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SC Wacker 1895 Leipzig
SC Wacker 1895 Leipzig
NameSportverein Wacker 1895 Leipzig
Etabliert24. Februar1895
Abgesetzt1945
StadionWacker Stadion Debrahof
Kapazität40.000
Zuhause
von
Portal  Portalsymbol  Fußball

SC Wacker 1895 Leipzig war ein Deutsche Fußballverein raus Leipzig, Sachsen. Der Club war na VfB Leipzig zusammen mit einem der stärksten Clubs der Stadt SpVgg 1899 Leipzig-Lindenau. Der Verein spielte von 1896 bis 1945 auf höchstem Niveau, mit Ausnahme von sechs Spielzeiten.

Geschichte

Der Verein war 24. Februar1895 als FC Wacker Leipzig nach einer Fusion von Concordia Leipzig und Saxonia Leipzig gegründet. Am 7. Juli 1896 gehörte der Verein zu den drei Gründungsmitgliedern der Leipziger Fußballverband. Zusammen mit LBC 1893, VfB und FC Lipsia der Verein spielte in einer vom Verband organisierten Liga. Nachdem LBC drei Jahre lang die Liga dominierte, übernahm Wacker 1900 die Liga und wurde zweimal in Folge Meister. 1900 war der Verein auch einer der one Gründungsvereine des Deutschen Fußball-Bundes. Ab 1901 trat der Verein in die neue Liga der Nordwestsachsen Spiele, die jetzt unter den Schirm fielen Mitteldeutscher Fußball-Bund. Wacker wurde erster Meister und qualifizierte sich für die Mitteldeutsche Endrunde. Da es noch nicht viele Wettbewerbe gab, spielte der Verein gleich das Finale und gewann es souverän mit 6:3 aus Dresden SC. Dies war der Endpunkt, da die nationalen Finals erst ein Jahr später begannen. In der folgenden Saison musste der Verein den Titel dem Rivalen VfB überlassen, der später sogar den ersten nationalen Titel holte. Wacker belegte drei Jahre in Folge den zweiten Platz und musste 1905/06 sogar dann Hallescher FC 1896 für sich, als sie den dritten Platz belegten. In der folgenden Saison wurde der Vize-Titel erneut gewonnen und in 1907/08 Der Wettbewerb wurde in zwei Gruppen aufgeteilt. Wacker wurde autoritärer Gruppensieger mit der maximalen Punktzahl und besiegte im Finale den VfB-Konkurrenten mit starken 3:7-Zahlen. In dem Mitteldeutsche Endrunde der Klub besiegte den Halleschen FC 1896, der inzwischen in einem anderen Wettbewerb spielte, und qualifizierte sich für das Finale, in dem das Maß an Magdeburger FC Viktoria 1896. Damit rückte der Verein in die nationales Finale und in der ersten Runde besiegt VfR 1897 Breslau. Im Halbfinale verlor der Verein mit 0:4 gegen den späteren Meister BTUFC Vikoria 1889.

Auch in der folgenden Saison gewann der Verein alle Spiele der ersten Gruppenphase. Der VfB verlor fünf Punkte und wurde erst nach einem Testspiel gegen die Spvgg 1899 Gruppensieger, besiegte aber im Finale Wacker mit deutlichem 4:1. Im 1909/10 gewonnen BV Olympia den Gruppensieg und Wacker schied vorzeitig aus. Nach dieser Saison wurden beide Gruppen wieder zusammengelegt. Nach einem weiteren Vizetitel folgten zwei unruhige Spielzeiten. Wacker wurde in rehabilitiert 1913/14 als der zweite Platz wieder erreicht wurde. Während der Erster Weltkrieg winkte Eintracht 04 das Zepter und Wacker spielten dabei keine nennenswerte Rolle.

1918 wurde der Name in SC Wacker Leipzig geändert und 1921 von Friesen Leipzig übernommen. Der Verein blieb im Mittelfeld und in 1925/26 der Verein ist nur mit einem Punkt Vorsprung abgestiegen Sportfreunde Markranstädt. Danach stiegen die Ergebnisse wieder und nach zwei vierten Plätzen landete Wacker erneut in den Top 3 in 1928/29. Wacker gewann in diesem Jahr den Mitteldeutschen Pokal und qualifizierte sich für die Endrunde um den nationalen Titel. Der Verein war dagegen FC Schalke 04 zog und verlor mit schweren 1:5-Zahlen. Nach einem zweiten und dritten Platz war der Verein 1931/32 erstmals seit 1908 Meister. In dem Mitteldeutsche Endrunde wurde Gutshut Dresden 6:1 schlagen, Wacker 05 Nordhausen mit 10:0. Nach auch SC Apolda Mit 3:2 verlor der Verein im Halbfinale gegen den Dresdner SC nur mit 1:0. Der Titel wurde auch in der folgenden Saison gewonnen und in der letzte Runde wurde BC Sportlust Zittau und SV 08 Steinach besiegt. Auch jetzt war das Halbfinale die letzte Station, in der PSV 1921 Chemnitz erwies sich als zu stark.

1933 kam die NSDAP an die Macht in Deutschland und der Fußball wurde gründlich umstrukturiert. Der Mitteldeutsche Verband wurde aufgelöst und in Sachsen wurden fünf Ligen zu einer neuen Liga, der competitie, zusammengefasst Gauliga Sachsen. Nur die beiden Besten aus Leipzig qualifizierten sich und das waren Wacker und der VfB, zufällig die beiden leistungsstärksten Vereine und die einzigen beiden, die alle Saisons in der höchsten Spielklasse spielen. Nach drei Jahren in der Mitte belegte der Club den letzten Platz in 1936/37 und verbannt in die Bezirksklasse Leipzig. Nach einem vierten Platz wurde der Klub in der folgenden Saison Meister, aber in der Endrunde um den Aufstieg musste der Klub VfB Glauchau und Chemnitzer BC Lass los. In der folgenden Saison wurde die Liga in zwei Gruppen aufgeteilt. Wacker wurde autoritärer Gruppensieger und im Finale verlor der Klub zunächst zu Hause mit 1:2 gegen TuB Leipzig, korrigierte dies aber im Rückspiel mit einem 2:5-Sieg und stieg über die Endrunde wieder in die Gauliga auf.

Die Rückkehr verlief nicht gut und ein weiterer Abstieg folgte. Wacker wurde sofort wieder Meister, scheiterte aber am Aufstieg. Danach sank der Club langsam und wurde 1943/44 nur siebter. Aufgrund der Wechselfälle in der Zweiter Weltkrieg die Gauliga wurde aufgespalten, so dass der Verein trotz des schlechten Rankings aufstieg. Die letzte Staffel wurde jedoch nicht abgeschlossen.

Nach dem Zweiter Weltkrieg der Verein wurde aufgelöst. Als Nachfolger wurde die SG Motor Gohlis-Nord Leipzig gegründet. In den 1950er Jahren spielte der Verein als Motor Nord Leipzig in der 2. DDR-Liga (dritte Liga) und stieg in ab 1963 in die Bezirksliga Leipzig. Dort stieg der Verein nach einer Saison weiter ab und verschwand in der Anonymität.

Ehrentafel

Meister Leipzig

1900, 1901

Champion Nordwestsachsen/Großraum Leipzig

1902, 1908, 1932, 1933

Meister Mitteldeutschland

1902, 1908

Champion Bezirksklasse Leipzig

1939, 1940, 1942