WikiDer > Weiches Gesetz
Der Begriff "weiches Gesetz" (wörtlich „soft law“) bezeichnet Rechtsinstrumente, die rechtlich nur schwer oder gar nicht durchsetzbar sind (im Gegensatz zu „hard law“), aber dennoch eine gewisse Regulierungswirkung haben. Traditionell wird der Begriff "soft law" mit internationales Recht, obwohl der Begriff auch verwendet wird, um Selbstregulierung in bestimmten sozialen Sektoren, Unternehmen oder Berufsgruppen. Im letzteren Fall können die Regeln manchmal durchgesetzt werden oder die Sanktion kann in der Ausweisung (Ausweisung) der betroffenen Person bestehen.[1][2]
Soft Law im Völkerrecht
Beispiele:
- die meisten Beschlüsse und Stellungnahmen der Generalversammlung der Vereinten Nationen (im Kontrast zu Resolutionen des Sicherheitsrats, die bindend sein können)
- Aussagen, Grundsätze und Empfehlungen, die oft Teil von Konventionen sind und ertragen
- Aktionsprogramme wie z Kalender 21, das Task Force Finanzielle Maßnahmen (gegen Geldwäsche) oder der Millenniumsentwicklungsziele
- unverbindliche Abkommen wie die Globaler Pakt für Migration.
Soft Law als Selbstregulierung
Beispiele:
- der Betrieb von Ethikkommissionen, insbesondere im Gesundheitswesen
- Vorschriften bzgl gute Unternehmensführung (Corporate Governance), zum Beispiel der „Code 2009“ (Code-Lippens, Code-Daems) in Belgien oder den Niederlanden Code Tabaksblat. Eines der verwendeten Prinzipien ist bewerben oder erklärenSystem ("einhalten oder erklären").[2]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|