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Spijkerboom

EIN Nagelbaum oder Bruchbaum ist ein Baum zu denen durch die Volksglaube medizinische Wirkung zugeschrieben wird. Es ist ein Baum, in dem man Nagel oder Nagel schlägt zu, um auf diese Weise Heilung zu erzwingen.

Kiefern in Belgien

Nagelbaum von herchies (Belgien)
Nagelbaum von Jalhay (Belgien)
Nagelbaum von Drehance (Belgien)
Nagelbaum von Han-sur-Lesse (Belgien)

Linde von Gilly

Auf Belgisch Gilly steht ein weiterer Nagelbaum. Am Anfang standen zwei Linden. Es ist bekannt, dass es 1912 einen See mit einem Umfang von 3,5 Metern gab. Laut der Geschichte befanden sich 70.000 Nägel in Gillys Baum.[1][2]

Kiefern in den Niederlanden

Einer der beiden Fehlerbäume am Breukenweg in Yde
  • Frakturbäume aus Yde
  • Kiefer (Eiche) in Gemert (verschwunden, im Mittelalter)
  • Nagelbaum von Gießen (verschwunden)

In der Maria-Magdalena-Kapelle bei Gemert, besser bekannt als die Nagelkapelle, Nagelangebote können gemacht werden.

Bruchbäume von Yde

Eine Reihe bekannter Bruchbäume gehörten einst dem Schmied Willem Nijenhuis in der Drenthe Dorf Yde. Diese Bäume kommen in lokalen Legenden, die in mündlicher und schriftlicher Überlieferung zirkulierte und zirkulierte. Obwohl die ursprünglichen gespaltenen Bäume in den 1940er Jahren abgeholzt wurden, ist die Saga heute auf neue Bäume übergegangen.

Im frühen 19. Jahrhundert etablierte sich Willem Nijenhuis (1783-1857) aus Deutschland als IronmanSchmied in Yde. Eines Tages in den 1930er Jahren fuhr er mit einem Bauern durch eine Moorlandschaft sod die er als Brennstoff benutzte. Unterwegs sprachen sie von einem Bauernkind, das einen Leistenbruch erlitten hatte. Der Schmied erinnerte sich hierfür an ein Rezept aus einer alten deutschen Anleitung. Der Bauer musste drei Nägel in einen der Bäume vor seiner Schmiede schlagen, während der Schmied Sprüche aus dem Buch murmelte. Sobald die Rinde des Baumes über den Nagel gewachsen war, wäre der Patient geheilt.[3][4]

Die Geschichte der Frakturheilung wurde unter den Nachkommen des Schmieds überliefert. Das Kind wäre tatsächlich geheilt. Nachdem das Ritual auch bei einem zweiten Kind Wirkung zeigte, gingen immer mehr Menschen zum Schmied. Anfang der 1940er Jahre hielt er sogar ein Treffen in Groningen ab, um dort Nägel zu verkaufen. Er konnte die Nägel auch selbst in den Baum schlagen, "wobei er, nachdem er den Hut abgenommen und sich ehrfürchtig vor dem Baum verbeugt hatte, unter allen möglichen Drehungen und Wendungen einige machte" Abrakadabra ausspricht'. Nach dem Tod von Nijenhuis führte seine Tochter Anna (1816-1892) die Praxis weiter. Anschließend folgten mehrere Töchter den Praktiken.[5]

Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein wurden für die ehemalige Schmiede noch Nägel in die beiden Linden geschlagen. Während des Zweiten Weltkriegs kamen weiterhin Patienten und Anfang der 1950er Jahre schrieb ein in die USA ausgewanderter Drent an einen Verwandten in Elde mit der Bitte, drei Nägel in einen der Bäume in Yde zu schlagen.

Der ursprüngliche Nagelbaum wurde gefällt. Danach wurden neue gepflanzt und 2010 werden dort wieder Nägel eingeschlagen.[6]

Das Haus mit den Bäumen heißt jetzt Haus De Breukeboom. Die Straße in Yde, wo einst die Schmiede von Nijenhuis stand, trägt den passenden Namen Breukenweg habe.

Siehe auch