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Stadstimmerhuis

Es städtisches Zimmermannshaus oder städtischer Schreinereihof war mal ein Gebäude in einem Stadt, wo das Material für die Stadt funktioniert wurde gerettet[1], und wo später auch die Stadtschreiner lebte und arbeitete.

In den Niederlanden

Rotterdam

Haringvliet in Rotterdam, 1652

Rotterdam hat mehrere Stadtschreiner gekannt. Eine erste an der Westerwagestraat wurde 1599 abgerissen. Dies wurde an der Peperstraat am südöstlichen Ende des Haringvliet auf der Festung. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde dieses Gebäude abgerissen und an derselben Stelle ein geräumiger sogenannter Kai gebaut. Dieses Gebäude bot den Herren Fabrikmeistern Besprechungsräume und diente auch als Wohnhaus für die Baumeister und seine Diener.[2]

Im 17. Jahrhundert war die gesamte technische Ausstattung der Stadt, auch Fabrikation genannt, im Stadtzimmermannshaus untergebracht. Dieser Dienst funktionierte ziemlich unabhängig vom Stadtrat und verfügte auch über ein eigenes Archiv. Dazu gehörte unter anderem eine beachtliche Kartensammlung.[3] Die Fabrikation wurde vom städtischen Fabrikmeister geleitet und umfasste eine Vermessungsabteilung.

Das städtische Zimmermannshaus wurde 1857 noch einmal um einen rechten Flügel und drei Häuser erweitert[4]. Während dieser Zeit diente das Gebäude als Archiv der Stadt Rotterdam. Das Gebäude am Haringvliet existierte bis ins 20. Jahrhundert.

In Rotterdam, 1855, neben dem städtischen Zimmermannshaus, a Abteilung für öffentliche Arbeiten eingerichtet, von dem aus die Großstadtarbeiten koordiniert werden. Einer der in den 1980er Jahren erbauten Bürotürme an der Galvanistraat in Rotterdam-West in der Nähe der Marconi-Platz Häuser Stadtwerke Rotterdam, und wird heute auch Stadstimmerhuis genannt.

Weiter in den Niederlanden

In anderen Städten der Niederlande gab es eine ähnliche Entwicklung wie in Rotterdam. Einige Beispiele:

In Belgien

In der flämischen Stadt Winde 1401 kaufte die Stadt das Haus mit Hof oder Garten auf dem Friedhof vom Bäcker Cornelis Van Caen. Hier wurde das städtische Zimmermannshaus gebaut. Im 19. Jahrhundert war das alte Gebäude verschwunden und der Hof wurde Stadtgarten genannt.[12]

Wissenswertes

Das Galgewasser aus dem Rembrandtbrücke mit der Stadstimmerwerf und dem Hafen.

Simon Vestdijk bezieht sich auf Die Feueranbeter: Ein Roman aus dem Achtzigjährigen Krieg (1984) zu einer Skulptur am Stadtzimmermannshaus mit den Worten:

Etwas in ihrem Äußeren hatte mich törichterweise an den Sandsteinlöwen des städtischen Zimmermannshauses erinnert, den ich an Tagen, an denen die Kutschen schief gelaufen waren, mit meinem Vater beobachtete.

In diesem Zitat wird auf die städtisches Zimmermannshaus einleiten. P. J. Blok (1916) berichtete darüber:

Am Galgewater gegenüber der Mühle von Rembrandts Vater auf der gegenüberliegenden Seite, seit 1612 der schöne Treppengiebel des Stadstimmerhuis, auf dessen Spitze ein Sandsteinlöwe mit dem Leidener Wappen stand.[13]

Der Sandsteinlöwe ist noch auf dem Treppengiebel des städtischen Zimmermannshauses vorhanden, siehe Foto.

Siehe auch