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Tom Wesselmann | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Geboren | Cincinnati, 23. Februar1931 | |||
| Verstorben | New York, 17. Dezember2004 | |||
| Geburtsland | ||||
| Beruf(e) | Maler, Bildhauer, Grafiker | |||
| Leitdaten | ||||
| aktive Jahre | 1959 - 2004 | |||
| Stil(e) | Pop-Art | |||
| RKD-Profil | ||||
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Tom Wesselmann (Cincinnati, 23. Februar1931 – New York, 17. Dezember2004) war Amerikaner Maler, Bildhauer und Grafiker der als wichtiger Vertreter der Pop-Art.
Lebenszyklus
Wesselmann besuchte von 1945 bis 1951 das Gymnasium Hiram (Ohio) und studierte anschließend kurz Psychologie an der University of Cincinnati. Nach seinem Militärdienst, der von 1952 bis 1954 dauerte, wechselte er an die dortige Kunstakademie, danach studierte er von 1956 bis 1959 an der Cooper Union in New York City.
Seine erste Einzelausstellung fand 1961 in der Tanager Gallery in New York statt. Anfangs arbeitete er expressionistisch, kehrte sich aber bald davon ab und begann, kleine Collagen mit Bildern aus Zeitschriften zu erstellen. Er hat sich nebenher entwickelt Roy Lichtenstein und Andy Warhol eine der bekanntesten Figuren der amerikanischen Pop-Art. Eines seiner zentralen Themen war der weibliche Akt, den er in unzähligen Variationen darstellte. Zu seinen bekanntesten Werken zählen beispielsweise die frühen Serien Große amerikanische Akte. In seiner Spätphase ging er darauf zurück und malte die Serie Sonnenuntergang nackt.
Er kombinierte figurative Malerei mit Objektmontagen. Seine Arbeiten zeigen oft stark stilisierte und aufgeblähte Details von Gebrauchsgegenständen der zeitgenössischen Konsumgesellschaft. Seine Werke wurden immer größer und im 70er Jahre er begann geformte Leinwände in dem er seine Nahaufnahmen freistehend auf gesägtem Blech ausarbeitete.
Ausstellungen (Auswahl)
- Gruppenausstellungen
- 1962 Die Figur, Museum für moderne Kunst, New York
- 1963 Pop geht in den Osten, Museum für zeitgenössische Kunst Houston, Houston, Texas
- 1965 Junges Amerika 1965, Whitney Museum of American Art, New York
- 1968 documenta im Kassel
- 1974 Amerikanische Pop-Art, Whitney Museum of Modern Art, New York
- 1976 Illusion der Realität, Kunstgalerie von New South Wales, Sydney
- 1977 documenta, Kassel
- Einzelausstellungen
- 1994 Retrospektive 1959 - 1993, Kunsthalle Rotterdam und zehn weitere Museen in Europa
- 2013 Jenseits der Pop-Art, Musée des Beaux-Arts de Montreal, Montreal
Literatur
- (das) Thomas Buchsteiner (Hrsg.): Tom Wesselmann 1959–1993, Hatje Cantz Verlag, 2000
- (und) Schlankes Stehlen: Tom Wesselmann, TBS, 1989
- (das) Gerard A. Goodrow: Schwarz und weiß, Weidle Verlag, 2005
- (und) John Wilmerding: Tom Wesselmann - Seine Stimme und Vision, New York, 2008