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Sushruta (ebenfalls Susruta) (5. Jahrhundert n. Chr.[1]) war ein indischer Arzt und Lehrer an der medizinischen Fakultät von Benares. Er ist bekannt für seine Arbeit, die Sushruta Sanhita, die die Grundlage der Ayurveda.
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Darin ging Sushruta auf die Verwendung von Kräutern ein, ergänzt durch neue Erkenntnisse über Therapien. Er machte darin magische und mythologische Erwähnungen und in den Augen der modernen Medizin törichte Rezepte. Aber seine Schriften weisen auf einen rationalen Verstand und große Erfahrung auf dem Gebiet der Operation. Die medizinischen Schriften von Sushruta umfassen 184 Kapitel und beschreiben 1120 Leiden, einschließlich physischer und psychischer Leiden. Seine Arbeit beschreibt außerdem 125 medizinische Instrumente, 300 Verfahren und unterteilt die Humanmedizin in 8 Kategorien: kāyācikitsā (innere Medizin), śalyakitsā (Operation), śālākyacikitsā (Augen-, Ohren-, Nasen- und Rachenbeschwerden), kaumārabhṛtya (Pädiatriebhūtavidyā (spirituelle Medizin), Agada-Tantra (Toxikologie), rasāyana (Alter) und vājīkaraṇa (Fruchtbarkeit, insbesondere bei Männern).
In der Zeit von Sushruta gab es ein Verbot von Präparation von den Priestern verkündet. Sushruta umging dieses Verbot, indem er eine Leiche in einen Käfig in einen Fluss tauchte. Nach sieben Tagen war die Leiche so weit verwest, dass sie ohne Sektion der inneren Organe entnommen und untersucht werden konnte.
Sushruta beschrieb mehrere chirurgische Verfahren, wie z Kaiserschnitt um das Leben von Mutter und Kind zu retten und eine Nasenkorrektur, bei der ein Hautlappen von der Stirn verwendet wurde, um eine fehlende Nase zu rekonstruieren. Er beschrieb auch, wie schwarze Ameisen als Klebstoff für einen aufgeschnittenen Darm verwendet werden können. Der Arzt ließ die Ameisen in die Schnittfläche des Darms beißen und brach dann mit seinem Nagel den Körper der Ameise ab. Die Mundwerkzeuge der Ameise dienten somit als Nahthaken.[2]
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |