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Stadsrand
Das Brüssel Stadtrand in Braine-l'Alleud (ca. 18 km südlich des Zentrums), ein südlicher Ausläufer des Ballungsraums
Die städtische Randzone von Bacchus Marsh, Victoria, Australien
Ein Dorf am Rande von Baiyun, Guangdong, Volksrepublik China

EIN Stadtrand oder städtische Randzone ist ein ´Übergangszone zwischen Stadt und Land´[1]. Der Stadtrand ist Teil von a Stadtregion und bildet die periphere Zone von a Ballungsraum. Der Rand der Stadt umschließt die Kernstadt auf allen Seiten und besteht aus weniger dichter Bebauung als die Kernstadt. Die bebaute Fläche (einschließlich Zwischenstraßen, Stadtparks und Sportplätze) bildet jedoch weiterhin ein kontinuierliches Ganzes. Die Hauptfunktion ist das Wohnen, wobei es noch viele Freiräume geben kann.[2] Typische Gemeinden am Stadtrand sind die sechs Gemeinden mit Einrichtungen in dem Stadtgebiet von Brüssel.

Der Begriff wird auch für Teile des Stadtrandes verwendet, die zum Verwaltungsgebiet der Innenstadt gehören Vorort. In diesem Sinne würde man Deurne als Vorort von betrachten Antwerpen. Für Städte, die durch das Wachstum der Innenstadt Teil der Agglomeration dieser geworden sind, wird der Begriff Vorort. Beispiele dafür sind Vilvoorde und Halle im Belgien oder Nieuwegein im Die Niederlande.

Definition

Die Definition einer städtischen Randzone unterscheidet sich je nach Kontinent. Im Europa wird in der Raumordnungspolitik in der Regel darauf ausgerichtet, unbebaute Gebiete zu schützen und die städtische Expansion zu begrenzen. Der Stadtrand ist daher oft von Funktionen geprägt, die entweder bewusst vom Stadtgebiet ausgeschlossen werden oder eine große Fläche benötigen. Beispiele hierfür sind:

Trotz dieser urbanen Landnutzung bleiben viele Stadtränder teilweise unbebaut, mit einer großen Fläche für Landwirtschaft, Wald oder andere nationale Funktionen. Die Qualität unbebauter Flächen im Stadtrandbereich wird aufgrund ihres fragmentierten und unordentlichen Charakters oft als gering empfunden[3].

In den letzten Jahren ist das Interesse an der Art und Weise, wie die ökologisch und soziale Potenziale urbaner Randzonen besser genutzt werden können. Im England wurde 2005 von der Regierungsorganisation Countryside Agency (jetzt Teil von Natürliches England) und die gemeinnützige Organisation Groundwork veröffentlichten eine Vision für die ´Landschaft in und um Städte´ das zeichnet zehn Funktionen für einen multifunktionalen Stadtrand aus[4].

Siehe auch

Quellen