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Stephan Lichtsteiner
Stephan Lichtsteiner
Stephan Lichtsteiner
Persönliche Informationen
Vollständiger NameStephan Lichtsteiner
Geburtsdatum16. Januar1984
GeburtsortAdligenswill,
Flagge der Schweiz Schweiz
Länge183 cm
Positiongleich zurück
Vereinsinformationen
Fußballkarriere endete 2020 ended
Jugend
1991–1996
1996–2000
2000–2001
Flagge der Schweiz FC Adligenswil
Flagge der SchweizFC Luzern
Flagge der SchweizHeuschrecke
Senioren *
JahreszeitVereinW (G)
2001–2005
2005–2008
2008–2011
2011–2018
2018–2019
2019–2020
Flagge der SchweizHeuschrecke
Flagge von FrankreichLille
Flagge von ItalienSS Latium
Flagge von ItalienJuventus
Flagge von EnglandArsenal
Flagge von DeutschlandFC Augsburg
79(4)
89(5)
100(3)
201(12)
14(0)
20(0)
International **
2003–2005
2006–2019
Flagge der SchweizSchweiz –21
Flagge der SchweizSchweiz
30(1)
108(8)

* Aktualisiert 2. April 2021
** Aktualisiert 2. April 2021
Portal  Portalsymbol  Fußball

Stephan Lichtsteiner (Adligenswill, 16. Januar1984) ist ein schweizerisch ehemalige Fußballspieler die normalerweise angreifen gleich zurück gespielt. Zwischen 2001 und 2020 war er unter anderem für Lille, SS Latium, Juventus und Arsenal. Lichtsteiner war von 2006 bis 2019 international. Schweizer Fussballnationalmannschaft, für die er 108 Länderspiele bestritt und 8 Tore erzielte.

Vereinskarriere

Lichtsteiner durchlief die Jugendakademie bei FC Luzern, wahr Heuschrecken nahm ihn im Jahr 2000 mit. In der Saison 2001/02 gab er sein Profifußballdebüt für die Grasshoppers. Ein Jahr später wurde Lichtsteiner mit dem Verein Landesmeister. In dieser Saison (2002/03) bestritt er selbst 25 Ligaspiele. Lille OSC holte Lichtsteiner vor der Saison 2005/06 nach Frankreich und debütierte in diesem Jahr in der UEFA Champions League. Er hat in drei Jahren fast neunzig Ligaspiele bestritten und ist dann gegangen SS Latium. Lichtsteiner gewann anschließend den 2008/09 Coppa Italia. Im Finale gegen UC Sampdoria er benutzte einen von Elfmeter im 6-5 Elfmeterschießen. Am 27. Juni 2011 wechselte Lichtsteiner zu Juventus. Lazio soll für diesen Transfer rund zehn Millionen Euro erhalten haben.[1] In Turin spielte er in der Saison 2011/12 35 von 38 Ligaspielen. Auch in den folgenden Spielzeiten war er Stammgast.[2] Mit Juventus gewann Lichtsteiner vier Meistertitel in Folge und gewann in der Saison 2014/15 auch den Pokalturnier. Am 6. Juni 2015 war Juventus in der in Finale der UEFA Champions League 2014/15; das Spiel wurde 1-3 zu . verloren FC Barcelona.[3]

Vereinsstatistiken

JahreszeitVereinLandLigaLigaTasseSupercupInternationalGesamt
heiraten.dlp.heiraten.dlp.heiraten.dlp.heiraten.dlp.heiraten.dlp.
2001/02HeuschreckenFlagge der SchweizAxpo Super League10000010
2002/032501010270
2003/042626040362
2004/0527210282
2005/06Lille OSCFlagge von FrankreichLiga 13124080432
2006/072405030320
2007/0834441385
2008/09SS LatiumFlagge von ItalienSerie A33160391
2009/10332201070432
2010/1134010350
2011/12Juventus35230382
2012/13284101060364
2013/14272101170363
2014/153234010130503
2015/16260411061372
2016/17261201010301
2017/18270300020320
2018/19FC ArsenalFlagge von EnglandPremier League1403160231
2019/20FC AugsburgFlagge von DeutschlandBundesliga20000200
Gesamt503255136164162430

Internationale Karriere

Lichtsteiner bestritt am 15. November 2006 sein erstes Länderspiel in der Schweizer Fussballnationalmannschaft, ein Freundschaftsspiel gegen Brasilien. Er musste in diesem Spiel nach 85 Minuten weichen Gökhan Inler. Zwei Jahre später gehörte er zur Nationalauswahl des Nationaltrainers Jakob Kuhn für die Europameisterschaft 2008 und startete in allen drei Spielen in der Startelf. Kuhns Nachfolger Ottmar Hitzfeld Lichtsteiner wählte auch zwei Jahre später für die Weltmeisterschaft 2010. Er war auch der Startspieler in allen drei Spielen. Im Mai 2014 wurde Lichtsteiner von Bundestrainer Hitzfeld in die Auswahl für die Nationalmannschaft aufgenommen Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.[4] Er spielte in allen Spielen, auch im Van Argentinien verloren Achtelfinale (1-0). Am 14. Oktober 2014 spielte Lichtsteiner in der EM-Qualifikationsturnier sein siebzigstes Länderspiel und sein erstes Spiel als Kapitän der Schweiz. Auch im Trainingsspiel gegen Liechtenstein (3-0 Sieg) am 10. Juni 2015 war er Kapitän.[5] Lichtsteiner war an der Europameisterschaft 2016 Kapitän der Schweiz; das Land schied im Achtelfinale nach Elfmeterschießen aus Polen (1–1, 4–5).

Lichtsteiner gehörte auch zum Schweizer Kader, der an der WM-Finale 2018 im Russland. Dort endete die Auswahl unter der Leitung des Bundestrainers Vladimir Petkovic Zweiter in Gruppe E, dahinter Brasilien (1-1) aber vorher Serbien (2–1) und Costa Rica (2–2). Die Schweiz zog dann am Dienstag ins Achtelfinale ein 3. Juli 1-0 unterlegen gegen Schweden durch einen Hit von Emil Forsberg, danach konnte die Heimreise gebucht werden. Lichtsteiner spielte in drei der vier WM-Spiele für die Nationalmannschaft als Kapitän.

Genau wie seine Kollegen Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri Lichtsteiner wurde während des Turniers vom Weltfußballverband mit einer Geldstrafe belegt FIFA. Grund war das Gruppenspiel gegen Serbien. Xhaka erzielte in diesem Spiel das 1:1, während Shaqiri in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielte (2:1). Beide Spieler mit albanisch-kosovarischen Wurzeln feierten ihre Tore mit der sogenannten „Doppeladler“-Geste, einer Anspielung auf den Doppeladler aus der Flagge von Albanien. Xhaka und Shaqiri mussten rund 8.700 Euro zahlen, Lichtsteiner die Hälfte.[6] Der erfahrene Verteidiger machte die gleiche Geste wie Xhaka und Shaqiri, um die Serben weiter aufzumischen.

Ehrentafel

Liga
NummerJahre
Flagge der Schweiz Heuschrecke
Meister Super League1x2002/03
Flagge von Italien Latium Rom
Coppa Italien1x2008/09
Supercoppa1x2009
Flagge von Italien Juventus
Meister Serie A7x2011/12, 2012/13, 2013/14, 2014/15, 2015/16, 2016/17, 2017/18
Coppa Italien4x2014/15, 2015/16, 2016/17, 2017/18
Supercoppa3x2012, 2013, 2015
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