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Stroomverdeler
Verteilerkappe eines Vierzylindermotors

EIN Stromverteiler oder kurz Verteiler (in dem flämisch auch Sprachraum Delco bezeichnet) ist Teil der Zündanlage von einem konventionellen Benzinmotor.

Um das Benzin-Luft-Gemisch eines Verbrennungsmotors zum richtigen Zeitpunkt zu zünden, ist dieser mit einer Zündanlage versehen. Die Hauptkomponenten sind: die Zündspuledie eine sehr hohe elektrische Spannung erzeugen kann, die für den Zündfunken erforderlich ist; der Verteiler ausgestattet mit a Unterbrecher (Kontaktstellen); den eigentlichen Stromverteiler und einen Vorschubmechanismus.

Unterbrecher und Verteiler sind in einem Gehäuse untergebracht. Manchmal wird dieses Ganze auch als „Stromverteiler“ bezeichnet, obwohl dieses Wort nur die Hälfte der Aufgabe anzeigt, die der Mechanismus erfüllt, und darüber hinaus mehr Stromspannung als fließen teilt.

Der Verteiler hat eine zweifache Funktion:

  1. Unterbrechen des Stroms durch die Zündspule (Spule) zu den richtigen Zeiten;
  2. die Tür Induktion heiter Hochspannungsimpuls durch sie in die richtige 'teilen' Zündkerze führen.

In den meisten modernen Motoren sind beide Funktionen verteilerloses Zündsystem übernommen und der Verteiler ist somit gar nicht mehr präsent. Bei Motoren, bei denen nur eine elektronische Zündanlage verwendet wird, dient der Verteiler nur der Funktion 2.

Leistungsschalterfunktion

Der Verteiler wird mechanisch durch die Kurbelwelle des Motors, oft über eine Zwischenwelle oder direkt über die Nockenwelle. Bei einem Viertaktmotor dreht sich der Verteiler mit der halben Drehzahl der Kurbelwelle.

In der Mitte des Verteilers befindet sich eine Welle mit einer Anzahl von Nocken darauf (entspricht der Anzahl der Zylinder). Diese Nocken laufen gegen den Schieber eines Unterbrechers, so dass sie bei jedem Nocken aufgedrückt werden.

Der Unterbrecher schaltet den Primärstrom der Zündspule; durch Induktivität Wenn der Strom unterbrochen wird, entsteht ein sehr hoher Spannungsimpuls, der dann einen Funken in der Zündkerze verursacht. Um Funkenbildung zwischen den öffnenden Unterbrecherkontakten und damit Funkstörungen und Einbrennen zu verhindern, parallel an den Kontaktstellen a Kondensator geschaltet.

Vorschubmechanismus

Bei der Kompressionshub Service die Zündkerzen kurz vor dem Kolben es oberer Totpunkt erreichen, um einen Funken zu erzeugen. Wenn es U/min des Motors zunimmt, sollte dieser Funke früher erscheinen. Eine Zündverstellung ist notwendig, da sich der Kolben im Zylinder immer schneller auf und ab bewegt. Der Zeitpunkt der Funkenerzeugung wird automatisch durch den sogenannten Vorschubmechanismus gesteuert, der sich im Stromverteiler befindet. Dieser Mechanismus besteht aus zwei separaten Teilen, die sich ergänzen: mechanischer Vorschub und Vakuumvorschub.

Mechanischer Vorschub wird durch a . gesteuert Fliehkraftregler. Dies wird durch die Motordrehzahl beeinflusst. Der Fliehkraftvorschub ist in der Regel mit zwei Fliehgewichten ausgelegt. Je schneller der Motor dreht, desto mehr werden die Gewichte des Controllers herausgedrückt. Dadurch wird die Position der Welle mit den Nocken relativ zum Antrieb verdreht, so dass sich die Kontaktstellen früher öffnen.

Der Vakuumvorschub arbeitet mit dem Unterdruck im Ansaugkrümmer, der Vakuumregler ist mit einem Rohr daran angeschlossen. Der Unterdruck wird durch die Stellung des Gaspedals und damit durch die Belastung des Motors beeinflusst. Dazu ist der Unterbrecher auf einer Montageplatte montiert, die sich gegenüber dem Gehäuse geringfügig drehen kann. Das Drehen der Platte erfolgt über eine Zugstange, die mit dem Membran die in einem außen am Verteiler montierten Membrankasten untergebracht ist. Einige Vakuumeinheiten haben zwei Anschlüsse; einer am Einlassvakuum und einer am Lufteinlass vor der Drosselklappe. Dadurch kann neben dem Vorziehen auch die Verzögerung des Zündzeitpunktes geregelt werden.

Die Verhältnisse zwischen Drehzahl, Unterdruck und Zündzeitpunkt werden pro Motortyp (meist Experimental-) werden hauptsächlich von den physikalischen Eigenschaften des Motors und der Kraftstoffversorgung bestimmt.

Dividierfunktion

Oben auf der zentralen Welle des Verteilers befindet sich ein Rotor. Darüber befindet sich die Verteilerkappe. Die Verteilerkappe hat meist einen zentralen Anschluss, an den das Hochvoltkabel von der Zündspule angeschlossen wird. Diese Verbindung drückt mit einem federbelasteten Kohlestift auf den Rotor, so dass die stationäre Verbindung guten Kontakt mit dem rotierenden Rotor hat. Im Arm des Rotors ist manchmal noch ein Widerstand eingebaut, um Funkstörungen zu vermeiden.

Am Umfang des Rotors sind in der Verteilerkappe eine Anzahl von Kontakten angeordnet, die der Anzahl der Zylinder die der Motor hat. Während der Rotation überträgt der Rotor die Hochspannung an die Kontakte. Es gibt keinen mechanischen Kontakt zwischen Rotor und diesen Kontakten wie beim Carbonstift in der Mitte, sondern die Teile sind so gefertigt, dass nur ein schmaler Spalt überbrückt werden muss. Hochspannungskabel verlaufen von den Seitenkontakten wieder zu den Zündkerzen, damit diese (bei einem 4-Takt-Motor) alle 2 Umdrehungen der Kurbelwelle einmal in der richtigen Position sind. Zündreihenfolge einen Funken bekommen.

Störungen

Verteilerprobleme treten häufig auf, weil der Widerstand, den der Funke überbrücken muss, um vom Zündspulenkabel zu den Zündkerzenkabeln zu gelangen, zu hoch wird. Dies kann daran liegen, dass der Kohlestift abgenutzt ist oder die Kontakte in der Verteilerkappe zu stark von den Funken betroffen sind. Auch wenn der Isolationswert einer oder mehrerer Komponenten nachlässt (zB durch Verschmutzung, Wassereintritt oder Alterung), führt dies zu einem Spannungsabfall, der zu Störungen im Motorlauf führen kann.

An einer Bedienung Rotor, Verteilerkappe und Zündkerzenkabel werden daher vorbeugend regelmäßig ausgetauscht, um die oben genannten Probleme zu vermeiden.

Bei Motoren mit Unterbrecherzündung kommen die Kontaktstellen und der Kondensator hinzu. Auch diese Teile unterliegen einem Verschleiß.