WikiDer > Bild austauschen

Swaprente

Swap-Rate ist der feste Zinssatz, den der 'Empfänger' von a Tauschen als Ausgleich für seine Verpflichtung zur Zahlung eines variablen Zinssatzes (zB 6-Monats-Libor oder Euribor) während der Laufzeit des Swaps verlangt. "Swaprente" ist ein teilweise übersetztes Wort in die niederländische Sprache, das aus dem Englischen stammt Swap-Rate. Ein niederländischer Begriff könnte lauten: „Zinsen tauschen“.

Aufgrund des Swapsatzes für unterschiedliche Laufzeiten ist es möglich eine Swapkurve zu verwenden, d.h. Ertragskurve von Swapsätzen. Diese Zinsstrukturkurve kann verwendet werden als a Stellvertreter als Benchmark für Zinssätze. Dies erfolgt beispielsweise durch die Europäische Kommission.[1]

Bei der Beurteilung der Verpflichtungen von Rentenfonds und Versicherungsgesellschaften maßgeblich war der (die auf dem Swapsatz basierende Zinsstrukturkurve). Bei Zinsverträgen mit einer Laufzeit von mehr als 20 Jahren gem Europäische Kommission es gibt zu wenig Anhaltspunkte für einen ausreichenden gegenseitigen Tausch. Deshalb hat sie sich die ausgedacht ultimativer Terminkurs, das ist der längste Zinssatz, der bei der 60-Jahres-Benchmark auf ein historisch festgelegtes Niveau von 4,2 % festgelegt wurde. Zwischen 20 und 60 Jahren muss immer auf diesen asymptotischen Punkt hochgerechnet werden.[2]

Marktstörung durch Zentralbanken

Seit der Kreditkrise halten die Zentralbanken unter der Führung der Federal Reserve Zinssätze nahe Null. Auch dadurch sind die Swapsätze auf immer tiefere Niveaus gefallen, denn es handelt sich ja um einen risikofreien Zinssatz. Eine Insolvenz des Kreditnehmers sollte keine Rolle spielen, daher ist der Schuldner sehr gutgläubig und kann sich bei der Zentralbank oft zu 0% leihen. Die Folge ist, dass der Swapsatz als Rechnungszins für Pensionskassen und Versicherer kein wahrheitsgetreues Bild mehr über die Anlageergebnisse dieser Institute liefert, die seit Jahrzehnten durchschnittlich Renditen von 5 bis 7 % erzielen.

Fußnote