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Theo de Boer

Theo de Boer (1932) ist ein Holländer Philosoph der unter anderem als Experte für den französisch-jüdischen Philosophen litauischer Abstammung bekannt ist Emmanuel Levinas. Er war Professor in dem Philosophische Anthropologie und seine Geschichte an der Universität Amsterdam.

Studium und Professur

Theo de Boer hat studiert Philosophie an der Universität Amsterdam, wo er 1966 mit einer Dissertation über Edmund Husserl, "Die Entwicklung von Husserls Denken". Auf diese Weise interessierte er sich für die Philosophie von Emmanuel Levinas und Paul Ricour. Er studierte auch an der Höheres Institut für Philosophie im Löwen und wurde 1968 Professor an der Universität Amsterdam. 1974, zusammen mit A.F.J. Köbben die Redaktion von Werte und Wissenschaft. Im Laufe der Jahre hat er eine Reihe von Artikeln zur Erforschung der Phänomenologie. Darin hob er vor allem die Arbeit von Franz Brentano, Edmund Husserl, Martin Heidegger und Levinas. Ein Thema, das ihm am Herzen liegt, ist die Diskussion um Philosophie der Wissenschaft Probleme bezüglich der Geisteswissenschaften.

In seinem Abschiedsvortrag an der VU am 27. Juni 1997 mit dem Titel: Die vier Säulen der Philosophie, bezeichnet er diese Säulen: "Inspiration, Erfahrung, Vorstellungskraft und Vernunft". Poesie und Geschichten sollten seiner Meinung nach nicht vor der Tür der Philosophie gehalten werden, weil sie eine Quelle der Einsicht sein können.

Ärztinnen

Bei seiner Pensionierung erschien das Bündel Liber amicarum. Über Kunst, Literatur und Philosophie (Boom, Amsterdam 1997), De Boer gewidmet und nur mit Beiträgen von Kolleginnen. Im 'Vorwort' heißt es, dass De Boer "viele Doktorandinnen mit ihren Dissertationen betreut hat" und damit für "einen erheblichen Teil der ansonsten sehr kleinen Gruppe von Doktorandinnen in Philosophie in den Niederlanden" verantwortlich ist. Zu den Sammlungsbeiträgen gehörten: Helen Pott, Mieke Ball und Ilse Bulhof.

Poesie

De Boers philosophisches Werk zeigt auch sein Interesse an Poesie, vor allem in der Arbeit von Pieter Cornelis Boutens, Martinus Nijhoff und Gerrit Achterberg, und bei ausländischen Dichtern wie T. S. Eliot, Les Murray und Wallace Stevens.

Veröffentlichungen

  • Zwischen Philosophie und Prophetie – Die Philosophie von Emmanuel Levinas (1976)
  • Grundlagen einer kritischen Psychologie (1980)
  • Die Totalität und das Unendliche (1987) - Levinas' Übersetzung Totalite und Infini. Essai sur l'extériorité (1961)
  • Von Brentano bis Levinas - Studien zur Phänomenologie (1989)
  • Tamara A., Awater und andere Subjektivitätsgeschichten (1993)
  • Moderne französische Philosophen - Foucault, Ricœur, Irigaray, Baudrillard, Levinas, Derrida, Lyotard und Kristeva, Hrsg. Koch-Agora, Kampen (1993)
  • Der Gott der Philosophen und der Gott von Pascal (1995)
  • Bitte um Interpretation (1997)
  • Der Himmel weiß wie. Über Spiritualität und Rationalität (Titus Brandsma-Vortrag 1999)