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Spoorzone (Delft)
Eisenbahnzone Delft in Grau

Das Eisenbahnzone ist ein Stadtentwicklungsprojekt in der niederländischen Stadt Delft.

Der unmittelbare Anstoß für das Projekt war die Ablösung der altes Eisenbahnviadukt durch eine 2300 Meter lange Eisenbahntunnel.

Die Spoorzone wird auch a Bahnhof Nebengebäude Gemeindeamt, knapp 1500 Wohnungen, einige Büros und ein Stadtpark. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für 2020 geplant.

Geschichte

das alte Eisenbahnviadukt an der Phoenixstraat, im Vordergrund die Straßenbahn nach Den Haag

Die Eisenbahn durch Delft, Teil der Alte Linie, stammt aus dem Jahr 1847. Es ersetzte grob die westliche Stadtmauer, die im 19. Jahrhundert abgerissen wurde. Ab 1878 erweiterte sich die Stadt westlich der Bahnlinie, so dass fortan die Eisenbahn die Stadt durchquerte. Dieses Problem wurde 1965 mit der Fertigstellung von Van Embden und Frogers Komplan angegangen. Teil dieses Plans war die in der niederländischen Stadtplanung damals populäre „Trennung der Verkehrsströme“: Der Zug fuhr fortan über ein eigenes Eisenbahnviadukt. Auf dem Gelände des ehemaligen Stadtgrabens Phoenixstraße. Die Nachteile dieser Lösung machten sich im Laufe der Jahre immer stärker bemerkbar: Die Züge über das Viadukt verursachten Lärmbelästigung und der Platz unter dem Viadukt, der von parkenden Autos eingenommen wird, galt zusammen mit der Phoenixstraat als unattraktive Barriere. Darüber hinaus sind niederländische Stadtplaner im Laufe der Jahre davon zurückgekommen, historische Kanäle für Autobahnen zu verfüllen.

Die Gemeinde Delft bemühte sich um die Errichtung eines Eisenbahntunnels und schöpfte große Hoffnung, als 1996 a Eisenbahntunnel in der Nachbargemeinde Rijswijk kam. Die Finanzierung des Projekts schien abgeschlossen, als das Abgeordnetenhaus 1998 einen Teil des geplanten Budgets für das umstrittene Projekt A4 Delft-Schiedam in den Eisenbahntunnel verlegt. Mit dem Amtsantritt der Kabinette Balkenende wurden diese Bahnpläne wieder zugunsten einer Autobahn geändert. Letztendlich unter CDA-Minister Karla Peijs Finanzierung sowohl für den Eisenbahntunnel als auch für die A4.

1999 hat der spanische Stadtplaner Joan Busquets einen Stadtplan für die Spoorzone. Auf der Grundlage dieses Plans wurde im Oktober 2003 der Masterplan Spoorzone erstellt. Dieser Plan sah nicht nur eine Tunnel mit Platz für vier Spuren in einer neuen Station und in a Stadtplaner Entwicklung des gesamten Areals entlang der Strecke.

Am 5. Oktober 2005 gab der Minister im Rathaus von Delft den offiziellen Startschuss für das Spoorzone-Projekt. Bevor sie abgerissen wurden, waren die Häuser an der Bahnhofsplatz blau lackiert. Die Nachbarschaft zwischen Bahnhof und Westsingelgracht, bestehend aus Houttuinen, Laantje van Mater und Van Leeuwenhoeksingel, wurde 2009 für den Bau des Eisenbahntunnels komplett abgerissen. Der Graben ist noch in neuer Form da. Das alte Bahnhofsgebäude wurde erhalten und steht noch.

Bauen

Das Projekt gliedert sich in drei Teile: mit dem mittleren Teil mit dem neuen Bahnhof, Richtung Den Haag der nördliche Teil und die Richtung Rotterdam der südliche Teil. Die Grenze zwischen Mittelteil und Südteil bildet der Westlandseweg, der wohl seinen Namen ändern wird.

Nördlicher Teil

Das Parkhaus unter dem Spoorsingel in Delft.

Vom Bahnhof in Richtung Den Haag wurde der Eisenbahntunnel unmittelbar neben dem Bahnviadukt unter der Phoenixstraat errichtet, das dafür leicht versetzt wurde. Mühle De Roos, das Mulderhaus und die waltoren sind erhalten geblieben. Für die Besucher des Centers, die Bewohner der Olofsbuurt und Gericht von Delft. Dieses Parkhaus ersetzt den alten Parkplatz unter dem Bahnviadukt. Biene 't Haantje die Bahn wird nach und nach wieder an die Oberfläche kommen.

Es Bacinol-Gebäude wurde Ende 2009 für den Tunnelbau abgerissen. Nach dem Bau des Tunnels kann an seiner Stelle ein neues Bürogebäude errichtet werden.

rund um den Bahnhof

Im mittleren Teil der Spoorzone verläuft der Tunnel östlich des aktuellen Gleises, entlang der Vorderseite des altes Bahnhofsgebäude. Ende 2009 wurden alle umliegenden Gebäude rund um den Bahnhof abgerissen. Das Bahnhofsgebäude bleibt erhalten. Auf dem Eisenbahntunnel befindet sich ein langgestreckter Park aufgebaut.

Die Coenderstraat auf der Westseite des heutigen Bahnhofs wird mit Baumreihen und Gebäuden auf beiden Seiten, der neuen Coenderbuurt, verbreitert und bis zum Westlandseweg verlängert. Der Durchgangsverkehr der Westvest entfällt und ist nur noch für den Nahverkehr und den öffentlichen Verkehr bestimmt.

Der Hang wurde seitlich des Bahnhofs in Richtung Rotterdam ausgehoben. Der Irenetunnel, durch den der Westlandseweg führte, wurde entfernt und durch eine einstöckige Passage einige Dezimeter höher als die Umgebung ersetzt. In diesem Bereich befindet sich die größte Baustelle des Projekts.

Südlicher Teil

Im Vergleich zum Rest werden teilweise keine größeren Arbeiten durchgeführt, außer dass die alte Strecke durch den Tunnel ersetzt wurde. Hier kommt das Gleis oberirdisch aus dem Tunnel. Hier steht viel Platz zur Verfügung.

Neues Gehäuse

Das Areal rund um den alten Bahnhof und südlich des Westlandsewegs wird saniert, wodurch ein ÖPNV-Knotenpunkt mit rund 1500 Wohnungen und 54.000 m² Bruttogeschossfläche an Büros entsteht, von denen die Hälfte für das neue Gemeindeamt vorgesehen ist. Die Gebäudehöhe der Neubauten in der Planzone wird 3 bis 5 Geschosse betragen. An wenigen Standorten sind 7 Stockwerke erlaubt. Die Umsetzung der Pläne verläuft langsam. 2016 wurde klar, dass nicht 1500, sondern nur rund 800 Wohnungen gebaut werden. Im „Coendersbuurt“ werden derzeit einige Dutzend Wohnungen gebaut und ein Komplex für junge Akademiker ist fast endgültig geplant.

NS Bahnhof / Stadtamt

Anfang 2006 wurden vier Architekturbüros eingeladen, eine Entwurfsskizze für die Gestaltung des neuen Bahnhofs/Gemeindebüros anzufertigen:

Ein Verfahren, bei dem sowohl eine Auswahlkommission als auch eine Jury aus Delfter Einwohnern den besten Entwurf auswählen durften, führte zu zwei Gewinnern: Uytenhaak und Soeters. Es Kollegium der Bürgermeister und Schöffen van Delft beschloss, beide Agenturen zu bitten, ihren Plan weiterzuentwickeln, um auf dieser Grundlage einen endgültigen Gewinner zu ermitteln. Drei der beteiligten Ämter leiteten daraufhin aus verschiedenen Gründen ein Eilverfahren gegen die Gemeinde Delft ein. Die Gemeinde zog daraufhin ihre Vergabeabsicht zurück und kündigte an, die vier Entwürfe neu zu bewerten. Dem widersprach Soeters. In einem summarischen Verfahren argumentierte er, dass er und Uytenhaak am Ende überhaupt nicht gleichgestellt, aber das Auswahlverfahren gewonnen hätten, wenn auch mit geringfügigen Unterschieden. Der Richter wies die Klage von Soeters zurück und die Stadt Delft konnte die vier Entwürfe neu bewerten. Nachdem auch die Neubewertung keinen Gewinner hervorbrachte, leitete die Gemeinde im April 2007 ein Nachfolgeverfahren ein: Alle vier Architekten erhielten die Möglichkeit, ihre Entwürfe zu „perfektionieren“. Im Juli 2007 ging der Entwurfsauftrag für Gemeindeamt und Bahnhof an Mecanoo Architecten. Der unterirdische Teil des Bahnhofs hatte ProRail jedoch ein anderer Auftraggeber als der oberirdische Teil und das Gemeindeamt. Dieser Teil des Bahnhofs wurde letztendlich von Benthem Crouwel Architekten. Diese Agentur war seit 2001 an dem Projekt beteiligt.[1][2]

In Verbindung mit dem Gemeindeamt, dem Bürgermeister Bas Verkerk im Februar 2007 der Polizei den Verlust vertraulicher Daten gemeldet. Die in einer Klausurtagung gemachte Ankündigung, dass sich die Investitionskosten des neuen Gemeindeamtes auf ca. 90 Mio AD Haagsche Courant.

Am Freitag, 19. September 2014, wurden der U-Bahnhof und die neue Bahnhofshalle von den beteiligten Bauherren an den Bauherrn übergeben ProRail.[3]

Im Jahr 2015 wurde westlich und parallel zum zweiten Eisenbahntunnel mit dem Bau eines Parkhauses für 650 Autos begonnen. Die Tiefgaragenplätze befinden sich in fußläufiger Entfernung von 400 bis 900 Metern vom Bahnhof und dem neuen Stadtamt. Am Bahnhof/Stadtbüro selbst gibt es keine Parkplätze. Für die Fahrräder der Mitarbeiter des Stadtamtes wird 2016 ein unterirdischer Fahrradschuppen errichtet.

Webseiten

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