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EIN supraporte oder oberes Türstück (Latein: oben - "über", Portal - "Tür"; Italienisch: sopraporte; Französisch: dessus-de-porte) ist eins über eins Tür oder Portal Angewandte Kunstwerke, normalerweise ein Meestal Malerei, manchmal auch a Linderung, Stuck, Schnitzereien oder Tapisserie. Es kann ein eigenständiges Kunstwerk sein, aber oft ist die Supraporte in die Türrahmen oder ist es Teil eines kompletten Raumverkleidung (boiserie).
Supraporten findet man in Burgen, Schlössern, Rathäusern oder Bürgerhäusern aus der Renaissance-, Barock- oder Rokoko; später auch in Zivilwohnungen in historisierender Stil oder Jugendstil. Das Thema einer Supraporte ist manchmal mit dem Raum verbunden, in dem sie angeordnet ist. Manchmal a Waffe abgebildet. Meist werden Landschaften oder Blumen- und Früchtestillleben dargestellt.
Eine Supraporte in Form eines ebenen Dreiecks heißt a Tympanum.
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Zwei Supraporten mit Gemälden von Leonard Defrance, Museum Ansembourg, Lüttich

Zwei Supraporten mit Gemälden von Charles Soubre, TEFAF-Halle, Museum im Vrijthof, Maastricht
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Supraporte mit Grisaille-Malerei, Keizersgracht 317, Amsterdam
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Stuck Supraporte im Spiegelsaal der Residenz in Eichstätt

Integrierter Supraporte mit Schnitzereien in Laufen, Polen
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