WikiDer > Westend . Bahnhof
Westende | |||||||||||
| Bahnhof in Deutschland | |||||||||||
| Ehemals Charlottenburg-Westend | |||||||||||
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| Ort | |||||||||||
| Platz | Berlin | ||||||||||
| Kreis | Westende | ||||||||||
| Koordinaten | 52° 31′ N, 13° 17′ O | ||||||||||
| Daten | |||||||||||
| DS100-Code | BWES | ||||||||||
| Stationscode | 6708 | ||||||||||
| Art | bf | ||||||||||
| Kategorie | 4 | ||||||||||
| S-Bahn-Linien | |||||||||||
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| Deutsche Bahn - S-Bahn - U-Bahn | |||||||||||
Westende ist eine Station der Berliner S-Bahn, in einer Baugrube in der Nähe des Spandauer Damms und parallel zum StadtautobahnBAB 100 im gleichen Namen BerlinKreisWestende. Der Bahnhof ist auf dem Ringbahn und wurde am 15. November 1877 eröffnet, zunächst unter dem Namen Charlottenburg Westend.
Nach 1871 wurde der östliche Teil der Ringbahn um die Berliner Innenstadt mit einer Reihe von bereits bestehenden Kopfstellen fertiggestellt war, wurde 1877 auch der westliche Teil der Ringbahn in Betrieb genommen. Eine der neuen Stationen auf diesem Streckenabschnitt, die beide für Güterverkehr B. mit S-Bahnen, war Charlottenburg-Westend. Der Name des Bahnhofs bezog sich auf seine Lage im äußersten Westen der Stadt Charlottenburg, das 1920 von annektiert wurde Groß-Berlin. Das Areal westlich des Bahnhofs war noch so gut wie unbebaut und sollte erst Anfang des Jahres fertiggestellt werden 20. Jahrhundert entwickelt sein. Hier befindet sich nun der Stadtteil Westend.
Am 15. Oktober 1881 wurde der Bahnhof umbenannt und erhielt seinen heutigen Namen. Drei Jahre später folgte ein groß angelegter Umbau des Bahnhofs, der fortan zwei Durchgangs- und zwei Oberbahnsteige (siehe Gleisplan). Gleichzeitig wurde in ein rotes Backstein-Bahnhofsgebäude errichtet Neo-Renaissance-Stil von den Architekten Heinrich Kayser und Karl von Großheim, die jetzt unter Denkmalschutz Zustand.[1]

Zunächst erfolgten alle Transporte auf der Ringbahn mit Dampftraktion, aber in den 1920er Jahren begannen die Vorortlinien in und um Berlin zu elektrifizieren. Im November 1928 startete die Elektrogesellschaft auf dem südlichen Teil der Ringbahn und im Februar 1929 wurde auch die nördliche Ringbahn, zu der der Bahnhof Westend gehört, elektrifiziert. Ein Jahr später fusionierte der Ring mit dem Stadtbahn und eine Reihe von Amtsleitungen das neue S-Bahn-Netz Formen. Währenddessen nördlich vom Bahnhof Westend, entlang der Gleise, Richtung Jungfernheide, baute eine Werkstatt für die S-Bahn-Ausrüstung.
Während der Zweiter Weltkrieg die Werkstatt war so beschädigt, dass sie nach dem Krieg geschlossen wurde. Im S-Bahnhof selbst wurden fortan nur noch die Bahnsteige mit Durchgangsgleisen als oberster Bahnsteig genutzt ein wurde nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen und der Bahnsteig d war um die Jahrhundertwende abgerissen worden.
In den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts entstand der Stadtring 100, der weitgehend parallel zum S-Bahn-Ring gebaut wurde. Südlich des Bahnhofs Westend verlaufen die Gleise der Ringbahn zeitweise sogar über den Mittelstreifen der Stadtautobahn. Entlang der Autobahn, einige Bushaltestellen die über Treppen und Fußgängertunnel zu erreichen waren. Eine ähnliche Haltestelle gab es auch unter der Spandauer-Damm-Brücke am S-Bahnhof Westend, die von Boykott-Linie 65/105. Nach dem Bau der Berliner Mauer folgte 1961 in West-Berlin nämlich eine groß angelegte Boykott von der durch die Ostdeutsche Bahn (Deutsche Reichsbahn) betriebene S-Bahn. Das Stadtverkehrsunternehmen BVG in der Folge mehrere Buslinien parallel zu den S-Bahn-Strecken eingerichtet. Auch beim West-Berliner S-Bahn-Personal wuchs der Widerstand gegen die Reichsbahn, der mit einem Streik im September 1980. Die DR reagierte auf den Streik mit einer massiven Fahrplankürzung. Einige Strecken, darunter die jahrelang vernachlässigte Ringbahn, würden gar nicht mehr bedient. Der Bahnhof Westend wurde geschlossen und war bald Vandalismus und Verfall zum Opfer gefallen.
Die Halle des ungenutzten S-Bahnhofs bekam nach einem Wiederherstellung 1985 eine neue Funktion als Künstlerzentrum. Es waren sechzehn Werkstätten, ein kleiner Konzertsaal und a Galerie, Teil von dem Universität der Künste Berlin.[2]

1984 hatte die West-Berliner BVG den Betrieb des westlichen S-Bahn-Netzes von der DR übernommen. Einige Verbindungen wurden wiedereröffnet, die Ringbahn blieb jedoch unbenutzt. Im September 1989, zwei Monate vor dem Mauerfall, fiel am Bahnhof Westend der symbolische Startschuss für die Sanierung der Ringbahn. Die ehemalige Plattform C für Züge in südlicher Richtung wurde verbreitert neu verlegt als Inselplattform und leicht nach Norden verschoben, so dass auf beiden Seiten der Spandauer-Damm-Brücke Eingänge geschaffen werden konnten. Die alte Plattform B, wo bis 1980 Züge in Richtung Norden hielten, ist erhalten geblieben, wird aber nicht mehr genutzt. Am 17. Dezember 1993 wurde der Bahnhof zusammen mit dem südlichen und westlichen Teil des S-Bahn-Rings wiedereröffnet. Westend war zunächst Kopfbahnhof, doch dies dauerte nicht lange: 1997 wurde die Verbindung bis Jungfernheide verlängert und 1999 und 2002 wurden die letzten fehlenden Teile des Nordrings wiedereröffnet. Im Jahr 2006 wurde die voller Ring-Service (durch Züge auf der gesamten Ringstraße) wieder; seitdem wird der Bahnhof Westend von den Linien bedient S41 (Ring im Uhrzeigersinn), S42 (gegen den Uhrzeigersinn) und S46 (Königs Wusterhausen - Westende).
Zwischen 2008 und 2011 wird die veraltete Spandauer-Damm-Brücke über den Stadtring und den S-Bahn-Ring komplett neu gebaut. Welche Folgen dies für die Erreichbarkeit des Bahnhofs Westend haben wird, dessen Eingänge sich auf dieser Brücke befinden, ist noch nicht bekannt. Bei früheren Arbeiten an der Spandauer-Damm-Brücke musste einer der Eingänge gesperrt werden.[3]
Quellen
- ↑Als Denkmal gelistet
- ↑Beschreibung von S-Bahnhof Westend in der Berliner Lexikon aus Edition Luisenstadt
- ↑Grundinstandsetzung der Spandauer-Damm-Brücke wird mit neuer Verkehrsführung Teilnehmer, Pressemitteilung des Berliner Stadtplanungsdienstes, 25.02.2004
Externe Links
- Umgebungskarte
- (das) Bahnhof Westend auf dem Gelände der S-Bahn Berlin
- (das) Bahnhof Westend bei Stadtschnellbahn-Berlin.de
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