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Rüdiger Carl | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | Goldap, 26. April 1944 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Genre(s) | Jazz | |||
| Beruf | Musiker, Komponist, Improvisationskünstler | |||
| Instrumente) | Klarinette, Saxophon, Akkordeon | |||
| (und) Allmusic-Profil | ||||
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Rüdiger Carl (goldap, 26. April1944) ist ein DeutscheJazzklarinettist, Saxophonist, Akkordeonist, Komponist und Improvisationskünstler.
Biografie
Carl ist aufgewachsen in Kassel und lernte als Kind Akkordeon zu spielen. Ausbildung zum Schriftsetzer beim Bärenreiter-Verlag. In dieser Zeit spielte er als Flötist lateinamerikanischer Jazz und harter Schlag. 1966 ging er zu West-Berlin, wo er als selbst erlernt gelernt, Tenorsaxophon zu spielen. In der Runde um Jost Gebers näherte er sich dem Free-Jazz.
1970 zog er nach Wuppertal, wo er 1972 seine erste Platte aufnahm König Alkohol aufgenommen mit Günter Christmann und Detlef Schönenberg. Von 1973 bis 1976 war er Mitglied des Globe Unity Orchestra. 1973 seine langjährige Zusammenarbeit mit Irene Schweizer, die normalerweise mit erweitert wurde Radu Malfattic, Harry Miller, Paul Lovens, Arjen Gorter und Louis Moholo (Quintett, Quartett, Trio mit Moholo am Schlagzeug, Duo).
1977 startete Carl auch eine Solokarriere. Mit Hans Reichel Seit dem gleichen Jahr spielt er in verschiedenen Bands (Duo, später auch im Bergisch-Brandenburgischen Quartett (mit Ernst-Ludwig Petrowski und Sven-Åke Johansson) und im September Band (mit Shelley Hirsch und Paul Lovens) und im Trio Manuela mit Carlos Zingaro). 1978 begann eine langjährige künstlerische Partnerschaft mit Sven-Åke Johansson (mehrere CDs im Duo und im Trio (mit Joe Williamson) und Auftritte mit der Swing Dance Band (später Night & Day) mit Alexander von Schlippenbach und der Bassist Jay Oliver). In seinem Quintett COWWS nahm er neben Irène Schweizer Phil Wachsmann (Violine), Stephan Wittwer (Gitarre) und die wechselnden Bassisten Jay Oliver, Arjen Gorter und Barre Phillips. Darüber hinaus gründete er 1991 mit Zingaro und . das Canvas Trio Joelle Leandre.
Von 1988 bis 1992 organisierte er, jetzt mit seiner Lebensgefährtin und Galeristin Bärbel Grässlin aus Frankfurt am Main, die Musik im Porticus. Ab 1994 war er der Leiter der F.I.M. Orchester in Frankfurt (u.a. mit F.I.M.-Initiator Alfred Harth). Außerdem arbeitete er mit Markus und Albert Oehlen und Martin Kippenberger. Dann arbeitete er im Duett mit Burkard Kunkel und im Trio Blank mit Oliver Augsto und Christoph Korn, mit dem er auch das Pol-Festival organisierte und Hörspiele produzierte. In seine Kompositionen bezieht er Einflüsse aus der minimalistische Musik und benutze es immer wieder Proben.
Hörspiele
- Otium, nach dem gleichnamigen Künstlerbuch von Franz West, von Oliver Augst, mit Rüdiger Carl und Heimo Zobernig, ORF 2017. Erschienen 2018 als LP mit König Bücher London. Frau von Astrid Ihle. Text von Benedikt Ledebur. Konzept und Gestaltung: Heimo Zobernig. Schuber mit Albumcover & 2 Booklets (12 S. & 32 S.) – Text in Deutsch & Englisch &
- Kippenberger Hören (August/Carl), RBB/DLR 2008 (mit Sven-Åke Johansson)
- OBEN - Beltz Remixed von Oliver Augsto und Rüdiger Carl, schlecht organisiertes Label, Mille Plateaux.
Literatur
- Astrid Ihle, Bastian Zimmermann (Hrsg.) Ab Goldap: Rüdiger Carl im Gespräch mit Oliver Augst. Mit sechs Textsoli und einer CD mit 17 Liedern von Rüdiger Carl. Weissbooks, Frankfurt am Main 2014; ISBN 978-3863370794
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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