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Swolgen
geschwollen
Swölgen (Limburg)
geschwollen
Ort
ProvinzFlagge LimburgLimburg
GemeindeHinweis Horst aan de MaasHorst an der Maas
Koordinaten51° 30′ N, 6° 7′ O
Allgemeines
Oberfläche5,52 km²
Einwohner(2020-01-01)1.255[1]
(227 Einwohner/km²)
Andere
Postleitzahl5866
Vorwahl0478
Postleitzahl1859
Fotos
St. Lambertus-Kirche in Swolgen
St. Lambertus-Kirche in Swolgen
das Kahnwasser
das Kahnwasser
Portal  Portalsymbol  Die Niederlande

geschwollen (lokal ausgesprochen als Zwollege) ist ein Kirchendorf in der Gemeinde Horst an der Maas, im Norden der Niederländisch Provinz Limburg. Das Dorf hat mehr als 1.255 Einwohner. Bis 2010 gehörte es der ehemaligen Gemeinde Meerlo-Wanssum und bis 1969 in der ehemaligen Gemeinde Meerlo.

Waffe

Swolgens Wappen erscheint erstmals auf einer Urkunde von 29. September1650. Das Stehen auf diesem Saint Lambert hat eine erhobene rechte Hand und hält einen nach außen gedrehten Krummstab in der Hand; zu seiner Rechten ist eine kleine Kirche.

Etymologie

Der Name geschwollen ist abgeleitet von anschwellen oder anschwellen. Es ist gemeint Sickerwasser die in der Nähe von Swolgen aus den höheren Sandböden hervorsprudelten.[Quelle?]

Geschichte

Das Dorf Swolgen war in Oberes Gelre und war Teil der Büro Kessel, dass die Herzog von Gelre gehörte - und ab 1543 die Spanischer König als sein Nachfolger. Das Ruhm selbst früher (sicherlich ab 1424) bildete mit Broekhuizenvorst und hatte einen Joint Schöffenbank den Vorsitz führte der Beamte van Kessel.

Der spanische König, dem auch das Herrenhaus hier gehörte, verkaufte es 1655 wegen Geldproblemen an die Staaten von Gelre, der es wiederum an Francois Guillaume de Fleming verkaufte. Sein Sohn verkaufte das Broekhuizenvorst 1727 an Hendrik Ignatius Schenck van Nijdeggen und so bekam Swolgen ein eigenes Schöffengericht. Swolgens ruhmreiche Rechte wurden von ihm 1739 an P.J.J. de Winckel, der Gerichtsschreiber in Roermond war; sein Sohn P.H.J. de Winckel erhielt diese 1747 und starb 1791 kinderlos. Sein Neffe P.J.F. van Wevelinckhoven wurde der letzte Herr von Swolgen. Als die spanische Königsfamilie ausstarb, Spanischer Erbfolgekrieg, was auch zum Tod von Swolgen führte Preußen besetzt und wurde 1713 formell preußisch. Dies blieb so bis zum Französisch schließlich 1794 das preußische Gelder erobert. 1798 wurden die Herrschaftsrechte und Schöffenbänke von den Franzosen abgeschafft und durch andere Regierungsformen ersetzt. Bei der Erstellung des Königreich der Niederlande (1814) Swolgen wurde ein Teil davon.

Bei der belgischer Unabhängigkeitskampf (1830) wählte dieses Gebiet jedoch für die Verbindung mit Belgien und mit dem Friedensvertrag von London 1839 schloss es sich der Deutscher Bund, die 1866 aufgegeben wurde. Seitdem ist Swolgen dauerhaft in den Niederlanden ansässig. Das Archiv der Schöffenbank sowie das Tauf-, Heirats- und Sterberegister (ab 1639) befinden sich in der Staatsarchiv Maastricht.

Sehenswürdigkeiten

Natur und Landschaft

Swolgen liegt am Rande höherer Sandböden, auf einer Höhe von etwa 20 Metern. Im Süden, höher Sand bedecken (bis über 26 Meter) die Tienraijse und Swolgenderheide, ein ehemaliges Heide- und Wandersandgebiet, heute überwiegend mit Nadelwald bepflanzt, aber auch mit einigen Heideresten und einigen Niedermooren. Darauf folgt im Osten das Naturschutzgebiet Kahnwasser, ein ehemaliger Maas-Arm, nun gipfelnd in der Broekhuizer Molenbeek.

Im Norden befindet sich ein landwirtschaftliches Gebiet, in dem unter anderem Spargel- und Pilzzucht betrieben wird.

Es Pieterpad tut Swölgen.

Dienstleistungen

  • Die Grundschule Der Kletterbaum, eine Gemeinschaftsschule (Spielgruppe/Gemeinschaftsraum/Bibliothek)
  • Die Gastronomie umfasst zwei Cafés

Kerne in der Nähe

Tienray, Meerlo, Blitterswijck, Broekhuizenvorst

Externer Link