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EIN Bogen ist eine Konstruktion, bei der die Strings von a Saiteninstrument im Vibration gebracht wird. Diese Schwingung erzeugt einen Ton, so dass ein in Musik- verwendbar Klang entsteht.
Historischer Ort
Die fähigsten Bogenbauer waren Franzosen, die besten Geigenbauer Italiener (Stradivari, Guarnerich und amata). Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Franzose François-Xavier Tourte Name als Bogenbauer. Durch eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Geiger Giovanni Battista Viotti er erneuerte den Bogen radikal. Ein originaler Tourte-Bogen kostete 2009 rund 200.000 Euro. Auch Tourtes Zeitgenosse Jean-Baptiste Vuillaume, auch ein sehr erfahrener Gitarrenbauer, ist noch immer für seine außergewöhnlichen Bögen bekannt.
Bauen
Der moderne Bogen von Violine, Viola, Cello und Kontrabass besteht aus zwei großen Teilen:
- Der Stick: Dieser ist normalerweise von Brasilien Holz (oder pernambuk) gemacht. In letzter Zeit hat Plastik Einzug gehalten. Kohlenstoff (Kohlefaser) ist robuster und klimastabiler als Holz. Außerdem enthält der Stick ein Stück Ebenholz mit kleinen Mengen perlmutt und Edelmetalle wie Gold und Silber-. Dennoch bleibt die exotische Holzart Fernambuk das ideale Material für einen Bogen, da sie ausreichend Widerstand bietet und dennoch flexibel genug ist. Das Gewicht und die Dichte dieses Holzes sorgen auch dafür, dass der Stock stabil auf der Saite bleibt. Der Kopf wird als "Punkt" bezeichnet und die Seite, an der der Stock gehalten wird, wird als "Hausschuh" bezeichnet. Der Mechanismus zum Spannen der Haare befindet sich ebenfalls am Hausschuh. Die richtige Stockspannung bestimmt, ob ein Stock mit der Saite genügend Widerstand erzeugt, um die Saite zum Schwingen zu bringen.
- Die Haare: Fast ausschließlich Pferdehaar gebraucht, mit Haaren von Mongolei als beste Qualität bekannt. Auch sie raus Sibirien, Argentinien oder Kanada wird häufig verwendet. Hengsthaar ist teurer; es wäre feiner und heller als das Haar von Stuten und weniger durch Urin beeinträchtigt. Die Qualität wird teilweise dadurch bestimmt, dass der Bogenbauer die Haare einzeln testet. Es treten sowohl weiße als auch schwarze Haare auf. Auf einem Geigenbogen befinden sich durchschnittlich 150 bis 175 Haare, auf einem Cellobogen 150 bis 200. Heutzutage werden auch für billigere Bögen Kunsthaare verwendet. Ein Bogen sollte regelmäßig gewachst werden. Dabei wird das Haar über ein Stück verteilt Kolophonium, eine Art trocken Harz, gebügelt, damit die Haare des Sticks eine - viel - höhere Reibung mit dem Schnur bekommt. Der Halt zwischen Haaren und Fäden wird tatsächlich durch das Harz und in geringerem Maße durch das Haar selbst bereitgestellt. Harz sollte sparsam aufgetragen werden, normalerweise nach 2 bis 3 Stunden Spielzeit.
Eigenschaften
Bei einem Bogen sind drei Eigenschaften wichtig:
- Gewicht: Leichtere Bögen sind leichter zu bewegen, aber schwerer in Bewegung zu halten, was für einen konstanten Ton wichtig ist. Schwerere sind schwer zu "starten" und - nicht unwichtig - ermüdender zu spielen. Das Idealgewicht eines Geigenbogens scheint zwischen 58 und 62 Gramm zu liegen.
- Balance: Zu viel Gewicht zur Spitze hin macht den Bogen subjektiv schwer, aber zu viel Gewicht zur Kufe hin macht den Bogen zu leicht, sodass die Borsten nicht wirklich zubeißen.
- Flexibilität und/oder Geschmeidigkeit: Dies hängt ganz vom verwendeten Material ab. Zu steif lässt den Bogen zu stark über die Saiten springen, zu glatt macht alles eher elegant und schwer zu kontrollieren. Brasilholz gilt weithin als der perfekte Kompromiss, ist aber selten und daher teuer. Für Länge, Krümmung und Durchmesser des Holzes gibt es empirisch erarbeitete Richtlinien.
Schlagtechnik
Allgemeine Grundsätze
Für eine effektive Bogentechnik ist es wichtig, die richtige Balance zwischen der Kraft (Stockdruck) auf die Saiten, der Geschwindigkeit, mit der der Bogen auf die Saiten streicht, und dem Abstand zum Steg des Instruments zu finden. Der Stockdruck hat zwei wichtige Komponenten: den Einfluss der Schwerkraft auf die Masse des Unterarms und des Stocks auf die Saite und die Menge der Muskelkraft, mit der der Stock gegen die Saite gedrückt wird.
Die Aufteilung der Region wird auch als Stabteilung oder Verbeugung bezeichnet. Das Spielen auf dem Schuh ist einfacher, weil dann mehr Kontrolle über den 'Schwung', dann beim Spielen an der Stelle. Viele angehende Geiger spielen stärker mit dem Schuh als mit der Spitze. Mit etwas Übung lässt sich die Druckverteilung über den gesamten Stick unter Kontrolle bringen.
Die Technik des Bügelns wird mit dem italienischen Begriff . bezeichnet arco angegeben (siehe auch pizzicato mit dem Finger klimpern - meist mit dem Stock in der Hand). In ganz außergewöhnlichen Fällen, col legno damit gespielt Holz des Bogens oder sogar die Saite anschlagen (col legno battuto).
Auf und ab
Wenn man von Schuh zu Punkt spielt, gibt es ein 'gestreichelt', wenn man von Punkt zu Schuh spielt, nennt man das 'gebügelt'. Im Noten dies wird durch zwei Sonderzeichen angezeigt. Die Aufgabe eines Konzertmeisters ist es, im Orchester die Striche aller Saiten in die Stimmen einzuschreiben, damit sich alle Bögen immer möglichst synchron bewegen und jede Saite durch das Auf und Ab die gleiche Toninterpretation geben kann. Auf und ab werden manchmal auch mit Ein- und Ausatmen oder mit Anspannung versus Entspannung verglichen.
Andere Anwendungen
- Es Psalter wird manchmal auch mit einem Bogen gespielt.
- Das singende Säge wird normalerweise mit einem Bogen gespielt.
- In der modernen Musik wird manchmal ein (Kontrabass-) Bogen verwendet, um die Metalltasten der Vibraphone bügeln oder Becken zu vibrieren.
Wissenswertes
- Bögen können teuer sein. Da die Qualität des Bogens maßgeblich die Klangqualität bestimmt, können die Preise für Bögen leicht mehrere Tausend Euro erreichen.
- In einem Orchester gilt die Konvention, dass, wenn eine Geigensaite oder der Bogen der Konzertmeister oder Solist schnappt, der daneben sitzende Geiger übergibt sein Instrument oder klebt an den Konzertmeister, damit dieser weiterspielen kann.
- Professionelle Bogenbauer sorgen sich um den Erhalt des tropischen Brasilien Regenwald und für den freien Markt der für sie so wichtigen Holzarten pernambuk. Deshalb Sponsor sie initiieren die Entwicklung von Pernambuk-Plantagen Brasilien.
- Kohlefaserbögen erschienen erstmals in den 2000er Jahren. Diese sind in der Regel leichter als die leichtesten Holzstäbchen. Ob diese Sticks besser sind, ist Geschmackssache.
- Beim Ausdruck halte dich am Bogen fest es ist kein Stab eines Streichinstruments, sondern ein Messstab („Streak“), mit dem ein Messgefäß für Trockensubstanzen nivelliert wird.[1] Siehe auch Getreidemesser.
Quellen
- Saiten-Magazin www.allthingsstrings.com
- Sadie, Stanley & John Tyrrell (Hrsg.) (2001). Das New Grove Dictionary of Music and Musicians. Oxford University Press. ISBN 0195170679 ; ISBN 9780195170672 .
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |