WikiDer > Bahnhof Beusselstraße
Beusselstraße | ||||||||
| Bahnhof in Deutschland | ||||||||
Bahnhof Beusselstraße mit ankommender Bahn aus Richtung Westhafen | ||||||||
| Ort | ||||||||
| Platz | Berlin | |||||||
| Kreis | Moabito | |||||||
| Koordinaten | 52° 32′ N, 13° 20′ O | |||||||
| Daten | ||||||||
| DS100-Code | BBEU | |||||||
| Stationscode | 7726 | |||||||
| Art | PS | |||||||
| Kategorie | 4 | |||||||
| S-Bahn-Linien | ||||||||
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| Deutsche Bahn - S-Bahn - U-Bahn | ||||||||
Beusselstraße ist eine Station der Berliner S-Bahn, in der Nähe der gleichnamigen Straße, die auf einem Viadukt die Gleise vor Ort kreuzt, und die Westhafen in dem BerlinKreisMoabito. Der Bahnhof ist auf dem Ringbahn und eröffnet am 1. Mai 1894.
1867 begann der Bau einer neuen Bahnstrecke östlich der Berliner Innenstadt, die eine Reihe bereits bestehender Bahnstrecken miteinander verband Kopfstellen verbinden musste. 1871 wurde die Halbringbahn zwischen den Bahnhöfen von Moabit fertiggestellt (Anschluss an die Lehrter Bahn) und Schöneberg, wo eine Verbindung zum Potsdamer Bahnhof erstellt wurde. Sechs Jahre später wurde auch der westliche Teil der Ringleitung fertiggestellt. Die Linie wurde sowohl für Güterverkehr wie bei S-Bahnen, alles natürlich mit Dampftraktion.
Am 1. Mai 1894 wurde der neue Bahnhof Beusselstraße nahe der Beusselbrücke eröffnet. Es ersetzte den Bahnhof Moabit, der nur sehr wenige Kilometer entfernt war. Bahnhof Beusselstraße erhielt einen Kreeg Inselplattform, die auf der Westseite durch Treppen mit der Beusselbrücke verbunden war. Die ersten echten elektrischen S-Bahnen hielten im Februar 1929 am Bahnhof, als die Elektrifizierung der Ringbahn fertiggestellt.
Während der Zweiter Weltkrieg Der Eingang zur Beusselbrücke wurde stark beschädigt, die Ruine des Bahnhofsgebäudes blieb jedoch bis 1962 in Betrieb, als ein neues Empfangsgebäude errichtet wurde. 1975 wurde die Beusselstraße zur Endstation für Züge über die Siemensbahn, der am Bahnhof Jungfernheide von der Ringbahn abgezweigt. Im Bahnhof Jungfernheide wurde der Bahnsteig, an dem diese Züge früher ihren Endbahnhof hatten, im Zusammenhang mit dem Bau der U-Bahn-LinieU7.
Die Fahrgastzahlen der S-Bahnen im Westen der Stadt waren inzwischen stark zurückgegangen. Die von der Ostdeutsche Bahn (Deutsche Reichsbahn) betriebene S-Bahn nach dem Bau der Berliner Mauer 1961 massiv boykottiert in West-Berlin. Auch unter den West-Berliner S-Bahn-Mitarbeitern herrschte große Unzufriedenheit, die im September 1980 mit einem Streik. Die Deutsche Reichsbahn nutzte den Streik, um den ohnehin mageren Fahrplan des westlichen S-Bahn-Netzes erheblich zu kürzen. Einige Linien, darunter auch die Ringbahn, würden gar nicht mehr bedient. Der Bahnhof Beusselstraße schloss am 18. September 1980 seine Pforten. 1985 gründete die Interessenvertretung der Reisenden IGEB zog in das ungenutzte Bahnhofsgebäude, das vier Jahre später abgerissen werden sollte.
Auch nach dem Stadtverkehrsunternehmen BVG 1984 den Betrieb des westlichen S-Bahn-Netzes von der DR übernommen hatte, blieb die Ringbahn außer Betrieb. Erst 1993 wurde der erste Abschnitt des S-Bahn-Rings wieder in Betrieb genommen, bis Westend . Bahnhof. Vier Jahre später ist die Verbindung mit Jungfernheide restauriert und am 19.12.1999 erreichte die Ringbahn über den Bahnhof Beusselstraße ihren neuen provisorischen Endbahnhof Westhafen. Der Bahnhof Beusselstraße war inzwischen komplett umgebaut: Der Bahnsteig wurde neu gestaltet, neue Zugänge von der Beusselbrücke geschaffen und Aufzüge eingebaut. Seitdem ähnelt der Bahnhof stark seinem östlichen Nachbarn Westhafen, der im gleichen Zeitraum umgebaut wurde. Drei Jahre nach der Wiedereröffnung des Bahnhofs Beusselstraße wurde der Ring wieder geschlossen.
Seit der Wiedereinführung des sog voller Ring2006 wird der Bahnhof Beusselstraße von den Linien bedient S41 (Ring im Uhrzeigersinn) und S42 (gegen den Uhrzeigersinn).