WikiDer > Sheddach
Sah Dächer in der Tuchhalle hinter dem Brüsseler Rathaus, ca. 1650 |
Neun Sheddächer (Tonnema-Fabrik). |
Ein Sheddach von innen, mit dem gewünschten gleichmäßigen Licht für die Bügeln der Hemdenfabrik Kerko, 1954. |
EIN Schuppendach, Sägedach oder Sägezahndach ist ein Dachform die vor allem in weitläufigen Fabrikhallen zum Einsatz kam. Architektonisch handelt es sich um eine Reihe paralleler Rednerpulte, oder öfter Satteldächer mit unebenen Schilden. Mit Fenstern in den Nordschilden erhält man einen gleichmäßigen Einfall von Tageslicht, die zum Beispiel im Textilindustrie zählte. Einige alte Anwendungen, aus dem 14. Jahrhundert, daher besorgt Tuchhallen. Nach dem Aufstieg von künstliches Licht Im 20. Jahrhundert entschieden sich die Menschen massenhaft für billigere Dachkonstruktionen, aber Architekten nutzten weiterhin das Sheddach, manchmal aus erneutem Interesse an den Vorteilen des Tageslichts.
Gleichmäßiges Licht
Der Hauptgrund für die Verwendung dieser Dachform ist, gleichmäßiges Licht in der Halle zu erhalten. Dafür ist die Nocken Ost-West ausgerichtet. Die Schilde im Norden sind mit vielen Fenstern versehen, die im Süden nicht, um Schatten und Lichtflecken durch direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Sonnenlicht verhindern. Der nach Norden gerichtete Schild ist viel steiler als der nach Süden gerichtete Schild. Das Ergebnis all dessen ist, dass die Halle ohne den Einsatz von künstliches Licht, obwohl ein gewisser Unterschied zwischen den Plätzen unter den Fenstern und denen unter dem geschlossenen Teil unvermeidlich ist. Durch die Anordnung der Arbeitsplätze parallel zu den Graten gab es zwar Unterschiede zwischen den Plätzen, aber jeder Platz hatte mehr oder weniger seine eigene Lichtintensität, allerdings je nach Wetter und Jahreszeit.
Geschichte
Die älteste bekannte Darstellung eines Pultdaches stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert. Sie zeigt die Leuvener Tuchhalle im Originalzustand aus dem 14. Jahrhundert, deren Konstruktion mit einem Sattel- und Sägedach gedeckt ist. Bei der Renovierung 1680-1687 mit dem Ziel, das Gebäude zu einem vollwertigen Universitätssaal umzuwandeln, verlor der Komplex durch den Anbau eines zweiten Obergeschosses seine ursprüngliche Dachkonstruktion. Eine ähnliche Dachkonstruktion wurde auf dem Tuchhallen auf der Rückseite Rathaus von Brüssel, die von sechzehn Glaswänden im Sägedach gleichmäßig beleuchtet wurde.[1] Das Gebäude aus den Jahren 1353-1359 wurde 1695 am Bombardierung von Brüssel.
Die Sheddächer wurden zuerst in mechanischen Webereien in England weit verbreitet. Das mechanische Webstühle wurden dort in parallelen eingeschossigen Hallen aufgestellt. Ein solcher Fabriktyp wurde als a . bezeichnet Schuppen (wörtlich: Schuppen oder Schuppen). Dank der Sheddächer konnten diese weitläufigen Komplexe beleuchtet werden. Im Twente wurde der erste Schuppen in 1859 gebaut. Früher bestanden Fabriken hauptsächlich aus massiven mehrstöckigen Blockbauten. Darin waren hauptsächlich Spinnereien etabliert.
künstliches Licht
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Fabrikhallen tagsüber verstärkt beleuchtet und Leuchtstoffröhren natürlich. Dies hat den Einsatz von Sheddächern stark reduziert. Dennoch ist das Pultdach zusammen mit dem Schornstein zum Sinnbild für Fabriken und Industrie.
Wiederbelebung
Im 21. Jahrhundert wächst das Interesse am Sheddach wieder, sowohl aus ökologischen Gründen (egal ob in Kombination mit Solarplatten) sowie wegen des mentalen Aspekts des Tageslichts auf die Mitarbeiter. Dies wird zum Beispiel im zukünftigen Depot der STIB zu Haar.
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Nüsse
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