WikiDer > Stadtschreinereihaus

Es städtisches Zimmermannshaus oder städtischer Schreinereihof war mal ein Gebäude in einem Stadt, wo das Material für die Stadt funktioniert wurde gerettet[1], und wo später auch die Stadtschreiner lebte und arbeitete.
In den Niederlanden
Rotterdam

Rotterdam hat mehrere Stadtschreiner gekannt. Eine erste an der Westerwagestraat wurde 1599 abgerissen. Dies wurde an der Peperstraat am südöstlichen Ende des Haringvliet auf der Festung. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde dieses Gebäude abgerissen und an derselben Stelle ein geräumiger sogenannter Kai gebaut. Dieses Gebäude bot den Herren Fabrikmeistern Besprechungsräume und diente auch als Wohnhaus für die Baumeister und seine Diener.[2]
Im 17. Jahrhundert war die gesamte technische Ausstattung der Stadt, auch Fabrikation genannt, im Stadtzimmermannshaus untergebracht. Dieser Dienst funktionierte ziemlich unabhängig vom Stadtrat und verfügte auch über ein eigenes Archiv. Dazu gehörte unter anderem eine beachtliche Kartensammlung.[3] Die Fabrikation wurde vom städtischen Fabrikmeister geleitet und umfasste eine Vermessungsabteilung.
Das städtische Zimmermannshaus wurde 1857 noch einmal um einen rechten Flügel und drei Häuser erweitert[4]. Während dieser Zeit diente das Gebäude als Archiv der Stadt Rotterdam. Das Gebäude am Haringvliet existierte bis ins 20. Jahrhundert.
In Rotterdam, 1855, neben dem städtischen Zimmermannshaus, a Abteilung für öffentliche Arbeiten eingerichtet, von dem aus die Großstadtarbeiten koordiniert werden. Einer der in den 1980er Jahren erbauten Bürotürme an der Galvanistraat in Rotterdam-West in der Nähe der Marconi-Platz Häuser Stadtwerke Rotterdam, und wird heute auch Stadstimmerhuis genannt.
Weiter in den Niederlanden

In anderen Städten der Niederlande gab es eine ähnliche Entwicklung wie in Rotterdam. Einige Beispiele:
- Alkmaar hatte ein städtischer Schreinereihof an der Keetgracht an der Ecke des Oudegracht, vermutlich um 1600 als Lagerschuppen erbaut und um 1726 erweitert.
- Im Amsterdam Anfang des 15. Jahrhunderts wurde Ende des 20. Jahrhunderts die städtische Schreinerei gegründet Bauerngesetz. Dies wurde 1546 von den . verlegt Grimburgwal an die ecke des Dölenstraat und der Oude Turfmarkt, das Geschenk Rokin, wo es bis 1613 lag.[5]
- Im brielle war im 17. Jahrhundert eine städtische Schreinerei auf dem Schlachtfeld in der Nähe der Kaaistraat.[6]
- Im Delft war es Lager an der Molslaan Städtisches Zimmermannshaus bis Ende des 16. Jahrhunderts. 1579 wurde es in ein Findelhaus umgebaut.[7]
- Im Gouda wurde 1702 eine Stadtschreinerei auf dem Gelände des ehemaligen Clarissenkloosters errichtet.[8]
- Im Groningen um 1605 wurde im ehemaligen . ein städtisches Zimmermannshaus eingerichtet Jakobinerkloster.[9]
- Leeuwarden hatte Mitte des 17. Jahrhunderts ein städtisches Zimmermannshaus an der Keizersgracht.[10]
- Im Führen war 1612 v städtischer Schreinereihof gebaut auf dem Galgenwasser.
- Im Middelburg 1612 wurde das Stadstimmerhuis um ein blau-blaues Steintor erweitert.[11]
- Im Schiedam die städtische Schreinerei am Korte Haven 135 wurde von Cornelis von Boles.
In Belgien
In der flämischen Stadt Winde 1401 kaufte die Stadt das Haus mit Hof oder Garten auf dem Friedhof vom Bäcker Cornelis Van Caen. Hier wurde das städtische Zimmermannshaus gebaut. Im 19. Jahrhundert war das alte Gebäude verschwunden und der Hof wurde Stadtgarten genannt.[12]
Wissenswertes
Simon Vestdijk bezieht sich auf Die Feueranbeter: Ein Roman aus dem Achtzigjährigen Krieg (1984) zu einer Skulptur am Stadtzimmermannshaus mit den Worten:
- Etwas in ihrem Äußeren hatte mich törichterweise an den Sandsteinlöwen des städtischen Zimmermannshauses erinnert, den ich an Tagen, an denen die Kutschen schief gelaufen waren, mit meinem Vater beobachtete.
In diesem Zitat wird auf die städtisches Zimmermannshaus einleiten. P. J. Blok (1916) berichtete darüber:
- Am Galgewater gegenüber der Mühle von Rembrandts Vater auf der gegenüberliegenden Seite, seit 1612 der schöne Treppengiebel des Stadstimmerhuis, auf dessen Spitze ein Sandsteinlöwe mit dem Leidener Wappen stand.[13]
Der Sandsteinlöwe ist noch auf dem Treppengiebel des städtischen Zimmermannshauses vorhanden, siehe Foto.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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