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Telos

Zu locker (griechisch: τέλος = 'Ziel') ist ein philosophischer Begriff, der in mehreren Bedeutungen verwendet wird. Aus diesem Wort ist Teleologie abgelenkt.

Telos und Act

Das „Telos“ ist das Ziel, das alle Menschen und Tiere verfolgen. Das Telos einer Eichel soll Eiche werden, das Telos des Menschen wird diskutiert, kann aber beispielsweise mit Perfektion in Verbindung gebracht werden (Aristoteles), Selbstverständnis (Hegel) oder Selbsttranszendenz (Nietzsche).

Aristoteles

Nach Aristoteles hat alles ein Telos. Dies ist die Aktualität der Potenz eines Wesens. Alles hat in sich den Keim dessen, was es werden kann – ein Baby ist möglicherweise Mann, aber nur wenn Mensch ist dieses Potenzial in Aktion oder Aktualisiert. Er beschreibt dies auch als ergon des Menschen, die Aufgabe, die Funktion, für die er aufgrund seines Potenzials am besten geeignet ist. Seit der Grund (der rationale Teil der Seele) das unterscheidet den Menschen vom Tier, sein charakteristischstes Merkmal, dies bestimmt auch sein Ergon. Auch in der Ethik des Aristoteles hat der Begriff 'telos' einen wichtigen Platz: Handeln muss zu einem gut sind gezielt, im Gegensatz zu beispielsweise den platonisch Ethik, nach der das Gute „um seiner selbst willen“ geschieht.

Hegel

Die Teleologie spielt bei Hegel eine wichtige Rolle. Sowohl die Menschheit als Ganzes (in Form von Geist) da jeder Einzelne ein Telos kennt, das oft als Selbstverständnis bezeichnet werden kann. Ein Mensch ist wie ein Baby an sich Mensch, als Erwachsener für sich selbst Mensch, sondern nur als Erwachsener, der sich wahrhaft menschlich kennt und versteht, das heißt anundfürsich Mann. Für eine Pflanze kann dieselbe Reihe erkannt werden: Samen, Pflanze, Samenproduzent. Das Telos von Geist ist Selbstverständnis: sich selbst kennen lernen von Geist wenn Geist. Diese Zielstrebigkeit des Geistes beschreibt er auch in seiner Vision auf Philosophie der Geschichte im Vorlesungen zur Geschichtsphilosophie.

Kierkegaard

Im Angst und Zittern beschreibt Kierkegaard es biblisch Fall von Abraham, der bereit ist, seinen Sohn zu opfern und sich folgende Frage stellt: ist eine teleologische Aufhebung des Ethischen möglich?". Der Begriff zu locker, das in dem betreffenden Kapitel häufig vorkommt, bezeichnet absolut, oder Gott, dass es Allgemeines transzendiert. Er argumentiert damit, dass Abraham seinen Glauben (nämlich, dass er seinen Sohn opfern durfte) ethisch rechtfertigen konnte, indem er sich auf einen höheren Zweck berief.

Ethologie

In dem Bioethik und der Ethologie, die Wissenschaft, die das Verhalten von Tieren beschreibt, bezieht sich telos darauf, was ein sich selbst überlassenes Tier wäre. Jedes Tier hat ein bestimmtes Telos, das ein gutes, glückliches und erfülltes Leben führen soll. Das ultimative Ziel beim Tier (genau wie beim Menschen) ist es, eudaimonia, Glück, zu erreichen. Diese Ideen finden sich erstmals bei Aristoteles.

Siehe auch