Gelson Tavares Fernandes (Praia, 2. September1986) ist ein schweizerischFußballspieler von Kap Verde Abstieg, der normalerweise als Mittelfeldspieler spielt. Er hat gehandelt Stade Rennes im Juli 2017 für Eintracht Frankfurt. Fernandes war von 2007 bis 2018 international in der Schweizer Fussballnationalmannschaft, für die er 67 Länderspiele bestritt und zweimal traf. Er ist ein Cousin der Portugiesen Manuel Fernandes.
Vereinskarriere
In seiner Jugend ging Fernandes nach Stabio, einer Stadt in der italienischsprachigen Schweiz. Da sein Vater einen Schweizer wieder heiratete, nahm Fernandes die Schweizer Staatsbürgerschaft an. Fernandes spielte in seiner Jugend für die Vereine FC Stabio, FC Chiasso und FC Zion. Nach einem guten Start in den Profifußball bei FC Zion Fußballvereine aus England sahen etwas in dem jungen Schweizer und nahmen schließlich Manchester City verließ ihn 2007 für sechs Millionen Euro. Fernandes konnte sich dort nie durchsetzen, woraufhin ihn der englische Klub im Sommer 2009 nach AS Saint-Etienne Lass los. Er wurde zweimal von diesem Verein ausgeliehen und ging dann zum Italiener Udinese Calcio und die Portugiesen Sporting Lissabon, aber er wurde keine grundlegende Kraft. Im Sommer 2013 unterzeichnete Fernandes einen Vertrag mit SC Freiburg. Dort spielte er in der Saison 2013/14 in 30 der 34 Wettbewerbsspiele, in denen er einmal treffsicher war. Fernandes wurde auch ein Stammspieler bei Rennes: Er spielte alle Spiele in der Liga 1 2014/15 alle außer fünf, die er verletzungsbedingt und zwei Sperren verpasste; Gleiches galt für die Saison 2015/16.[1]
Vereinsstatistiken
Internationale Karriere
Gelson Fernandes gab am 22. August 2007 sein Länderspieldebüt Schweizer Fussballnationalmannschaft, in einem Freundschaftsspiel gegen Die Niederlande (2–1 Sieg). Er spielte 67 Minuten, bevor er ersetzt wurde durch Benjamin Huggel.[2] Sein erstes Turnier folgte 2008, als er Fußball-Europameisterschaft in den drei Gruppenspielen gespielt. Auf der Fußballweltmeisterschaft 2010 er erzielte das einzige Tor in der Konfrontation gegen Spanien (0–1 Sieg). Es war das einzige Spiel, das die Spanier im Turnier verloren. Im Mai 2014 wurde Fernandes vom Nationaltrainer ernannt Ottmar Hitzfeld in die Auswahl für die Endrunde aufgenommen in Brasilien.[3] Seine ehemaligen Vereinskollegen Mensur Mujdža (Bosnien und Herzegowina), Matthias Ginter (Deutschland) und Admir Mehmedi (Schweiz) waren auch beim Turnier aktiv.
Mit der Schweiz nahm er an der Europameisterschaft 2016 in Frankreich. Das Land schied im Achtelfinale nach Elfmeterschießen aus Polen (1–1, 4–5). Fernandes war auch Teil des Schweizer Kaders, der an der WM-Finale 2018 im Russland. Dort endete die Auswahl unter der Leitung des Bundestrainers Vladimir Petkovic Zweiter in Gruppe E, dahinter Brasilien (1-1) aber vorher Serbien (2–1) und Costa Rica (2–2). Im Achtelfinale verlor die Schweiz dann am Dienstag, 3. Juli, mit 0:1 Schweden durch einen Hit von Emil Forsberg, danach konnte die Heimreise gebucht werden. Fernandes spielte während des Turniers nicht für die Nationalmannschaft.
Ehrentafel
Siehe auch
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |