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Skolion
Es Seikilos-Lied wird als skolion angesehen
Ein lateinisches Titelblatt der Ausgabe Deipnosophistae vom griechischen Schriftsteller Athenäus von Naukratis

EIN skolion (Altgriechisch σκόλιον) ist ein (mehr oder weniger) improvisiertes Trink- oder Partylied, das in der antikes Griechenland. Das Genre der Skolions hat seinen Ursprung im archaische Zeit.

Benutzen

Zur Unterhaltung wurde von den Teilnehmern eines Gastessens ein Skolion gesungen. Für die Anleitung wurde a verwendet Myrrhe-Zweig oder der lyra das wurde von gast zu gast weitergegeben. Die Gäste variierten oft ihre humorvollen, satirischen oder witzigen Texte.[1]

Neben bekannten Versen von Zeitgenossen oder verstorbenen Dichtern, die rezitiert und paraphrasiert wurden, enthielt der Skolion auch oft einen vor Ort erfundenen Text, in dem ein mehr oder weniger fester Meter ein Elegie oder Epigramm wurde gesungen oder folgte einem einfachen Schema bestehend aus zwei oder vier Verszeilen existierte. Im Gegensatz zu einfachen Trinkliedern verwendete der Skolion oft politische oder philosophische Satire als Thema. Viel gesungene Themen waren zum Beispiel das Vaterland, die Liebe, der Wein, die Götter, Sprichwörter und Oden zu Helden.

Überlieferung

Der Dichter und Lyra-Spieler terpandrosAls Begründer der klassischen Musik im antiken Griechenland gilt Skolion auch als Erfinder des Skolions (7. Jahrhundert v. Chr.), obwohl es Quellen gibt, die behaupten, er habe lediglich auf einer bereits bestehenden Musiktradition aufgebaut. Bekannte Beispiele des Skolions wurden in den Werken der Dichter gefunden Alkaios von Lesbos, Anakreon und Saphir. Erdnüsse Skolionen später verschrieben in Chor und erweitert damit das ursprüngliche Genre. Das Thema konzentrierte sich nach und nach immer mehr auf die Anbetung der Götter. Die Überlieferung der Original-Skolionen hat den Test der Zeit schriftlich kaum überstanden. Nur wenige Texte aus der Antike sind erhalten, darunter Fragmente von Timokreon mit einer Polemik gegen Themistokles, und ein Set mit Dachboden Skolions, welche Athenäus von Naukratis in seinem Schreiben Deipnosophistae beschrieben. Das Textfragment der Seikilos-Lied wird auch als Skolion gesehen.[2]

Wenn der Dachboden Demokratisierung des attischen Staates durch Klistenes von Athen im 5. Jahrhundert v. stattfand, ging es zu Ende, vor allem am Aristokraten beliebtes Genre der Skolions. Von dem Renaissance es wurde unter anderem zu skolion als 'genre' Deutschland und Frankreich von verschiedenen Komponisten und Textern mehr oder weniger "wiederentdeckt" und "neu erfunden".