ethnische Niederländerin und umgekehrt.
Niederländischer Typ
Das Niederländischer Typ hat sich im Laufe der Jahrhunderte aus dem Aufbau einer gemeinsamen Kultur auf ungefähr dem heutigen Gebiet des niederländischen Staates entwickelt. Typischerweise werden Menschen niederländischer Abstammung einfach simply Niederländer erwähnt. Dies kann zu Verwechslungen mit dem Begriff im Sinne von „niederländische Bürger“ führen.
Die Niederländer (im ethnischen Sinne) sind durch eine angebliche gemeinsame Geschichte, Kultur, Sprache und Abstammung miteinander verbunden, obwohl zu beachten ist, dass verbreitet hier ist kein Synonym von identisch. Ethnizität ist nicht an die niederländischen Grenzen gebunden. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob sich die niederländische Ethnie auch auf die niederländischsprachigen Einwohner der heutigen Bevölkerung erstreckt Belgien das seit 1839 ein separates Land ist, in dem Niederländisch jedoch eine der Standardsprachen ist.
Geschichte
Bildung Niederländische Abstammung
Vorgeschichte
Bereits im Altsteinzeit Die Niederlande sind von Menschen bevölkert. Die ältesten Menschen, deren Funde auf niederländischem Gebiet gemacht wurden, waren die were Neandertaler. Inwieweit die heutige Bevölkerung noch davon abstammt, ist umstritten. Immer noch dabei Altsteinzeit kam vor 35.000 Jahren die moderner Mann nach Westeuropa, vermutlich als Kleingruppen Jäger und Sammler. Vor etwa siebentausend Jahren, im Neusteinzeitdrang die Landwirtschaft in unsere Regionen ein, vielleicht aus perhaps Kleinasien. Es ist wissenschaftlich umstritten, ob dies nur durch Kulturtransfer geschah oder ob im neolithisch die kleinasiatischen Bauern selbst kamen mit. Es wird in der Regel angenommen, dass beide Phänomene aufgetreten sind. Den Jägern und Sammlern soll es gelungen sein, vor allem an den Küsten der Nord- und Ostsee zu überleben. Dies zeigt die Genforschung an Haplogruppen. Im Oktober 2008 wurde beispielsweise eine Studie unter verschiedenen Schülergruppen zum Thema genetische Herkunft des aktuellen Niederländers: "It Genom der Niederlande". Dies zeigte, dass etwa drei Viertel eine Nordgruppe und ein Viertel eine Südgruppe repräsentierten.[8] Dies ist ein möglicher Hinweis auf den Anteil von Jägern und Sammlern und eingewanderten Bauern an der Abstammung der heutigen niederländischen Bevölkerung. Genetische Unterschiede bestehen immer noch zwischen den Populationen oberhalb und unterhalb der großen Flüsse, aber sie können auch auf eine relativ neue Isolation aufgrund religiöser Unterschiede zwischen Katholiken und Protestanten zurückzuführen sein.[9]
Antike und Frühmittelalter
Die Gründung der Holländer ethnische Zugehörigkeit, wie bei allen Ethnien, war eine allmähliche Entwicklung. Oft bleibt dieser Prozess am Ende des Große Migration beginnen, wenn es Weströmisches Reich hat aufgehört zu existieren. Das Tiefland werden dann zu dritt bewohnt germanisch Völker, die Friesen im Westen und Norden, Franken im Süden und die Sachsen im Osten. Die Franken entwickeln sich zum dominantesten Volk. Im Süden, der zum Römischen Reich gehörte, vermischten sie sich mit den früheren Bewohnern: die romanisierte Kelten und Römer. Letztere waren in der Regel Veteranen aus der Römische Armee, von überall her Römisches Reichdie auch nach ihrem Militärdienst hier lebten. Im Zuge der 8. Jahrhundert die Friesen und Sachsen wurden in einer Reihe von Kriegen von den Franken unterjocht und das gesamte Gebiet der Niederlande gehörte der Frankenreich.
Zur Zeit der Migration und des Zusammenbruchs der Weströmisches Reich die Friesen, Franken und Sachsen, die selbst ebenfalls aus einer Ansammlung vieler Stämme bestanden, bilden im Verhältnis zueinander keine klar unterscheidbare Kultur. Die erste Entwicklung, die noch verfolgt werden kann, war die der Sprache. Während der Völkerwanderungen zog eine Vielzahl von Stämmen durch Europa, wobei sich ständig verschiedene (Unter-)Stämme anschlossen oder sich von anderen abspalteten. Für die germanische Originalsprache Damit blieb die hohe gegenseitige Verständlichkeit der verschiedenen Dialekte erhalten. Dies begann sich zu ändern, als die germanischen Stämme in den Niederlanden halbnomadisch gaben ihre Existenz auf und ließen sich dauerhaft nieder. Die Interaktion und damit die Vermischung von Kultur und Sprache zwischen den germanischen Stämmen wurde weniger. Unter ihren Dialekten können wir auf die Vorläufer der viel späteren Standardsprachen verweisen. Diese alten Dialektgruppen werden daher als . bezeichnet Altfriesisch, altes Englisch, Altsächsisch, Althochdeutsch – obwohl im frühen Mittelalter selbst keine germanischen Standardsprachen auf dem Kontinent existierten. Unter dem Salische Franken die Dialektgruppe der entsteht Altniederfränkisch, und seine westlichen Dialekte heißen die alt holländisch denn sie würden einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der niederländischen Standardsprache leisten.
Eine wichtige zusätzliche Entwicklung der Dauersiedlung der Deutschen ist der Zerfall der Stammesstruktur. Die Franken nahmen einen Großteil der alten Römer Technologie und Regierungsform und erlangte damit einen Vorteil gegenüber den Friesen und Sachsen.[Quelle?] Als die Niederlande Teil des Frankenreiches wurden, wurden sie überall eingeführt. Sie haben das Original gelassen Stammesdenken und wechselte schließlich zu Feudalismus, die auf Vertragsdenken beruhte. Dies wäre wiederum ein Faktor für die spätere Entwicklung des Kapitalismus das ist so typisch für die niederländische Kultur. Das Feudalsystem stand teilweise im Widerspruch zur Entwicklung einer eigenständigen Ethnie. Herrscher waren keine traditionellen Stammesführer mehr, aber durch Eroberung und zunehmenden Kauf, Heirat und Erbschaft gelang es, ruhmreiche Rechte über weit getrennte Domänen zu erlangen, von denen die Einheimischen kaum eine gemeinsame Identität hatten. Somit ist in Westeuropa ein internationaler Adel mit Adligen, die eine starke Bindung zueinander hatten, aber eine schwache Bindung zu ihren Untertanen. Dies stand im Einklang mit der Bildung einer intellektuellen Oberschicht des Klerus, bereits während des Römischen Reiches, der katholische Kirche.
Christianisierung
Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der drei germanischen Völker zu den Holländern liegt in ihrer Christentum. Der Frankenkönig Clovis II bereits konvertiert 498 im Reims bis es Christentum und dann nicht bis Arianismus wie bei vielen anderen germanischen Stämmen, aber die "orthodoxe" Richtung der Kirche von Rom. Dies ermöglichte es den Frankenkönigen, den Verwaltungsapparat der Kirche zu nutzen. Dies führte zu einer gewissen Kontinuität mit der römischen Zivilisation. Es gab weiterhin Personen, die lesen und schreiben konnten, Werke aus der Antike wurden einbehalten Klöster und der Latein war das geschriebene Sprache was bedeutet, dass die aktuelle niederländische Schriftsprache immer noch die Lateinisches Alphabet benutzt.
Die enge Bindung zwischen Adel und Klerus mündete bald in eine Art "Einheit von Kirche und Staat". Ursprünglich war das Christentum Sache der fränkischen Elite. anfangen 8. Jahrhundert gibt es auf dem Land der GrafschaftToxandria, über den Strom Nordbrabant und damals fränkisches Kerngebiet, Spuren von a germanischer Glaube finden. Karl der Große strebte jedoch nach einer einheitlichen Religion in seinem Reich. Als er Ende des 8. Jahrhunderts die Sachsen unterwarf, Polytheismus systematisch mit militärischer Gewalt ausgerottet. Trotzdem blieben Elemente der germanischen Religion erhalten, wie die Namen für die WocheTage der auf Niederländisch, auf Samstag na, alle stammen aus dem Germanische Mythologie. Oftmals haben lokale Bräuche, Volksmärchen oder Feste einen germanischen oder gar keltisch Herkunft zugeschrieben.[10]
Dem Christentum wird ein tiefgreifender Einfluss auf die Kultur und insbesondere die Ethik nachgesagt. Die Sexualmoral wurde mit einem Verbot strenger Inzest, Polygamie, Ehebruch und Scheidung. Die Kirche hätte weniger Erfolg bei der Reduzierung von Gewalt durch die Verbreitung der christlichen Lehre von Nächstenliebe und Pazifismus. Es ist wahr, dass alles, was bei den Altdeutschen noch üblich war, überall ein Ende gemacht hat Menschenopfer, aber die mittelalterliche Gesellschaft blieb sehr gewalttätig und kriegerisch. Bis in die 1960er Jahre, als ein rasanter Prozess der Säkularisierung Die christliche Kultur dominierte und gesellschaftliche Veränderungsprozesse fanden im Kontext einer Entwicklung dieser Kultur statt. Während der Reformation kam aus dem Katholizismus es Protestantismus und das führte zu Religionskriege die auch den niederländischen Staat hervorbringen würde.
Spätmittelalter
Bis ins späte Mittelalter wurden Entwicklungen in der Tiefland nicht grundlegend anders als in den übrigen Frankenreich. Im 12. Jahrhundert jedoch begann sich in den Niederlanden durch ein Zusammenspiel wirtschaftlicher und politischer Prozesse eine deutlich ausgeprägte Ethnizität zu entwickeln. Schon in der Römerzeit gab es in dieser Gegend Städte, die größten Tongeren. Im frühen Mittelalter waren sie klein, aber erst im first Grafschaft Flandern und dann im Herzogtum Brabant und der Grafschaft Holland, begann um 1100 und wurde immer stärker Urbanisierung. Alte Städte wuchsen und viele neue Städte wurden gegründet. Innerhalb weniger Jahrhunderte waren die Niederlande die meisten urbanisiert Gebiet in Europa, mit Ausnahme von Italien. Möglich wurde dies durch das enorme Wachstum der Handel. Neben Adel, Kirche und Bauern, ein neues Klasse, das städtische Bürgertum oder Bourgeoisie. Die städtische Gesellschaft war egalitärer, strebte nach Konsens und war gegenüber Ausländern ziemlich tolerant, um den Handel nicht zu beeinträchtigen. Es gab eine institutionalisierte schlechte Erleichterung vollbracht. Die hohe Bevölkerungsdichte und der große gegenseitige Kontakt innerhalb des Städteclusters in Flandern, Brabant und Holland führten zur Entwicklung einer gemeinsamen Standardsprache, zunächst mit dem Zentrum Brügge, später Antwerpen. Letzteres macht das frühmittelalterliche Unterfranken auch zu einem eindeutigeren Vorgänger des Niederländischen: Brügge liegt in is Westflämisch Gebiet mit einem sächsischen Substrat während es in Holland ein friesisches Substrat gibt.
Im neunten Jahrhundert war das Frankenreich gespalten und die Niederlande gespalten Westfranken Welche Frankreich wurde und Ostfranken, desto später Heiliges Römisches Reich mit dem der Kaisertitel verbunden war. Als reiche Grenzregionen erreichten die Regionen ein hohes Maß an politischer Unabhängigkeit gegenüber dem Kaiser und dem französischen König. Kulturell konzentrierten sie sich am meisten auf den führenden französischen Hof, hatten aber auch enge Verbindungen zu England. Erworben im fünfzehnten Jahrhundert Philipp der Gute, das Herzog von Burgund dass Flandern und die Grafschaft Artois geerbt hatte, auch Brabant, Holland, die Landkreis Hennegau, es Grafschaft Zeeland, es Herzogtum Limburg und der Herzogtum Luxemburg, wodurch die wichtigsten Niederlande in einem mehr oder weniger zusammenhängenden Gebiet unter einen Herrn gebracht wurden.
Es ist jedoch problematisch, aus dem Zusammentreffen einer entstehenden Ethnie mit einer gewissen politischen Einheit zu schließen, dass bereits ein niederländisches Volk vorhanden war. Damals sah man sich selbst in den Kernregionen nicht als Niederländer, sondern als Flamen, Brabanter oder Niederländer. Das burgundische Machtgebiet war nicht nur ein Vorläufer des heutigen niederländischen Staates, sondern umfasste auch das Gebiet des heutigen Belgiens, Luxemburgs und Nordfrankreichs. Philipp der Gute hatte ebenso viele frankophone wie germanische Gebiete unter seiner Herrschaft, und sein Hof in Brüssel sprach Französisch. Standardniederländisch war eine Schriftsprache, die vom städtischen Bürgertum zu Verwaltungszwecken verwendet wurde. Dieselbe Bourgeoisie sprach den alten lokalen Dialekt, wie auch die vielen Bauern außerhalb der Stadt. Die Kirche verwendete Latein als Schriftsprache. Es gab keine klare Trennung mit östlicheren Gebieten. Der kulturelle Einfluss auf friesische oder niedersächsische Regionen war begrenzt, allerdings durch Handelskontakte mit den Hanse Standardniederländisch und die Hanseatische Sprache von Bremen, Hamburg und Lübeck beeinflussen sich stark gegenseitig. Unmittelbar südöstlich der Niederlande gab es rund Köln ein dritter Sprachstandard entstand, der Hochdeutsch, eigentlich hauptsächlich auf Mitteldeutsch Dialekte mit großem Einfluss in Limburg, die Kölner Expansion. Die verschiedenen Ethnien waren also weit davon entfernt, sich zu konsolidierten, und die politischen Entwicklungen im 16. Jahrhundert würden den Ausgang dieser dynamischen Situation bestimmen.
Die Republik
In den Niederlanden entstand eine große Spannung zwischen den Prozessen der Urbanisierung und der politischen Einigung. Die reichen Städte wollten möglichst ihren eigenen Interessen dienen und frei von staatlichen Eingriffen sein. Der Herr wollte jedoch das alte System der "Bett" in der er immer politische Zugeständnisse machen musste, um an Geld zu kommen, ersetzt durch eine zentralisierte, d.h. überregionale Verwaltung und Besteuerung. 1512 und 1548 wurden die Niederlande in a Burgundische Kreits. Darin lagen die Anfänge der Trennung von einer ostdeutschen Volkszugehörigkeit. Solche Spannungen traten damals in ganz Westeuropa auf, wurden aber in den Niederlanden dadurch verschärft, dass die Gebiete von den Habsburger die ein riesiges Reich regierten, in dem sie wenig Rücksicht auf die besonderen Ziele jeder Region nahmen. Außerdem brauchten sie immer mehr Mittel, um gegen deutsche Staaten zu kämpfen, die auf die Luthertum. Die Habsburger wollten diesen Protestantismus in ihren eigenen Ländern unterdrücken, aber die Städte in den Niederlanden waren nicht bereit, ihr eigenes Bürgertum zu ihrem eigenen Vorteil abzugeben. Ketzerei zu verfolgen, auch weil diese Bürger inzwischen oft in die radikal-protestantische Richtung der Kalvinismus.
Im Jahr 1566 wurden die Spannungen im Bilderstürmerei, eine Welle gewalttätiger Ausschreitungen gegen die katholische Kirche. Der damalige Herr des Landes, Philipp II. von SpanienEr wollte alle Verantwortlichen, auch den Adel, hart bestrafen, was aber einen militärischen Aufstand provozierte. 1572 wurde eine Gruppe von Calvinistenvin Entführer, das Wasserbettler, ein Teil Hollands, der zum Kerngebiet von Die Revolte. Im Jahr 1576 schien es in der Befriedung von Gent für einen Moment, dass eine Friedensregelung für die gesamten Niederlande getroffen werden konnte, aber 1579 trennten sich die nördlichen Regionen de facto aus in der Utrechter Union. So wurde der ontstond geboren Republik der Sieben Vereinigten Provinzen. 1648 wurde es in die Frieden von Münster formal vom Heiligen Römischen Reich getrennt mit einem Territorium, das mit Ausnahme von Limburg in etwa dem modernen niederländischen Staat entsprach.
Innerhalb weniger Generationen hatte sich die junge Republik von einer gefährdeten Guerilla-Basis zum pro-Kopf-reichsten Land der Welt vorgearbeitet. Die stolze und selbstbewusste Bevölkerung fühlte sich nun ausdrücklich als Teil einer eigenständigen Ethnie. Teilweise wegen der Blüte der Druckerpresse kam in der Terminologie von Benedict Anderson ein imaginäre Gemeinschaft einer mit einem klaren Selbstverständnis. Dieses Gefühl wurde durch die Erfindung eines alten Ursprungs gerechtfertigt. Es wurde allgemein an die geglaubt Batavischer Mythos: dieser stammte von der . ab Batavieren, dessen Heldentaten gegen einen römischen Besatzer hätte gelesen werden können Tacitus. Die städtische Kultur wurde durch die Dominanz des Calvinismus gestärkt, der eine demokratische Kirchenregierung hatte und für Fleiß, Sauberkeit und Sparsamkeit eintrat, die heute als typisch holländische Tugenden angesehen wurden. Die sprachliche Einheit wurde durch das neue erhöht Staatsbibel die allen Provinzen einen übergreifenden Standard bot, der sehr einflussreich war, da die meisten calvinistischen Kinder lesen und schreiben lernten. Gleichzeitig verwendeten die niedersächsischen Bundesländer im Osten der Republik meist die Bibelübersetzung von Martin Luther die in Hochdeutsch geschrieben wurde, um einen stärkeren ethnischen Widerspruch zu schaffen.
Aber auch in der Republik bildeten Ethnizität und Staatlichkeit keine unproblematische Einheit. Anfangs war dieses staatliche Verhältnis noch sehr locker. Schließlich hatte man gegen die Habsburger rebelliert, um die alten feudalen Freiheiten gegen eine zentrale Staatsgewalt zu schützen. Es gab keine Einheitsstaat aber nur einer Staatenbund von souveränen Regionen mit jeweils eigener Verwaltung, Gesetzgebung und Währungen. Da waren keine Bürger: Menschen waren Pförtner einer bestimmten Stadt. Die Armen, die Städtischen Proletariat, waren in der Regel keine Bürger und wurden oft von und von der Gilden. Bauern hatten auch keine Bürgerrechte und waren manchmal still Leibeigene. Obwohl der Einfluss des Adels begrenzt war, hatte er doch alle möglichen Privilegien. Der Calvinismus hatte tatsächlich die Position eines a Staatsreligion und obwohl die Katholiken, ein Drittel der Bevölkerung, nur leicht verfolgt wurden, litten sie dennoch unter systematischer Diskriminierung. Die Katholiken lebten zu einem großen Teil in der Allgemeine Länder dass wenn Provinzen wurden behandelt. Juden durften keine Bürger werden, außer in Amsterdam.
Innerhalb dieser Widersprüche gab es einen entscheidenden Einheitsfaktor: die große Dominanz der holländischen Region, die aufgrund ihres Reichtums ihre politischen Wünsche und ihre Kultur den anderen Regionen aufzwingen konnte. Im siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert wurde die niederländische Republik immer mehr Niederländische Identität zu bekommen. Dass es sich dabei nicht nur um eine holländische Ethnie handelte, wurde dadurch verhindert, dass die kulturellen Zentren in Holland die Städte waren. Ende des 16. Jahrhunderts hatte sich dort ein großer Strom flämischer und brabanter Flüchtlinge niedergelassen, was die Position der gemeinsamen niederländischen Standardsprache stärkte. Antwerpen war das Handelszentrum der Niederlande und damit ganz Nordwesteuropas; nach dem Fall von Antwerpen 1585 verlegten die Kaufleute ihre Tätigkeit nach Amsterdam, von wo aus sie ein neues Handelsnetzwerk bauten, das sich bald auf der ganzen Welt ausbreitete. Der internationale Charakter dieses Projekts spiegelte sich in einem Zuzug wohlhabender Gruppen wie der Sephardische Juden und die Franzosen Hugenotten aber auch durch einen stetigen Zustrom armer Wanderarbeiter aus dem Heiligen Römischen Reich, Skandinavien und Polen. Während des Bestehens der Republik wanderten eine Million Menschen von einer Gesamtbevölkerung von etwa zwei Millionen ein. Beim Aufbau des Handelsnetzwerks, a Niederländisches Kolonialreich erobert. Dies wiederum führte zur Auswanderung aus der Republik in diese Kolonien und zur Gründung von Siedlungen mit zumindest teilweise holländischem ethnischem Charakter. Damit überschritt die Ethnie nun die europäischen Grenzen der Republik.
Diese politischen Grenzen fielen jedoch nicht einfach mit den geografischen ethnischen Grenzen zusammen. Im Westen gab es sehr intensive Kontakte mit England in einem Ausmaß, dass man von einem gemeinsamen sprechen kann Anglo-Niederländische Kultur. 1651. vorgeschlagen Oliver Cromwell sogar für die Fusion beider Länder. 1688 erobert Statthalter Wilhelm III, der Enkel des britischen Königs Karel I, England im sogenannten so Glorreiche Revolution. Die südliche Grenze war nicht mehr als die zufällige Waffenstillstandslinie von 1648, die die Regionen Flandern, Brabant, Gelre und Limburg in zwei. Das würde zu einer dauerhaften Unklarheit führen: Besteht die niederländischsprachige Bevölkerung südlich der Grenze aus Niederländern? Oder hatten sie eine andere Ethnie, weil sie katholisch waren, unter spanischer oder österreichischer Herrschaft standen und keine Bataver waren? Die Grenzlinie schloss eine wichtige Gruppe aus, die bisher einfach als Teil der Niederlande galt: die Bewohner der französischsprachigen Regionen. Aber sie schloss die französische Sprache nicht aus. Es würde immer mehr Einfluss gewinnen, nicht nur in der Südliche Niederlande aber auch in der Republik. Französisch verdrängte nicht nur nach und nach das Lateinische als Wissenschaftssprache, sondern wurde auch in Wort und Schrift zur Umgangssprache der Elite. Sicherlich so zweideutig wie die Südgrenze war die Ostgrenze. Gebiete, die nicht im Besitz der Habsburger waren, blieben Teil des Heiligen Römischen Reiches. Es gab eine Serie Enklaven so weit westlich wie IJsselstein. Obwohl Hochdeutsch die hansische Sprache ist und die Hochdeutsch Standardsprachen verdrängt, hatte es Konkurrenz vom Niederländischen. Gebiete im Einflussbereich der mächtigen und wohlhabenden Republik, wie z Ostfriesland, es Grafschaft Bentheim und der Herzogtum Kleve bis zum 19. Jahrhundert Niederländisch als Standardsprache (Amtssprache) verwenden würde.
Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurde das alte Feudalsystem zunehmend als Zwangsjacke wahrgenommen. Die Menschen in der Republik fühlten sich zunehmend als Teil eines einzigen Volkes, zu dem eine einheitliche Gesetzgebung und Verwaltung passen würde. Zu diesem Zweck versuchten zwei politische Bewegungen, das System zu reformieren. Das Patrioten strebten, wie der Name schon sagt, nach einer "Heimat", deren alle Bürger sein würden. Das Orangisten wollte eine starke zentrale Autorität unter der Führung des friesischen Zweigs der Haus von Oranien die seit 1747 die erbliche Stadtbesitzer für die Republik als Ganzes vorgesehen. In der Praxis wurden diese Ziele kaum erreicht. Auch die Patrioten fanden den Stadthalter Absolutist und berief sich wieder auf alte feudale Freiheiten. Sie gehörten einer Klasse an, der unteren Bourgeoisie, deren Hauptmotiv es war, den etablierten Stadtherrschern die Macht zu entreißen, die Regenten. Ihr Konflikt mit den Orangisten, die von Armen und Bauern unterstützt wurden, führte zu einem Aufstand und schließlich zu einem militärische Intervention durch die Königreich Preußen zugunsten des Gouverneurs: de Preußischer Überfall von 1787. Während die Republik im Katastrophenjahr 1672 noch weitgehend aus eigener Kraft einen Angriff Englands und Frankreichs abwehren konnte, war das verarmte Land nun zum Spielball der internationalen Politik geworden. Es hatte nach der Niederlage in der Vierter Englisch-Niederländischer Krieg die Kolonien behalten dürfen, um als britischer Stützpunkt auf dem Kontinent gegen Frankreich zu fungieren.
Ende des 18. Jahrhunderts begann sich auch die moderne Wissenschaft zu entwickeln. Dies war das erste Mal, dass eine kritische Reflexion über das Wesen der niederländischen Ethnie angestellt wurde. der Patriot Willem Anthony Ockerse veröffentlicht zwischen 1788 und 1797 his Entwerfen Sie eine allgemeine Charakteristik. Ockerse basierte dies auf der Idee der Blutreinheit. Er war sich bewusst, dass viele Einwanderer in den niederländischen Städten lebten. Das hätte zu einer "Blutvermischung" und dem "gefährlichsten Grad an Korruption" geführt, der die Niederländer zu den "Affen Europas" gemacht habe.[11] Dieser Begriff bezieht sich auf das alte Missverständnis, dass Affen eine Art degenerierter Menschen sind. Glücklicherweise hatte die unberührte Landschaft noch ihre reine batavische Natur bewahrt – Ockerse blieb daher noch im batavischen Mythos.
Die französische Zeit
1789 brach die Französische Revolution lose, was 1792 zu einem französische Republik. Engeland, Pruisen en Oostenrijk zagen dat als een zeer gevaarlijke ontwikkeling: ze hadden al sinds 1668 steeds gepoogd de macht van Frankrijk in te perken en nu dreigde de expansiedrang van dat land ook nog eens de hele sociale orde van Europa omver te werpen. Ze betrokken de Republiek in de Eerste Coalitie tegen Frankrijk. In de winter van 1795 trokken de Franse revolutionaire troepen over het ijs de grote rivieren over. De stadhouder vluchtte en de patriotten riepen de Bataafse Republiek uit.
De Bataafse Republiek was een grote stap voorwaarts in de richting van een samenhangende etniciteit. De naam duidde al aan dat men die zag voortkomen uit een gemeenschappelijke afstamming van de Batavieren. Voor het eerst kwam er nu een eenheidsstaat: de provincies verloren hun souvereiniteit. De vijf admiraliteiten werden samengevoegd tot één Comité van Zeevaartzaken. De Vereenigde Oostindische Compagnie werd opgeheven. De enclaves van het Heilige Roomse Rijk sloten zich grotendeels en overhaast bij de Nederlandse gewesten aan; die in het Brabantse werden in 1800 door Frankrijk aan de Bataafse Republiek gecedeerd. Alle Nederlanders werden staatsburger, ook katholieken, Joden en, in 1796, Brabanders. Horigheid en slavernij werden afgeschaft — behalve in de koloniën. Er kwam een democratie en een grondwet. De taaleenheid werd bevorderd door in 1804 de eerste officiële Nederlandse spelling in te voeren, de spelling-Siegenbeek. De gewestelijke schulden werden tot één staatsschuld samengevoegd en er kwam een nationale wetgeving.[12]
Ook in de Bataafse Republiek hadden staat en etniciteit echter een problematische relatie. Frankrijk annexeerde de Oostenrijkse Nederlanden en daarmee de "Nederlanders" ten zuiden van de oude republiek. Tot de geannexeerde gebieden behoorden ook Zeeuws-Vlaanderen, Limburg en verder het hele Rijnland. Lang niet iedereen was het met de vorming van een eenheidsstaat eens. De eerste jaren kenmerkten zich door een strijd tussen de unitaristen en de federalisten die een mate van zelfstandigheid voor de gewesten wilden handhaven in een federatie. Een staatsgreep bracht in 1798 de unitaristen aan de macht en daarna kon men slechts ambtenaar zijn of zijn stem uitbrengen als men een eed had afgelegd tegen stadhouder en federatie. Men was zo alleen volwaardig lid van het Nederlandse volk als men aanhanger was van het regime. Aangezien die aanhangers in de minderheid waren, kon dat regime de democratie alleen in stand houden door de meerderheid van de bevolking van de macht uit te sluiten. De unitaristen vervingen de oude gewesten door departementen met opzettelijk heel andere grenzen. In 1801 was er weer een staatsgreep en werd de Bataafse Republiek vervangen door het Bataafs Gemenebest. Dat keerde weer tot de oude grenzen terug en verminderde de macht van de volksvertegenwoordiging, het Wetgevend Lichaam.
Al die staatsgrepen weerspiegelden het feit dat de patriotten door een Franse invasie aan de macht waren gekomen. Ze konden die macht alleen behouden door met de Fransen te collaboreren, die een permanente bezetting van Nederland handhaafden. Het land was zo weinig meer dan een Frans protectoraat en was gedwongen zich naar de Franse wensen te voegen en tegen Frankrijks vijanden te vechten. De Fransen hadden geen behoefte aan een functionerende democratie maar aan een krachtig eenhoofdig gezag. In 1805 werd Rutger Jan Schimmelpenninck de raadpensionaris gemaakt, waarbij het oude ambt weer in leven werd geroepen om te verhullen dat deze in feite de macht had van een dictator. Schimmelpenninck leverde een belangrijke bijdrage aan de vorming van een eenheidsstaat door voor het eerst een centraal ambtelijk bestuur op poten te zetten, met vijf ministeriële departementen.
Intussen was ook Frankrijk een militaire dictatuur geworden door de machtsgreep van generaal Napoleone Buonaparte die in 1804 keizer Napoleon I werd. In 1806 maakte deze zijn broer Lodewijk Napoleon tot de eerste koning van Nederland. De naam van de staat werd nu Koninkrijk Holland, eigenlijk Koningrijk Holland in de spelling-Siegenbeek, wat al aangeeft hoe normaal het was geworden om het land simpelweg "Holland" te noemen naar het dominante gewest. Vlissingen werd een Franse marinehaven. Lodewijk had natuurlijk geen bloedbanden met Nederland maar was Corsicaan. Hij probeerde zich zoveel mogelijk voor zijn koninkrijk in te zetten en maakte een goede indruk, wat een rol zou spelen in het blijvend aanvaarden van een monarchie. Een aantal nationale symbolen werd gecreëerd zoals het aanwijzen van Utrecht en later Amsterdam als hoofdstad. Hij stichtte een Koninklijk Instituut van Wetenschappen en een Koninklijke Bibliotheek; en maakte voorbereidingen voor een Rijksmuseum. In 1808 werd Oost-Friesland bij Nederland gevoegd. In 1809 bleek Nederland niet in staat een Britse invasie van Walcheren af te weren, wat Napoleon deed besluiten het onnutte landje maar op te heffen. In 1810 werden eerst alle gebieden bezuiden de Waal en Merwede door Frankrijk geannexeerd en een paar maanden later het hele koninkrijk.
Het opgaan van Nederland in het Eerste Franse Keizerrijk, dat in 1811 tot voorbij de Elbe reikte, liet de meeste departementen ongemoeid; alleen werd het arrondissement Breda bij het Département des Deux-Nèthes, de regio Antwerpen, gevoegd. De Nederlanders waren nu Frans staatsburger. Zo werden ze voor het eerst geregistreerd in een burgerlijke stand. Hun werd ook voor het eerst een dienstplicht opgelegd die ze vervulden in "Hollandse regimenten". Napoleon wilde de indruk wekken dat zijn nieuwe onderdanen volledig gelijkgerechtigd waren. Amsterdam werd de derde hoofdstad van het keizerrijk, na Parijs en Rome.
Opvallend is het contrast met de ontwikkelingen in het voormalige Heilige Roomse Rijk dat in 1806 was ontbonden. In reactie op de catastrofale Pruisische nederlaag van 1807 kwam het daar tot een nationaal reveille dat alle landen en streken die het Hoogduits als standaardtaal gebruikten deel zag uitmaken van één Duitse natie. Deze beweging vond haar inspiratie in de eerdere geschriften van Johann Gottfried Herder en andere schrijvers van de Sturm und Drang-periode en uitte zich concreet in allerlei verzetsdaden. In Nederland viel van verzet weinig te merken. Dit beperkte zich voornamelijk tot belastingontduiking, smokkel en relletjes bij de rekrutering van dienstplichtigen.[13] Men sloot zich niet aan bij het Duits verzet en scheen zich nauwelijks druk te maken om het behoud van een Nederlandse taal en cultuur. Het Frans was nu de bestuurstaal. De elite sprak onderling al vaak Frans; kinderen gingen voor een middelbaar onderwijs al naar de Latijnse school of de Franse school. Een nationaal onderwijssysteem was er voor 1806 nooit geweest — dat jaar werden er alleen uniforme eisen gesteld aan het niveau van het onderwijsprogramma van lagere scholen.[14] Deze situatie had licht kunnen leiden tot een assimilatie van de Nederlandse door de Franse etniciteit, zoals ook de Occitanen zou overkomen, ware het niet dat het keizerrijk geen lang leven beschoren was. Napoleons krijgskansen keerden en eind 1813 drongen de troepen van de Zesde Coalitie op: in november werd door notabelen, het Driemanschap van 1813, het Soeverein Vorstendom der Verenigde Nederlanden uitgeroepen. Nu de Franse censuur verdwenen was, durfden auteurs tegen Frankrijk gerichte geschriften eerst daadwerkelijk te publiceren.[15]
Het Verenigd Koninkrijk der Nederlanden
De nieuwe staat was een prinsdom, met als staatshoofderfprins Willem Frederik, de zoon van de laatste stadhouder, die in december uit Engeland naar het gewest Holland reisde. Willem was de monarchie aangeboden als teken dat men radicaal met de Franse Tijd wilde breken en een nationale verzoening nastreefde waarin de orangisten weer helemaal meetelden. In eerste instantie besloeg het vorstendom, zoals de naam al aangaf, alleen het gebied van de oude Zeven Verenigde Provinciën. Voor zijn nederlaag in de Volkerenslag hadden de geallieerden Napoleon in 1813 aangeboden vrede te sluiten waarbij Frankrijk teruggebracht werd tot de Rijn die Franse monarchen vaak als de ideale natuurlijke grens van hun rijk hadden gezien. Dit zou voor Nederland vrij ingrijpende consequenties gehad hebben maar de keizer verwierp het aanbod. Begin 1814 moest Frankrijk terugkeren tot de grenzen van 1792. Van het opgegeven gebied kon Nederland al in januari 1814 Braband annexeren, ongeveer het huidige Noord-Brabant. De overige gebieden kwamen onder voorlopig militair bestuur te staan, verdeeld in drie generaal-gouvernementen.
Bij het oplossen van het vraagstuk aan welk land die uiteindelijk moesten worden toegedeeld, speelde etniciteit nauwelijks een rol. De oude Zuidelijke Nederlanden wilden het liefst terug onder Oostenrijks bestuur, maar Oostenrijk was die verantwoordelijkheid liever kwijt. Een alternatief was dat ze onder Pruisen zouden gaan vallen, wat Nederland omringd zou hebben met Pruisisch grondgebied. Het Pruisisch koninkrijk wilde wel het Rijnland maar had zijn bedenkingen over het generaal-gouvernement België. De Britten zagen Willem graag als hun zetbaas. Een zo groot mogelijk Nederland zou hun een steunpunt kunnen bieden op het Europees continent en voorkomen dat Antwerpen een maritieme bedreiging werd. Het koloniaal rijk was in de Franse tijd helemaal verloren gegaan. Om Nederland levensvatbaar te houden als handelsnatie, herstelden de Britten het Nederlands bestuur over verschillende koloniën, de belangrijkste Nederlands-Indië. Met Britse steun kreeg Willem in mei 1814 het voorlopig bestuur over het generaal-gouvernement België. Dat daar ook Franstalige gewesten onder vielen, zag niemand als een belangrijk tegenargument. Op 1 augustus werd hij er gouverneur-generaal. Dit betrof alleen het gebied ten westen van de Maas. Willem verlangde ook het generaal-gouvernement van de Neder- en Middenrijn, het gebied tot aan de Moezel. Dat zou een staat hebben opgeleverd waarin de inwoners van de Zeven Verenigde Provinciën maar een kwart van de bevolking hadden gevormd.
In maart 1815 riep Willem het "Koninkrijk der Verenigde Nederlanden" uit, tegenwoordig beter bekend als het Verenigd Koninkrijk der Nederlanden; hijzelf werd koning Willem I der Nederlanden. In juni 1815 werd bij het Congres van Wenen een compromis gesloten met Pruisen. De oostgrens van het nieuwe koninkrijk zou ongeveer die van de oude Zeventien Provinciën gaan volgen. Er kwam een Hertogdom Luxemburg waarvan Willem de hertog werd in een personele unie met zijn koninkrijk. Dit hertogdom werd lid van de Duitse Bond. Dit had militaire, geen etnische redenen: het omvatte ook de Franstalige gebieden van de tegenwoordige Belgische provincie Luxemburg; de stad Luxemburg kreeg een Pruisisch garnizoen. Bij het Traktaat van Kleef werden Zevenaar, Huissen en Malburgen, oude enclaves van het Hertogdom Kleef, bij de Verenigde Nederlanden gevoegd; Groningen verloor gebieden ten zuiden van de Dollard aan het Koninkrijk Hannover, met de Britse kroon verbonden in een personele unie, dat Oost-Friesland en Bentheim overnam. Ook hier speelden etnische overwegingen geen rol: er waren nauwelijks etnische verschillen tussen de populaties ten westen en oosten van de grens.
De periode van het Verenigd Koninkrijk der Nederlanden was een sleutelmoment in de vorming van de Nederlandse etniciteit. Als de staat in deze vorm in stand was gebleven, met een katholieke meerderheid van 70% en met een vijfde van de bevolking Franstalig, zou dat een fundamentele invloed op de nationale cultuur hebben opgeleverd. In feite viel de staat uit elkaar. Dat wordt vaak verklaard door aan te nemen dat de Noordelijke en Zuidelijke Nederlanden in de 167 jaar die na de Tachtigjarige Oorlog waren verlopen te veel "uit elkaar waren gegroeid". De etnische verschillen zouden dus al te groot zijn geworden om nog te overbruggen. Zelden wordt echter aangenomen dat er toen een soort "Belgische etniciteit" zou zijn geweest. Meestal gaat men ervan uit dat de nogal activistische Willem de invloed die het gewest Holland in het noorden gewonnen had, nu ook naar het zuiden wilde uitbreiden en dat dit op weerstand stuitte. Het Frans was zowel in noord als zuid de taal van de elite. In het parlement was het Frans de omgangstaal. Willem wilde echter in het hele koninkrijk het Nederlands als bestuurstaal invoeren. In 1815 was de democratie flink ingeperkt ten opzichte van de Bataafse Republiek. Het stemrecht was beperkt tot de adel en de notabelen. Willem regeerde als een verlicht despoot. Een heikel punt daarbij was de scheiding tussen kerk en staat. Die was in zoverre ingevoerd dat de katholieke kerk geen bestuursmacht meer mocht uitoefenen en zo uitgebreide bezittingen verloor, zoals het Bisdom Luik. De vrijheid van godsdienst daarentegen was maar beperkt. Willem bemoeide zich met de doctrine van de protestantse kerken en zette het antiklerikale beleid van Napoleon voort met staatscontrole op de priesteropleiding en een uitsterfbeleid voor contemplatieve kloosterorden. De conservatieve katholieke bevolking in het zuiden voelde zich allereerst lid van een bepaald gewest en had een lange traditie opgebouwd om zich niets aan te trekken van verre heren, of die nu in Madrid, Wenen, Parijs of Den Haag zetelden. In het zuiden woonden ook liberalen. Ten dele ging het daarbij om industriëlen die protectionisme wensten om hun opkomende industrie te beschermen in plaats van de vrijhandel die Willem voorstond om de zeehandel van Holland te doen herleven. Deze groep was ook niet zo blij met de gigantische staatsschuld van 1,8 miljard gulden die van de oude Republiek was overgenomen. Anderen waren nog sterk beïnvloed door de idealen van de Franse Revolutie en vonden Willem uitgesproken reactionair. Ze wensten een ruimere democratie en volledige persvrijheid en vrijheid van vereniging en vergadering.
Na Napoleon zat er bij de monarchen van Europa de schrik er goed in. Bijna overal werd een repressief beleid gevoerd, uit angst voor nieuwe omwentelingen. Een van de meest reactionaire vorsten was Karel X van Frankrijk wiens botte en tactloze optreden steeds grotere ergernis opwekte bij de Franse bourgeoisie. Op 27 juli 1830 brak de Julirevolutie uit die Karel snel ten val bracht. Dit veroorzaakte een revolutiegolf in heel Europa. Op 25 augustus 1830 begon in Brussel, naar aanleiding van een opera, de Belgische Revolutie. De eerste onlusten hadden niet zozeer het karakter van een nationale opstand maar van een sociale omwenteling. Willem had met de gezeten burgerij een compromis kunnen bereiken, wellicht ook via een dynastieke splitsing waarin zijn zoon koning van het zuiden zou worden, maar weigerde democratische hervormingen door te voeren. Onhandig militair optreden provoceerde de zuidelijke gewesten en noopte het Nederlandse leger zich eind 1830 grotendeels uit het zuiden terug te trekken, inclusief de meeste Limburgse gebieden. In het noorden leidde dit tot een nationalistische en protestantse reactie: de "ondankbare" katholieken moesten het zelf maar uitzoeken. Men bleef echter zoveel mogelijk katholieke gebieden bezetten, waaronder Noord-Brabant waarvan de lokale bevolking met veel achterdocht bejegend werd.[16]
In de Conferentie van Londen probeerden de grote mogendheden een oplossing voor de situatie te vinden teneinde een algehele Europese oorlog te voorkomen. Bij de vele voorstellen daartoe worden voor het eerst ook etnische criteria gebruikt. Zo behelsde het Verdelingsplan Talleyrand een verdeling van België waarin belangrijke Franstalige gebieden bij Frankrijk gevoegd zouden worden, terwijl Nederland de Kempen kreeg. Militaire overwegingen speelden echter de hoofdrol. Om de Britten te behagen moest er een "Vrijstaat Antwerpen" komen en om de Pruisen gerust te stellen zouden die het hele gebied ten oosten van de Maas krijgen, alsmede Maastricht. De Belgen wilden liever niet verdeeld worden en sommigen streefden naar een "Groot-België" met Luxemburg, Zeeuws-Vlaanderen en Noord-Brabant. Pas in 1839 werd de zaak beslist in het Verdrag van Londen. Zeeuws-Vlaanderen bleef bij Nederland dat zo de Schelde kon blijven controleren. Luxemburg werd etnisch verdeeld doordat de Franstalige gebieden naar België gingen. Ter compensatie werd Limburg ten oosten van de Maas, minus Venlo en Maastricht, een hertogdom dat lid werd van de Duitse Bond die zo de Maasovergangen kon beheersen. Daarnaast werd dit gebied bij Nederland gevoegd zodat de Belgen het moesten ontruimen. Veel Limburgers accepteerden dit niet en tot 1849 was er een separatistische beweging die aansluiting bij België of Pruisen, dan wel onafhankelijkheid voorstond.[17]
Deze vredesregeling stelde de huidige zuidgrens van Nederland vast. Helemaal onbetwist zou die niet blijven. Leopold II van België maakte als kroonprins plannen om in een verrassingsaanval naar Amsterdam op te rukken om Nederland te dwingen Zeeuws-Vlaanderen, Noord-Brabant en Limburg af te staan. Hij hoopte op steun van keizer Napoleon III van Frankrijk, de zoon van de eerste Nederlandse koning, maar die was afhoudend. Eenmaal koning geworden, bleef Leopold II hopen op een gelegenheid de Schelde en Maastricht bij België te voegen teneinde zijn militaire positie ten opzichte van Pruisen te versterken. In de Eerste Wereldoorlog bleek het gemis daarvan inderdaad een groot nadeel en na afloop oefende België grote druk uit op de Entente om Nederland alsnog te dwingen tot een verlegging van de grens. Frankrijk had daar wel oren naar maar de Britten en Amerikanen gingen er niet in mee.
1840 — 1940
De afscheiding van België vond plaats in een periode dat in Europa het nationalisme sterk opkwam. Deze beweging veronderstelde dat er duidelijk gescheiden oeroude volkeren waren waarvan het de historische bestemming was om in eenduidig afgebakende staten verenigd te worden. Dit nationalisme kon dienstbaar gemaakt worden aan de expansiedrift van sterke staten. Zo wisten Pruisen en het Koninkrijk Sardinië tussen 1860 en 1871 in een reeks revoluties en oorlogen uit te groeien tot het moderne Duitsland en Italië. Daarentegen konden zwakke staten door etnische tegenstellingen uiteenvallen of met een beroep op etnische verwantschap opgeslokt worden. Nederland bleef van dit proces grotendeels gevrijwaard. Het gevoelde na de dure oorlog van 1830-1839 niet meer de behoefte zich alsnog met de Nederlandstalige gebieden van België te verenigen. In het oosten was er de dreiging van het Pangermanisme, het streven om alle gebieden met een Germaans dialect in één staatkundig verband onder te brengen. Het Verenigd Koninkrijk en Frankrijk stonden echter geen Duitse machtsuitbreiding in de Lage Landen toe. Toen Koning Willem III der Nederlanden in het kader van de opheffing van de Duitse Bond in 1867 Luxemburg aan Frankrijk wilde verkopen, leidde deze Luxemburgse kwestie bijna tot een oorlog tussen Pruisen en Frankrijk. Otto von Bismarck eiste dat Limburg zich bij de Noord-Duitse Bond zou aansluiten, anders zou hij het gebied annexeren. Hij zag echter van deze eis af toen Luxemburg onafhankelijk werd zodat Nederland ook niet meer via Limburg bij het proces van Duitse eenwording betrokken was.
Desalniettemin was ook in Nederland bij politiek, kunsten en wetenschap een nationalistische onderstroom kenbaar. Die richtte zich niet op een oeroud verleden. De Bataafse mythe had aan populariteit verloren en de middeleeuwen waren minder bruikbaar als inspiratiebron omdat er vóór de zestiende eeuw geen duidelijk onderscheid was met Belgen of Duitsers. Het grote voorbeeld was daarom de Gouden Eeuw, de gloriedagen van de Republiek toen Nederland een grote mogendheid was, die alle zeeën bevoer om rijkdommen te vergaren, waar fameuze schilders meesterwerken schiepen en geniale natuurvorsers de geheimen van de kosmos ontraadselden. Deze zeventiende eeuw viel ten dele samen met de Tachtigjarige Oorlog en die strijd werd, de zestiende-eeuwse propaganda van Willem van Oranje volgend, voorgesteld als een nationale bevrijdingsoorlog tegen een Spaanse bezetter. Dit paste ook het zelfbeeld van de calvinistische meerderheid van de bevolking die zich graag spiegelde aan de israëlieten. Men zag zich als een "uitverkoren volk onder Oranje". Dit rechtvaardigde ook de situatie na 1840, dat men zonder de katholieken verderging onder een Oranjevorst.
In de negentiende eeuw kwam een intensieve culturele reproductie van dit beeld van de Nederlandse etniciteit op gang: het werd uitgedragen door romans, toneelstukken, essays, krantenartikelen, maandbladen, standbeelden, historische schilderijen, geschiedkundige verenigingen, herdenkingen, muziekstukken, liederen, optochten, landdagen en musea. Voor de individuele burger werd het steeds moeilijker zich hieraan te onttrekken. Voorheen had men zich vaak allereerst met een bepaalde stad, streek of stand geïdentificeerd.[18] Nu werd het uiteindelijk onmogelijk zich geen Nederlander te voelen omdat de Staat een onderwijssysteem begon op te tuigen dat er helemaal op gericht was kinderen als zodanig op te voeden.[19] In 1856 ging het middelbaar onderwijs verplicht van Frans over op Nederlands. In 1901 werd een leerplicht ingevoerd voor de lagere school. Het belangrijkste instrument in dit proces was de verbreiding van de Nederlandse standaardtaal. In 1840 kende deze nog steeds voornamelijk een geschreven toepassing. Men sprak het lokale dialect. Alleen bij de middenklasse van de grote steden van het gewest Holland benaderde dat dialect de schrijftaal. Doordat nu ieder kind minstens lager onderwijs kreeg, waar Nederlands de instructietaal was, kwam iedereen met een gesproken taalstandaard in aanraking en leerde aan die superieur te achten aan de streektaal die op school met klem afgeleerd werd. Rond 1900 was Nederlands, het "ABN", voor drie percent van de bevolking de normale omgangstaal geworden en rond 1940 liep dat al tegen de helft.[20] In het nieuwe Duitse Keizerrijk gebeurde hetzelfde met de Hoogduitse standaardtaal. Eerder was er een perfect West-Germaans dialectcontinuüm geweest, "van Duinkerken tot aan de Memel". De streektalen gingen van west naar oost geleidelijk in elkaar over. Nu werd dat gebroken en kreeg de staatsgrens tussen Nederland en Duitsland het karakter van een taalgrens, wat ook een harde scheiding tussen de etniciteiten van hun volkeren opleverde.
De verbreiding van de standaardtaal werd weer versterkt door andere elementen in een proces van nationale eenwording.[16] Reizen, traditioneel per voet, wagen of trekschuit, ging nu zeer veel sneller door de aanleg van spoorwegen en trambanen, en later door een verbeterd persoonlijk vervoer via een fiets of, voor de rijksten, een automobiel. Ten bate van het transport werden alle delen van het land verbonden door een verhard wegennet en sloeg men bruggen over de grote rivieren die voor het landvervoer altijd grote obstakels waren geweest. Het spoorboekje dwong in 1909 ook de invoering van een nationale tijd af, de Amsterdamse Tijd die de lokale zonnetijden verving. De communicatie werd verbeterd door de uitvinding van de telegraaf en de telefoon. Er kwam ook massacommunicatie door goedkope kranten en de ontwikkeling van de radio.[21] Door het vergrote contact vervaagde de tegenstelling tussen stad en platteland en de stedelijke cultuur, in Nederland toch al dominant, begon nu de denkwereld en mode van de boerencultuur te verdringen zodat in de twintigste eeuw klederdrachten verdwenen. Daarbij waren vooral de steden in Holland invloedrijk. Het zich al in de zeventiende en achttiende eeuw voordoende proces van verhollandsing van Nederland werd zo in versterkte mate voortgezet. In de andere gewesten riep dat soms een zekere weerstand op en er werden daar pogingen gedaan de eigen dialecten en cultuur te behouden maar dat bleven grotendeels achterhoedegevechten. Voor de Hollanders zelf werd het vanzelfsprekend dat de Nederlandse etniciteit met de Hollandse identiteit samenviel. Ze zagen zich niet meer als Hollanders maar gewoon als Nederlanders, een verschijnsel dat "hollandocentrisme" is genoemd.[22]
Dergelijke processen deden zich in de negentiende eeuw bij de meeste West-Europese staten voor. Nederland was op twee punten een uitzondering. Om te beginnen betekende het verheerlijken van het glorieuze verleden allerminst dat Nederland hoopte opnieuw een hoofdrol te gaan spelen op het wereldtoneel. De negentiende eeuw was in dit opzicht meer een voortzetting van de achttiende dan de zeventiende eeuw: men besefte terdege dat het al mooi was de nationale onafhankelijkheid te bewaren zonder failliet te gaan. De cultuur in het land bleef zeer conservatief of behoudend. Nederland liep in de westerse moderniteit bepaald niet voorop. Dit viel tijdgenoten ook al op; vaak werd de Jan Salie-geest gehekeld. Engeland en Frankrijk streefden een globale machtsuitbreiding na via kolonialisme en imperialisme. Nederland had zijn handen al vol aan "Indië". De randgebieden in die kolonie werden geleidelijk veroverd om te voorkomen dat ze door andere staten bezet zouden worden. Men probeerde zoveel mogelijk te vermijden dat de inlandse bevolking door een Nederlandse etniciteit zou geassimileerd worden. Het onderwijs was er in het Maleis. Naar Indië vertrokken vrij veel ambtenaren en soldaten maar verder was Nederland, hoewel dichtbevolkt, niet echt een emigratieland. Naar het buitenland toe werden voornamelijk de idealen van de internationale rechtsorde en het pacifisme uitgedragen om de veiligheid van het land te waarborgen. In zoverre was Nederland een gidsland. Het lukte tijdens de Eerste Wereldoorlog neutraal te blijven. Door de trage modernisering leek het land in de ogen van buitenlanders een plaats waar de tijd had stilgestaan. Rijke Amerikaanse toeristen meenden er nog de geest van de Pilgrim Fathers te kunnen ervaren. Een voorbeeld van een vroege moderne ontwikkeling was dat er al snel een toeristenindustrie op gang kwam om dit te kunnen uitbuiten. Ten bate van het toerisme werd van staatswege aan Holland Promotion gedaan. Men maakte reclame voor het land en schiep daartoe een kunstmatig beeld, een mengsel van windmolens, tulpen, klompen, Edammer kaas en de klederdracht van Volendam.[23] Hoewel geen zeventiende-eeuwer zich in die combinatie zou hebben herkend, werden dit ook voor de Nederlandse bevolking zelf gangbare nationale symbolen.
Een tweede aspect waarin Nederland afweek, was de ontwikkeling van de natiestaat. Voor de bevolkingen van Europa was het nationalisme niet slechts nostalgie maar vooral een emancipatiebeweging. De onderste helft van de maatschappij leidde een leven dat ver afstond van enig glorieus verleden. Het werd gekenmerkt door bittere armoede, hongerlonen, ondervoeding, ontbrekend sanitair, vervuild drinkwater, epidemieën, hoge kindersterfte, vodden, sloppen, alcoholisme, werkloosheid, bedelarij, misdaad en prostitutie. De lagere klasse wilde zich graag trouw tonen aan de natie maar eiste dat in ruil daarvoor de Staat hun een menswaardig bestaan zou garanderen. In Frankrijk maar vooral in Duitsland kwam er daardoor geleidelijk een stelsel van beschermende sociale wetgeving en sociale voorzieningen tot stand. De Industriële Revolutie zette de verhoudingen op scherp door het scheppen van een massa fabrieksarbeiders maar bracht ook een welvaart voort die de Staat kon herverdelen. In Nederland was de situatie, ondanks de nationale deugd van de properheid, niet veel beter.[24] Het stedelijk proletariaat en de landarbeiders waren straatarm. Maar het land industrialiseerde slechts langzaam. Hierdoor ontbrak zowel de dringende noodzaak als het geld voor hervormingen. Pas na eindeloze debatten, die generaties lang gerekt konden worden, werden er soms kleine stappen gezet om de sociale omstandigheden van staatswege te verbeteren. In het revolutiejaar 1848 was onder Johan Rudolph Thorbecke de parlementaire democratie ingevoerd maar met een systeem van censuskiesrecht zodat de armen geen stemrecht hadden.[25] In 1900 gaf de overheid nog geen miljoen gulden uit aan sociale voorzieningen op een totale begroting van 117 miljoen.[26] De "minvermogenden" deden voor wat extra ondersteuning, zorg en onderwijs een beroep op het maatschappelijk middenveld, wat in deze periode neerkwam op de kerken, voor welke de liefdadigheid traditioneel de taak was geweest. De protestantse kerken en de katholieken waren afkerig van staatsinvloed. Ze richtten uiteindelijk wel politieke partijen op maar zoals de naam van een daarvan, de Anti-Revolutionaire Partij, al laat zien, verwierpen ze de idealen van de Franse Revolutie waaronder de volkssoevereiniteit. Artikel 1 van hun beginselverklaringen luidde typisch: "God is Soeverein". Meer pluriform had de calvinistische voorman Abraham Kuijper het over soevereiniteit in eigen kring: de Staat moest buiten de levenssferen van kerk, gezin en onderwijs blijven.[27] In de praktijk werden door de kerken steeds hechtere gemeenschappen gevormd die het leven van hun leden volledig begonnen te beheersen. Een katholiek bezocht niet slechts de katholieke mis, maar ging naar een katholieke school, las boeken van een katholieke bibliotheek en een katholieke krant, was lid van katholieke verenigingen, kocht bij katholieke winkeliers en huwde een andere katholiek. Het concept van de natiestaat was aldus in Nederland minder belangrijk: de maatschappij had, zoals historicus Maarten van Rossem het in 2011 ironisch uitdrukte, al in de negentiende eeuw meer weg van een multiculturele samenleving.[28] Deze bij uitstek Nederlandse ontwikkeling wordt verzuiling genoemd.
De verzuiling betekende echter niet dat er grote culturele tegenstellingen ontstonden. De verschillende protestantse kerken en de Kerk van Rome deelden namelijk een onderliggende christelijke ideologie. Er waren ook bewegingen die zich niet primair christelijk wilden voordoen. Om enige invloed uit te kunnen oefenen, moesten ook deze zich op een gelijksoortige wijze organiseren. Zo ontstond er een socialistische en een algemeen-liberale zuil. Teneinde een moreel gezag te kunnen uitoefenen over hun leden, weken deze zuilen niet ver af van de heersende christelijke zedenleer. Uiteindelijk werd vrijwel de hele bevolking op deze wijze intensief gesocialiseerd. Omdat hierdoor ook zonder een bindend nationalisme weinig kans bestond op een klassenstrijd, achtten de politieke leiders het veilig om een algemeen kiesrecht toe te staan waarin de leden van de zuilen naar rato van hun aandeel in de bevolking op hun voormannen konden stemmen. Actief en passief kiesrecht werd voor mannen ingevoerd in 1917; vrouwen kregen pas actief kiesrecht in 1920.[29] Door de Pacificatie van 1917 kwam meteen een einde aan de schoolstrijd. Omdat tevens een stelsel van evenredige vertegenwoordiging werd ingevoerd, was er in 1918 een verkiezingsoverwinning van de Katholieke Volkspartij en kreeg Nederland voor het eerst een katholieke minister-president, Charles Ruijs de Beerenbrouck. Door een hoger geboortecijfer vormden de katholieken een steeds groter deel van de bevolking. Hoewel onlusten tussen katholieken en protestanten in de twintigste eeuw ophielden, was er een groeiende vrees onder de calvinisten overheerst te gaan worden door het "Katholieke Gevaar" en was men beducht voor de invloed van een buitenlandse macht: het Vaticaan. De benoeming van Ruis de Beerenbrouck riep dan ook grote weerstand op.[30]
De groeiende invloed van de katholieken in Nederland leidde in de jaren dertig tot een toenadering tot de Vlaamse, Brabantse en Limburgse populaties ten zuiden van de staatsgrens met België. Daar voelde men een natuurlijke verwantschap mee: nog afgezien van de oude gewestelijke banden waren ook die groepen Nederlandssprekend en katholiek. Sommige katholieke intellectuelen, zoals Pieter Geijl, cultiveerden de "Groot-Nederlandse gedachte" of wilden een emancipatie van Midden-Nederland. Vlaanderen en Brabant, de staatsgrenzen overspannend, zouden hun vroegere dominantie moeten herwinnen en zo de tegenstellingen in de Nederlanden tussen Hollanders en Walen overwinnen.[31] Dit streven probeerde in te spelen op de emancipatie van Belgische Nederlandstaligen door de taalstrijd en de Vlaamse Beweging. Problematisch daarbij was echter dat die emancipatie ook het karakter had van een klassenstrijd en cultuurstrijd met een rijkere Franstalige stedelijke bovenlaag. Om niet helemaal te verfransen hield men vast aan het plaatselijke dialect. Het Standaardnederlands zou in België nooit de gebruikelijke spreektaal worden en daarmee ook geen instrument voor een grotere etnische eenheid tussen beide landen.
Na 1940
Hoewel de periode tussen 1840 en 1940 wel gezien wordt als de formatieve jaren van de Nederlandse nationaliteit, waren de gestage veranderingen toch zeer geleidelijk. Die rust en relatieve isolatie van het wereldtoneel werden in 1940 abrupt doorbroken door de Tweede Wereldoorlog. Een direct effect van de Duitse bezetting op de Nederlandse bevolking was het uitroeien van het Joodse volksdeel. Ofschoon nazi-ideologen de Nederlanders in beginsel als een deel van het Deutsches Volkstum zagen, werd die verwantschap toch niet zo hecht gevoeld dat zij reden was voor een ogenblikkelijke annexatie zoals Oostenrijk en Luxemburg overkwam. Vage plannen om het land als een Gau Westland te incorporeren in een Grossgermanisches Reich Deutscher Nation kwamen niet tot uitvoering. Datzelfde gold voor de wens van Vlaamse nationalisten tot nauwere staatskundige banden met Nederland. De kolonisatie door Nederlanders van Slavische en Baltische gebieden in het kader van de Nederlandsche Oost Compagnie bleef beperkt.
Zowel de oorlog zelf als de afwikkeling ervan gingen gepaard met enorme vluchtelingenstromen, de vernietiging en herschepping van staten, het opnieuw trekken van grenzen en massale etnische zuiveringen. De Nederlandse regering probeerde na de overwinning internationale steun te vinden voor het Bakker Schut-plan, een Nederlandse annexatie van grote delen van Duitsland, waarvan de bevolking verdreven moest worden. Daarvan zouden echter populaties gevrijwaard kunnen blijven die nog het lokale, dichter bij het Nederlands staande, dialect spraken. Men stond Nederland in feite slechts kleine "grenscorrecties", zonder zuiveringen, toe die uiteindelijk weer bij Duitsland gevoegd zouden worden. De Japanse verovering van Nederlands-Indië leidde tot de Indonesische Onafhankelijkheidsoorlog en een migratie van zo'n 400 000 mensen naar het Europees deel van het koninkrijk.
Een blijvend en fundamenteel effect van de oorlog was een internationalisatie van de staatskundige verhoudingen en de cultuur. Nederland was door de westelijke geallieerden bevrijd en kwam zo terecht in de Eerste Wereld, het door de Verenigde Staten gedomineerde machtsblok tijdens de Koude Oorlog. De Nederlandse regeringen stonden hier in het algemeen zeer positief tegenover. Het leek een oplossing te bieden voor de financiële en militaire kwetsbaarheden die de Nederlandse staat sinds de vroege achttiende eeuw geplaagd hadden. Als lid van de NAVO kon het land schuilen onder de Amerikaanse "atoomparaplu". De Marshallhulp bracht financiële verlichting. De buitenlandse politiek was daarom uitgesproken "atlantisch" georiënteerd, gericht op het Verenigd Koninkrijk en de VS. Zelf een van de geallieerden werd men lid van de Verenigde Naties wat weer het oude streven paste om de internationale rechtsorde te bevorderen. Dat betekende overigens niet dat men geen oog had voor de samenwerking op het continent. Als handelsnatie en exportland bij uitstek had Nederland groot belang bij vrijhandel en een uniforme normering van de economische processen. Men richtte samen met de andere Lage Landen de Benelux op. Toen Frankrijk en Duitsland hun oude "erfvijandschap" wilden bijleggen, werd Nederland een van de medeoprichters van de Europese Economische Gemeenschap. Dit was een supranationale organisatie, in feite een heel nieuwe hogere bestuurseenheid waarvan het recht een directe rechtskracht had in de deelstaten.
De nieuwe situatie was een radicale breuk met de oude toestand van neutraliteitspolitiek en isolationisme. Die breuk was er ook in economisch opzicht want de Eerste Wereld maakte een spectaculaire groei door in productiviteit. Tussen 1948 en 1973 verviervoudigde het nationaal inkomen. De nijverheid had in Nederland vaak nog een ambachtelijk karakter gehad en velen op het platteland werkten in 1945 als landarbeider. Nu ontwikkelde zich voor het eerst een grote massa fabrieksarbeiders, ruim een derde van de beroepsbevolking. De culturele effecten hiervan waren eerst beperkt. De overheid voerde een geleide loonpolitiek. De zuilen bleven in de jaren vijftig het maatschappelijk leven beheersen. Het Bisschoppelijk Mandement van 1954 verbood katholieken regelmatig naar de VARA te luisteren. Door Amerikaanse films kreeg de bevolking echter een beeld van een rijkere en ongedwongener levensstijl. In combinatie met het lage loonpeil en een vrees voor overbevolking verleidde dat een half miljoen mensen ertoe arbeidsmigrant te worden en hun geluk te zoeken in Canada, Australië of de VS. Zo werd Nederland voor het eerst een duidelijk emigratieland. De EEG behelsde niet alleen een vrij verkeer van goederen maar ook van mensen. Dat maakte het eenvoudiger om voor een beperkte tijd in het buitenland te verblijven. Na de Tweede Wereldoorlog zouden er zo'n zes miljoen immigratiebewegingen naar Nederland plaatsvinden, vaak van terugkerende Nederlanders.
Begin jaren zestig ontlaadden de spanningen tussen een krappe arbeidsmarkt, lage lonen en grote winsten zich in een Lohnexplosion. Das Kaufkraft der Mitarbeiter schnell gestiegen. Die alte Sparsamkeit verkehrte sich in ihr Gegenteil: eine Konsumpflicht, damit die immer stärker werdende Produktion auch verkauft werden konnte. So geht's Konsumenten Gesellschaft. Das schnelle Wirtschaftswachstum ermöglichte es, die Wohltätigkeitsorganisation systematisch in eine Wohlfahrtsstaat Schwedisches Modell, dessen Einrichtungen Mitte der 1970er Jahre zu den geräumigsten der Welt zählten. Nachdem nun der Staat diese Funktion von den Kirchen übernommen hatte, war eine rasche "Depillarisierung"Ort. Von einem ausgesprochen christlichen Land wurden die Niederlande zu einem der am meisten säkularisiert Unternehmen. Die alte Ethik in Kombination mit der Moderne verlassen Verhütungsmittel führte zur sexuelle Revolution und ein starker Rückgang der Geburtenraten. Einige der christlichen Werte, wie universelle Liebe und Pazifismus, wurden in einem MassenmediumFernsehen aus den USA und Großbritannien erworben Gegenkultur, von denen die Popmusik, das Flowerpower, das Hippies und die Proteste gegen die Vietnamkrieg waren die markantesten Ausdrücke. Ursprünglich dagegen Einrichtung In den 1970er Jahren wurde diese Kultur selbst zur dominierenden politischen Bewegung der of Progressivismus. Er wusste weitgehend a Emanzipation die Frau zu bewirken, von Homosexuelle und von Kindern durch die antiautoritäre Erziehung.
Ein weiteres Element der Emanzipation lag in der weiteren Ablösung des Kolonialreiches. 1975 Surinam wurde unabhängig. Das Hauptmotiv dafür war jedoch nicht fortschrittlich: die Verhinderung der Migration von Surinamen in das Mutterland. Ethnische Spannungen entwickelten sich auch zwischen der einheimischen Bevölkerung und den sogenannten Gastarbeiter. In den 1960er Jahren veranlassten steigende Löhne die niederländische Geschäftswelt, nach billigen "Mittelmeer"-Arbeitsmigranten zu suchen. Das rasante Wachstum in diesem Jahrzehnt erwies sich jedoch als nicht nachhaltig. Die Förderung von Öl und Rohstoffen konnte nicht unbegrenzt gesteigert werden. 1973 begann die Erste Ölkrise. Die Arbeitslosigkeit stieg. Die Arbeitsmigration wurde beendet und die bereits anwesenden Gastarbeiter brachten ihre Familien nach. Wegen all dieser Probleme, die Euphorie des Jugendkultur etwa in den "matten Siebzigern".
Nachfrage steigern durch höhere Staatsausgaben nach den Vorschriften der Keynesianische Ökonomie führte nur zu Stagflation. Das Zweite Ölkrise zwangen die westlichen Länder, zwischen einem vollständig Sozialismus oder starke Kürzungen der Sozialleistungen in Verbindung mit Lohnkürzungen. Letzteres wurde häufig gewählt. Die Stimmung in den Niederlanden war Anfang der 1980er Jahre ausgesprochen negativ. Die Arbeitslosigkeit stieg rapide an, als ein Großteil der Branche bankrott ging. Mitte der 80er Jahre erholte sich die Wirtschaft wieder. Beschäftigung verlagert sich von der Industrie in die Dienstleistungssektor. So wurde der ontstond geboren postindustrielle Gesellschaft. Die Phase mit einer bedeutenden Fabrikarbeit hatte also nur eine Generation gedauert. Das Lohnzurückhaltung zwangen auch verheiratete Frauen zur Arbeit und beendeten das Tief Erwerbsbeteiligung zu der Gruppe, in der sich die Niederlande traditionell von anderen Ländern unterschieden hatten.
Die neue Politik der Neoliberalismus erwies sich als wirtschaftlich sehr erfolgreich. Obwohl die hohen Wachstumsraten der 1960er Jahre nicht mehr erreicht wurden, nahm der Wohlstand stetig zu. In den 1980er und 1990er Jahren ging die Arbeitslosigkeit weiter zurück. Gemessen an der Art des ausgeübten Berufes ist der Untere Schicht und wuchs die Mittelklasse. Höhere gesellschaftliche Positionen waren durch eine ausreichende Ausbildung erreichbar und das Bildungsniveau stieg deutlich an. So entwickelt a Meritokratie. Das neoliberale Modell verbreitete sich vom Westen auf den Rest der Welt. Zwischen 1989 und 1991 wurde die Untergang des Kommunismus Ort, durch den Osteuropa zum Kapitalismus übergegangen ist. Früher war es von der Sozialismus mit chinesischen Merkmalen das Volksrepublik China in das kapitalistische Weltsystem integriert. Es schien ein Ende der Geschichte wenn der ganze Planet für immer eins ist liberale Demokratie würde werden. Diese Entwicklungen wurden durch eine immer stärkere Globalisierung, eine Verflechtung der Volkswirtschaften und Kulturen der Länder. Die Niederlande selbst waren als Kernland der EWG, die 1993 von der EWG übernommen wurde, eines der Zentren der Globalisierung Maastricht Vertrag intern zu mehr Kohärenz durch die Integration in die Europäische Union. Nach außen hin expandierte die EU weiter, indem sie viele ehemalige kommunistische Länder als Mitgliedsstaaten aufnahm.
All diese Erfolge führten jedoch nicht zu einer Erholung von der Euphorie der 1960er Jahre. Sie wurden nicht von einer idealistischen Stimmung getragen, die über die Negativität der frühen 1980er Jahre hinausging, sondern waren das Ergebnis einer instrumentellen Technokratie. Die Entpolitisierung sozialer Probleme, verkörpert in den Niederlanden durch die Zusammenarbeit zwischen 1994 und 2002 der großen linken und rechten Parteien, der Arbeiterpartei und der VVD, in dem lila Schränke, führte zu a ideologisch Leere. Die in den sechziger Jahren erworbene große Freiheit war zu einer Individualismus. Soweit die alten sozialen Strukturen, die ein Kollektiv bilden, Bedeutung noch vorhanden waren, zog sich der einzelne Bürger zunehmend zurück. Stattdessen wuchs ein zunehmend emotionales kollektives Unbehagen: der „wütende Bürger“.
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts würde sich die wachsende Spannung des impliziten Unbehagens sehr explizit lösen, wenn die öffentliche Meinung durch soziale Probleme angeregt. Anfang der 1980er Jahre waren die Reallöhne gesunken und die Einkommensungleichheit erhöht. Zwar verdoppelte das Wirtschaftswachstum in den Folgejahren das Volkseinkommen, die Ungleichheit nahm jedoch nach den frühen 1990er Jahren nicht zu, sondern der gestiegene Wohlstand wurde vor allem in den Gewinne, nicht in der Gehalt. Die Lohnerhöhungen reichten gerade aus, um die Verluste der Zweiten Ölkrise auszugleichen: 2018 war die Kaufkraft einer durchschnittlichen niederländischen Familie genauso hoch wie 1977. Mit Sicherheit Konsumgüter Dies wurde durch Preisrückgänge aufgrund billiger chinesischer Importe ausgeglichen, aber Chinas schnelles Wirtschaftswachstum ließ die Preise für Öl, Rohstoffe und Nahrungsmittel immer höher steigen und störte die US-Wirtschaft. Zahlungsbilanz. Nach dem Aufplatzen des Internetblase hatte bereits im Jahr 2000 bewiesen, dass die Weltwirtschaft war immer noch empfindlich auf Geschäftszyklus, führten die neuen Ungleichgewichte im internationalen Finanzsystem im Jahr 2008 zu den Bankenkrise gefolgt von der Euro-Krise. Die Rezession ließ die Arbeitslosigkeit stark ansteigen und erzwang schmerzhafte Sparmaßnahmen. Gleichzeitig ist die Pensionsleistungen und wurde wegen der Altern das staatliche RenteDas Alter nahm weiter zu, während der vermehrte Gebrauch von flexibles Arbeiten die Lebensgrundlage großer Arbeitergruppen beeinträchtigt. Obwohl die europäische Zentralbank von massiv Geldschöpfung und Zinssenkungen die akute Krise eingedämmt hat, war die breite Öffentlichkeit immer noch der Meinung, dass die Globalisierung im Allgemeinen und die EU im Besonderen die Ursache all dieser Probleme sind. Der internationalen Wirtschaft und insbesondere dem Bankensektor wird Selbstbereicherung vorgeworfen: Ihre Bonuskultur das nationale Interesse überwogen hätte.
Als Reaktion auf die als problematisch empfundene Internationalisierung erhob sich nun wieder der Nationalismus. Dies betonte die nationale Souveränität. Es hatte auch einen ethnischen Aspekt: Die Menschen befürchteten einen Verlust der nationalen Identität, wie die vorrückenden Anglisierung von Sprache und Bildung. Die hochgebildeten kosmopolitisch der oberen Ränge der Gesellschaft, die anwendeten, dass Englisch von der Populismus als "Elite" gegen "das Volk". Bei der Rechtspopulismus der Begriff des Menschen nahm einen klaren ethnischen Charakter an. Es bezog sich nicht mehr auf "gewöhnliche Leute", sondern auf Einwohner einer niederländischen Ethnie. Den Hauptkontrast bildete nicht mehr eine obere Schicht, sondern eine untere Schicht neuerer nicht-westlicher Einwanderer. Diesbezüglich waren die internationalen und supranationalen Verträge und Organisationen besonders zu beanstanden, weil sie es ermöglichten, Verwaltung und Gesetzgebung an allgemeingültigen Menschenrechte die keine Diskriminierung zwischen Bürgern allein aufgrund ihrer ethnischen Herkunft erlaubten.
Die einstigen Säulen-Niederlande waren in gewisser Weise a Konsensdemokratie gewesen. Die verschiedenen Säulen haben sich nicht in die inneren Angelegenheiten anderer religiöser Gruppen und Ideologien eingemischt. Ihre Eliten haben sich darum gekümmert Konfliktreduzierung im gegenseitigen Einvernehmen Konsens auf einer Kernagenda nationaler Fragen. Bis 1994 waren Christlich Demokratisch mittlere Parteien fortlaufender Teil von a Regierungskoalition.
Kultur
Die niederländische Kultur hat viele Facetten. Von die Architektur zu Institution/Ethik von Religion zu traditionelle oder gemeinsame Gerichte.
Sprache
Sprache ist ein wichtiges, aber nicht wesentliches Bindemittel innerhalb ethnischer Gruppen. Die Niederländer sprechen hauptsächlich a deutsche Sprache. Denn die Niederlande haben eine Nationalstaat ist, wo die Einheitsstaat wird durch die Existenz von a . verstärkt Standardsprache, die meisten Regionalsprachen werden traditionell als . bezeichnet Dialekte von dem Niederländisch betrachtet, obwohl sie rein sprachlich zur großen Gesamtheit der westgermanischen Dialekte gehören – deren Unterteilung nichts mit Staatsgrenzen zu tun hat – und bis ins 19. Dialektkontinuum existierte mit dem Deutsche Dialekte: Die Staatsgrenze war keine Sprachgrenze. Da auch mit Belgien ein Dialektkontinuum besteht, ist die Sprache kein strenges Unterscheidungskriterium zur Abgrenzung der niederländischen nationalen Identität.
Historisch gesehen war Niederländisch für die Niederländer auch ein wichtiges Mittel zur kulturellen Expansion. So sind die Dialekte, die in den östlichen Provinzen der Niederlande gesprochen werden sprachlich, obwohl eng verwandt, keine niederländischen Dialekte. Da jedoch die Mittelalter einen sehr starken niederländischen Einfluss. Zusammen mit der soziokulturellen Entwicklung des Gebiets hat dies dafür gesorgt, dass die Menschen in diesen Regionen nun der niederländischen Volkszugehörigkeit angehören. Bei vielen niederländischen Auswanderern und möglichen Nachkommen führt der mögliche Verlust der niederländischen Sprache nicht unbedingt zu einer Anonymisierung als Niederländisch, obwohl dies bei „Nachzüglern“ ähnliche Gefühle hervorrufen kann.
Soziale Ebene
Soziale Beziehungen
Auf sozialer Ebene kann man sagen, dass die niederländische Kultur sehr weiblich ist.[32] Dies bedeutet jedoch nicht dass Frauen in der Kultur dominieren (obwohl niederländische Familien sehr families matriarchalisch Einstellung), sondern dass Männer und Frauen (in vielen Fällen) als gleichberechtigt gelten und von einem allzu klaren Geschlechterrollenmuster nicht die Rede ist. Dies steht im Gegensatz zu eher „männlichen“ Kulturen wie Französisch, Deutsch oder Polnisch.[33] Unter den gebürtigen Niederländern gibt es daher zu Recht oder zu Unrecht regelmäßig heftige Kritik an vermeintlichen frauenfeindlichen Äußerungen anderer Kulturen. So ist es Kopftuch getragen von meistens islamisch Frauen und Mädchen sind ein häufiger Diskussionspunkt und werden von den Einheimischen oft als Symbol für die Unterdrückung von Frauen angesehen. Obwohl Männer und Frauen als gleichberechtigt gelten, ist zu beachten, dass es einige feste Werte oder Tabus gibt, die sich ausmachen lassen und es ein sogenanntes „williges“ Rollenmuster gibt, bei dem Frauen in der Regel auf eigene Kinder aufpassen Übereinstimmung.
Kommunikation
Kommunikation hängen von einer Reihe von Faktoren ab, aber in fast allen Fällen wird erwartet, dass die zu übermittelnden Informationen schnell weitergegeben werden. In vielen anderen Kulturen üblich"Vorgespräch“, bei dem zunächst ein allgemeines Gespräch weitgehend ohne Bezug zu den letzten Absichten geführt wird, bevor es zum Kernpunkt kommt, ist in der Regel nicht vorhanden oder sehr eingeschränkt.
Bei einer Kommunikation mit deutlichen Unterschieden im sozialen oder sozialen Status zwischen den Gesprächspartnern ist es ratsam, das Gespräch formell zu beginnen; dann liegt es an der Person mit dem meisten Status, ob sie diese geschaffene Distanz einhält oder nicht. Letzteres geschieht in der Regel schnell, wenn nicht sofort. Fast immer wird selbstrelativistischer Humor verwendet.
Wenn man Hilfe braucht, zum Beispiel Erklärung oder Hilfe, ist es üblich, dass sich der Anfragende erniedrigt. Zum Beispiel indem du sagst "Könnt ihr mir dabei helfen, da ich selbst nichts davon weiß", "Kannst du mir helfen, ich kann nicht" oder "Kannst du mir was sagen ( ... ), ich verstehe es selbst nicht".
Komplimente werden sparsam gemacht, ohne zu übertreiben. Darüber hinaus sollten Komplimente des Empfängers zumindest teilweise relativiert, entkräftet oder abgewiesen werden, um nicht arrogant zu wirken.
Gewalt ist in der niederländischen Kultur eine Ausnahme und hat ein negatives Image, wenn es um Problemlösungen geht. Zum Beispiel die Anwendung von Gewalt gegen Frauen durch Männer als kulturelles Tabu gelten als,[34] und kann mit scharfer Verurteilung rechnen. Gleichzeitig wird der beiläufige Gebrauch von (leichter) Gewalt bei Jungen allgemein mehr akzeptiert und als Teil des Erwachsenwerdens angesehen. Unter Erwachsenen wird Gewalt jedoch nur als Abwehrmittel akzeptiert.
Nach einem möglichen Konflikt werden Versöhnungsversuche oft privat gemacht, wobei die Hauptperson(en) involviert sind. Eine öffentliche Entschuldigung, die auch Unbeteiligte einschließt, wird meist als sehr demütigend empfunden.
Beziehungen
Darüber hinaus ist die niederländische Kultur sehr individualistisch, wobei der Schwerpunkt auf Beziehungen auf die unmittelbare Familie und nicht auf die gesamte Familie gelegt wird.[35] Darüber hinaus wird unterschieden, dass nicht blutsverwandte (d.h.: Schwiegereltern) spielen eine geringere Rolle als die unmittelbaren Familienmitglieder.
In der niederländischen Kultur ist es nicht üblich, dass Eltern im Alter bei ihren Kindern leben. Oft ziehen Menschen in ein Altersheim oder eine Haushaltshilfe, in der die Kinder oft eine wichtige Rolle spielen. Dies ist kein plötzlicher Trend, es ist seit Jahrhunderten Tradition, sich um ältere Menschen zu kümmern Draußen die Familie der Kinder. In vielen Städten gab es beispielsweise sogenannte Höfe findet sich im 18. Jahrhundert die sogenannte Gasthäuser, die Vorläufer moderner Altersheime waren.
Akzeptanz und Assimilation
Eine ethnische Gruppe ist sicherlich keine geschlossene Gemeinschaft, sondern Akzeptanz als Zugehörigkeit zu einer bestimmten ethnische Zugehörigkeit oder Assimilation durch eine ethnische Gruppe ist an mehrere Faktoren gebunden. Der Großteil des „Gepäcks“ der ethnischen Zugehörigkeit besteht aus Kultur und Verhalten und kann daher erlernt werden. Es gibt aber auch genetische Faktoren, die nicht oder nur über Generationen verändert werden können.
Die Hautfarbe spielt eine Rolle bei der Akzeptanz innerhalb von a ethnische. Das hat aber nichts damit zu tun Rassismus, aber nur mit Selbstidentifikation. Ohne darüber zu urteilen, hat jede Person, die einer ethnischen Gruppe angehört, bewusst oder unbewusst ein Bild von der eigenen Gruppe. Um es klar zu sagen, es geht darum, ob jemand „als Holländer durchgehen kann“; das ist zum Teil persönlich. Übrigens ist auch die Hautfarbe auf Dauer kein Hindernis, da die moderne niederländische Kultur im Allgemeinen nicht negativ ist gemischte Ehen Zustand, Zeuge der Indonesisches Niederländisch, werden die meisten der jüngsten Generationen nicht oder nicht ohne weiteres als indischstämmig erkannt. Es sei darauf hingewiesen, dass Menschen mit einer anderen Hautfarbe, aber mit Sprach- und Kulturkenntnissen normalerweise als vollwertiger Teil der niederländischen Nation angesehen werden.
Kulturelle Unterschiede
Ein Beispiel für kulturelle Unterschiede zwischen den Niederlanden ist der protestantische Norden und der katholische Süden. Dieses Thema wird sehr oft von Historikern diskutiert, wie z Pieter Geijl (1887–1966) und Carel Gerretson (1884–1958). Die historische Vielfalt der niederländischen Kulturlandschaft hat zu verschiedenen Theorien geführt, die darauf abzielen, kulturelle Unterschiede zwischen verschiedenen Regionen zu identifizieren und zu erklären. Eine Theorie, vorgeschlagen von A.J. Wichers im Jahr 1965 sieht Mentalitätsunterschiede zwischen den südöstlichen, „oberen“ und nordwestlichen, „unteren“ Regionen innerhalb der Niederlande und versucht diese mit dem unterschiedlichen Grad der Feudalisierung dieser Gebiete im Mittelalter zu erklären. .
Eine andere, neuere kulturelle Kluft ist die zwischen der Randstad, der städtischen Agglomeration im Westen des Landes, und den anderen Provinzen der Niederlande.
Im Niederländischen wird die kulturelle Trennung zwischen Nord und Süd umgangssprachlich auch als „Die großen Flüsse rauf und runter" weil die Rhein und Gittergewebe bilden ungefähr eine natürliche Grenze zwischen den Nordholländern (die Holländer, die nördlich dieser Flüsse leben) und den Südholländern (die südlich davon leben). Die Teilung wird teilweise verursacht durch (traditionelle) religiös Unterschiede, wobei der Norden überwiegend protestantisch und der Süden mehrheitlich Katholiken sind. Sprachliche (dialektische) Unterschiede (entlang der Rhein / Gittergewebe) Und in geringerem Maße sind auch die historischen Wirtschaftsentwicklungen beider Regionen wichtige Elemente einer möglichen Ungleichheit.
Kulturelle Pluriformität findet sich auch im kleineren Maßstab; sei es in volkstümlicher Architektur oder (wahrgenommenem) Charakter. Dieses breite Spektrum regionaler Identitäten auf einem so relativ kleinen Gebiet wird oft der Tatsache zugeschrieben, dass viele der heutigen niederländischen Provinzen für einen Großteil ihrer Geschichte de facto unabhängige Staaten waren, sowie der Bedeutung lokaler niederländischer Dialekte ( sie korrespondieren oft weitgehend mit den Provinzen selbst) mit den Menschen, mit denen sie sprechen.
Nordholländische Kultur
Die Kultur im Norden der Niederlande ist geprägt von Protestantismus. Obwohl viele heute nicht mehr dem Protestantismus anhängen, oder nur dem Namen nach Teil einer Gemeinde sind, sind protestantische (oder davon beeinflusste) Werte und Bräuche präsent. Im Allgemeinen kann man sagen, dass die Nordholländer pragmatischer bevorzugen eine direkte Ansprache und haben einen weniger verschwenderischen Lebensstil als Südländer. Die Nordholländer haben seit dem Fall Antwerpens einen dominierenden Einfluss auf die niederländische Sprache und Kultur. Sie benutzen es Dämonie 'Niederländisch' für das Land, in dem sie die Mehrheit bilden, verwenden es aber tatsächlich, um ihre eigene nordniederländische Kultur zu bezeichnen. Sprachlich gesprochen einer der Nordländer einer der Niederländisch, Seeland und Niedersächsisch Dialekte oder sind davon betroffen, wenn sie die Standardform des Niederländischen sprechen. Wirtschaftlich und kulturell war das traditionelle Zentrum der Region die Region Holland, die sich bis heute fortsetzt Randstad Holland, obwohl dies im 13. oder 14. Jahrhundert für kurze Zeit weiter östlich lag, als mehrere Städte im Osten der aufstrebenden Hanse beitraten. Das gesamte Kulturgebiet Nordniederlande liegt in den Niederlanden, die holländische Bevölkerung wird auf knapp zehn Millionen geschätzt. Die Kultur der nördlichen Niederlande ist weniger von französischen Einflüssen beeinflusst als der Kulturraum der südlichen Niederlande.
Friesen
Friesen, hauptsächlich Westlauwer Friesen, sind eine ethnische Gruppe im Norden der Niederlande, die hauptsächlich in der Provinz konzentriert ist Friesland. Kulturell sind sich die modernen Friesen und die (Nord-)Niederländer ziemlich ähnlich. Der deutlichste und allgemein wichtigste Unterschied besteht darin, dass die Friesen neben Niederländisch auch Westerlauwers Friesisch gesprochen, einer der drei Unterzweige der friesischen Sprachen. Sie erleben dies oft als bestimmenden Teil ihrer Identität als Friesen. Die Westlauwer Friesen sind Teil der Fryske Rie, gegründet 1956, setzt sich für die Förderung und den Ausbau der sprachlichen und kulturellen Bindungen im weiten Raum Frieslands ein. Außerdem fordert der Rat die deutsche und die niederländische Regierung auf, die Sprache und Kultur in den jeweiligen Regionen zu fördern. Laut einer Studie aus dem Jahr 1970 identifizierten sich die Westlauwer Friesen mehr mit den Niederländern als mit Ostfriesen oder Nordfriesen. Eine Umfrage aus dem Jahr 1984 ergab, dass sich 39 % der Einwohner Frieslands als "in erster Linie Friesen" bezeichneten, ohne jedoch auszuschließen, dass sie auch Niederländer waren. Weitere 36 Prozent gaben an, Niederländer, aber auch Friesen zu sein, die anderen 25 Prozent sahen sich nur als Niederländer. Trotzdem werden Friesen in der niederländischen amtlichen Statistik nicht eindeutig von den Niederländern unterschieden. Einige Westlauwer Friesen pflegen kulturelle Verbindungen zu anderen Friesengruppen in der näheren Umgebung und über Landesgrenzen hinweg.
Südholländische Kultur
Die südlichen Niederlande bestehen normalerweise aus den Gebieten, in denen die Bevölkerung traditionell katholisch war. Während der frühen Mittelalter bis zum Niederländischer Aufstand die südlichen Regionen waren mächtiger, aber auch kulturell und wirtschaftlich stärker entwickelt. Am Ende des niederländischen Aufstands wurde klar, dass die Habsburger konnte den Norden nicht zurückerobern, während die Armee des Nordens zu schwach war, um den Süden zu erobern, der unter dem Einfluss der Gegenreformation eine politische und eigene kulturelle Identität. Die Südholländer, einschließlich der Holländer Brabant und Limburg, blieb katholisch oder kehrte zum Katholizismus zurück. Die von dieser Gruppe gesprochenen niederländischen Dialekte sind Brabanter, Südgelderland, Limburgisch und Osten- und Westflämisch. In den Niederlanden ist ein häufig verwendetes Sprichwort, das verwendet wird, um diese kulturelle Grenze anzuzeigen, der Ausdruck Boven/onder de Rivieren (niederländisch: Boven/onder de Rivieren), in dem sich „die Flüsse“ auf die Flüsse Rhein und Maas beziehen. Die Kultur der südlichen Niederlande ist mehr von der französischen Kultur beeinflusst, im Gegensatz zum Kulturgebiet der nördlichen Niederlande.
flämisch
Bezüglich Ethnographie Es wird argumentiert, dass die niederländischsprachigen Bevölkerungen der Niederlande und Belgiens eine Reihe von gemeinsamen Merkmalen aufweisen, mit einer weitgehend gemeinsamen Sprache, einigen im Allgemeinen ähnlichen oder identischen Bräuchen und ohne klar getrennte Ahnenursprünge oder Herkunftsmythen.
Die landläufige Wahrnehmung, dass es sich um eine einzelne Gruppe handelt, variiert jedoch stark je nach Thema, Ort und persönlichem Hintergrund. Im Allgemeinen werden sich die Flamen selten als Niederländer identifizieren und umgekehrt, schon gar nicht auf nationaler Ebene. Dies wird teilweise durch die populären Stereotypen sowohl in den Niederlanden als auch in Flandern verursacht, die oft auf den "kulturellen Extremen" der nördlichen und südlichen Kultur basieren, einschließlich der religiösen Identität. Obwohl diese Stereotypen dazu neigen, den Übergangsbereich zu ignorieren, der von den südlichen Provinzen der Niederlande und den meisten nördlichen Regionen Belgiens gebildet wird, was zu Übergeneralisierungen führt. Diese selbstverstandene Trennung zwischen Flamen und Holländern, trotz der gemeinsamen Sprache, kann damit verglichen werden, dass Österreicher sich selbst nicht als Deutsche sehen, trotz der Ähnlichkeiten, die sie mit Süddeutschen wie Bayern teilen. In beiden Fällen sehen sich katholische Österreicher und Flamen nicht als Teilhaber der grundsätzlich protestantischen Identität ihrer nördlichen Kollegen.
Im Fall Belgiens kommt noch der Nationalismus hinzu, da die niederländische Sprache und Kultur von der französischsprachigen Regierung unterdrückt wurden. Darauf folgte im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert eine nationalistische Reaktion, die von der niederländischen Regierung (die nach der belgischen Revolution lange Zeit ein widerwilliges und kontroverses Verhältnis zum neu gegründeten Belgien hatte und eine weitgehend gleichgültige Haltung gegenüber seine niederländischsprachigen Einwohner) und konzentrierte sich daher auf die Gegenüberstellung der "flämischen" Kultur mit der französischen, was zur Bildung der flämischen Nation in Belgien führte, deren Bewusstsein bei einigen niederländischsprachigen Belgiern sehr ausgeprägt sein kann.
Religion
Holländer waren traditionell Christian, wobei die Gesamtbevölkerung grob auf die katholisch und evangelisch (meist Calvinist) Ströme darin. Grob kann man sagen, dass das Gebiet südlich der große Flüsse der Niederlande (ohne die Provinz Seeland, mit Ausnahme von Niederländisches Flandern) war überwiegend katholisch und steht 2010 noch auf dem Papier, während das nördlich davon evangelische Gebiet evangelisch war. In der Praxis sind die meisten Ungläubigen. Am wenigsten religiös sind Einwohner der Provinzen Groningen, Friesland und Nordholland.[36]
Durch die Zunahme der Einwandererzahlen sind in den Niederlanden neue Religionen wie Hinduismus, Buddhismus und Islam entstanden. Auch die Zahl der Christen ist aufgrund der Säkularisierung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert, 2010 ist die Hälfte der niederländischen Bevölkerung kein Christ.[36]
Niederländische (teilweise) Ethnizität außerhalb Europas
Die Entwicklung der Tiefland, und vor allem Die Niederlande, hat zu mehreren großen Auswanderungswellen gewesen sein. Dies hat zu einer Vielzahl von Interaktionen und kulturellen Einflüssen von und durch andere Völker sowie zur Entstehung neuer (oft kultureller) Identitäten geführt. Heute leben beispielsweise etwa 11 Millionen Menschen (fast immer teilweise) niederländischer Abstammung außerhalb Europas Südafrika (ca. 5 Mio.), die Vereinigte Staaten (ca. 5 Mio.), Kanada (ca. 1 Mio.) und Australien (ca. 270.000). Viele dieser Menschen gelten normalerweise nicht (mehr) als vollwertige Niederländer.
Afrika
Afrikaner
Unter den Afrikanern sind die Weißen Afrikaans-sprechend Einwohner von Südafrika und Namibia verstehen. Die meisten Afrikaner haben niederländische oder einige niederländische Vorfahren, sind aber auch, wenn auch in geringerem Maße, wallonisch, französisch (Hugenotten) und deutscher Abstammung. Letztere hauptsächlich aus dem Rheinland und der Pfalz. Ihre Sprache, Afrikaans, ist a halb kreolisch mit Niederländisch (besonders Seeland/Westflämisch und Niederländisch) als Grundlage, sowie Einflüsse aus dem malaiisch und der Khoisan-Sprachen. Afrikaans und Niederländisch sind sehr beliebt gegenseitig verständlich, sowohl mündlich als auch schriftlich, wobei letzteres für Afrikaner mehr Probleme bereitet als für Niederländischsprachige. Darüber hinaus haben Afrikaner durch die Burenkriege gegen Großbritannien, und auch als Folge der Trennung während der Apartheid-Ära.
Baster
De Basters (eine Korruption der Holländer hybrid) sind eine Bevölkerungsgruppe, die hauptsächlich in Namibia lebt. Sie sind die Nachkommen holländischer Siedler/Bauern und der Einheimischen Khoisan-Bevölkerung. Die meisten Baster, wie die Afrikaner, sprechen Afrikaans, obwohl einige auch Englisch als ihre Muttersprache sprechen. Die Baster sind im Allgemeinen sehr Calvinist im Glauben. Im ehemaligen Kolonialsystem nahmen die Basters einen sozialen Rang zwischen der schwarzen und weißen Bevölkerung ein und waren auf die niederländische Kultur eingestellt. Viele haben niederländische Vor- und Nachnamen. So heißen die Personen auf dem hier rechts abgebildeten Foto der ersten Basterraad, jeweils eine Art frühes soziokulturelles Beratungsgremium (von links nach rechts). Paul Diergaardt, James Mouton, Hermanus van Wyk, und Christopher van Wijk.
Griechischer Kwa
Wie die Baster sind die Griekwa in Südafrika Nachkommen der Holländer und Khoisan. Die Griekwa unter der Führung ihres Kapitäns (kaptyn) Adam Kok I eine eigene Baster-Community, die das ganze Jahr über 1800 das oranger Fluss gekreuzt. Im Inneren Südafrikas gründeten sie ihren eigenen Rivalen Grippebürste die nur in Ortsnamen weiterleben wie griechische Stadt und Kokstad. Heute sind die Griekwa weitgehend mit den anderen integriert bunt aus Südafrika.
Karibik und Südamerika
Surinam
Die Bevölkerung von Surinam ist sehr vielfältig. In der Geschichte des Landes wurden verschiedene Ethnien und Kulturgruppen ins Land geholt. Somit ist neben einem kleinen Prozentsatz der ursprünglichen Populationen die Population amerikanische Ureinwohner, für mehr als 27% Rabatt Hindustani, ist fast 18% kreolisch und 15% kastanienbraun. Javanisch machen fast 15% der Bevölkerung aus und 12,5% sind "gemischter" Abstammung.[37] Viele Surinamer, insbesondere die Kreolen, haben oft (auch) niederländische Vorfahren und sprechen Niederländisch.
Antillen und Aruba
Die Bevölkerung der Niederländische Antillen und Aruba besteht hauptsächlich aus Kreolen. Wie die Kreolen in Surinam haben auch sie oft niederländische Vorfahren. Ein ziemlich großer Unterschied zu den Bevölkerungsgruppen in Surinam besteht darin, dass weniger Niederländisch gesprochen wird. Im Allgemeinen sprechen die Leute Papiamento oder Englisch auf den Antillen.
Indonesien
Indonesisches Niederländisch
Indonesien (bis 1945-1949) und Neu Guinea (bis 1963) waren niederländische Kolonien. Niederländer und andere Europäer in Indonesien, von denen viele Soldaten, verheiratete und/oder gezeugte Kinder bei gebürtig Frauen. Dieses Indonesisches Niederländisch standen damals auf der sozialen Leiter zwischen den 'normalen' Eingeborene und Niederländisch.
Aufgrund des Souveränitätsvertrags mit Indonesien im Jahr 1949 waren einige indo-niederländische Staatsbürger gezwungen, sich zwischen der Beantragung der niederländischen Staatsbürgerschaft oder der Beibehaltung der ihnen zugewiesenen indonesischen Staatsbürgerschaft zu entscheiden, da sie sich nicht darauf verlassen konnten das Gesetz von 1892 der die niederländische Staatsbürgerschaft regierte. 85-90% derjenigen, die die niederländische Staatsangehörigkeit besaßen oder gewählt hatten, zogen in die Niederlande. Der Rest ging schätzungsweise hauptsächlich in die USA, in geringerem Maße nach Australien und Kanada und in andere Länder (ob über einen kurzen Aufenthalt in den Niederlanden). Eine unbekannte große Gruppe von Indo-Holländern blieb in Indonesien.
Nordamerika und Australien
Nederlandse Amerikanen
Al in de 16e eeuw zijn er Nederlanders naar de Nederlandse koloniën in Noord-Amerika verhuisd, gebieden die later onderdeel zouden zijn van de Verenigde Staten. Onder Nederlandse Amerikanen worden personen verstaan die woonachtig zijn in de Verenigde Staten en in het bezit zijn van volledig Nederlandse of gedeeltelijk Nederlandse achtergrond. Uit onderzoek blijkt dat er meer dan 5 miljoen Amerikanen van Nederlandse afkomst zijn. De grootste gemeenschappen Nederlanders wonen in Californië, Iowa, Pennsylvania, Michigan en New York. De eerste president die niet van Britse afkomst was, was Martin van Buren, wiens eerste taal Nederlands was.
Nederlandse Canadezen
Nederlandse immigratie naar Canada begon later dan die naar de Verenigde Staten. Vooral na de Tweede Wereldoorlog zijn veel Nederlanders naar Canada geëmigreerd. Vaak in de vorm van gezinnen, maar ook in de vorm van de zogenaamde oorlogsbruiden; Nederlandse meisjes die verliefd waren geworden op een Canadese bevrijder. Vandaag de dag wonen er iets minder dan één miljoen mensen met volledige of gedeeltelijke afkomst in Canada.
Nederlandse Australiërs
Gelijktijdig met de immigratie naar Canada vond ook de emigratie naar Australië, en in mindere mate ook Nieuw-Zeeland, plaats. Ongeveer 270.000 Australiërs (van wie 40.000 derde generatie) hebben een Nederlandse achtergrond.
Inheemse etniciteiten binnen Nederland
Friezen
Binnen Nederland vormen de Friezen een etnische minderheid. Hoewel het gebied met Friese bewoning in de middeleeuwen groter was, bevinden ze zich vandaag de dag vooral in de noordelijke provincie Friesland. De Friese taal, verwant aan het Nederlands, is een zelfstandige taal. Een eigen cultuur, ook al is deze historisch gezien sterk op de Noord-Nederlandse georiënteerd geweest, is nog duidelijk aanwezig. Er is wel veel Nederlandse invloed op de Friezen en hun taal geweest. De meeste Friezen beschouwen zich naast Fries ook vol lid van de Nederlandse samenleving en natie. In Nederland is de Friese cultuur nooit echt onderdrukt geweest. De Friese taal werd in het verleden niet gesproken of erkend in de hogere bestuurlijke organen van Friesland, maar van gecontroleerde en intentionele acties tegen de taal, zoals dit in het verleden met het Oost-Fries in Duitsland en met minderheidstalen in Frankrijk is gebeurd, is nooit sprake geweest.
Zie ook
Bronnen, noten en/of referenties
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