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Trevor Richards | ||||
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| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | Bexhill-on-Sea, 29. August 1945 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Genre(s) | Jazz | |||
| Beruf | Musiker, Orchesterleiter | |||
| Instrumente) | Schlagzeug | |||
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Trevor Richards (Bexhill-on-Sea, 29. August1945) ist ein britischJazz-Schlagzeuger und Orchesterleiter des klassischen Jazz.
Biografie
Richards studierte European Studies mit den Nebenfächern Musiktheorie (1964/65) und Linguistik (Abschluss 1972). Sein musikalisches und musikhistorisches Interesse führte Richards zum Vereinigte Staaten. Von 1966 bis 1968 lebte er in New Orleans, wo er unter anderem die Kunst des klassischen Schlagzeugspiels erlernte. Zutty Singleton, Gemütliches Cole (beide ehemalige Schlagzeuger von Louis Armstrong) und Ray Bauduc.
Trevor Richards pflegt die Tradition der klassischen Trio-Besetzung (Horn, Klavier, Schlagzeug). Aus dieser Besetzung entstanden zahlreiche Studioaufnahmen, Auftritte und Tourneen mit Musikern wie George Lewis, Punsch Miller, Kräuterhalle, Chris Barber, Reimer von Essen und DR. John. In den 1980er Jahren war er Mitglied der Art HodesInternationales Trio und die Original Camellia Jazz Band von New Orleans. 1989 arbeitete er mit Jacques Gauthes Album Irgendwann, Schatz.
Das Trevor Richards New Orleans Trio feierte 2009 sein 45-jähriges Bestehen. Außerdem war Richards von 1982 bis 2005 bei Clive Wilson Co-Leader der Original Camellia Jazz Band aus New Orleans, mit der er von 1985 bis 1989 durch die ganze Welt tourte. Südostasien früher gewesen.
Das stilistische Variationsspektrum von Richards umfasst alle Stilrichtungen bis hin zum schwingen. Er ist wohl der einzige, der heute all jene Stilelemente unverfälscht präsentieren kann, die die New Orleans-Schlagzeuger entwickelt haben.
Richards lebte abwechselnd in Europa und New Orleans, bis zum Hurrikan Katrina zerstörte sein Haus so stark, dass es aufgegeben werden musste. Anschließend gingen große Teile seiner Sammlung von Jazzplatten an das internationale Jazzarchiv in Eisenach, wo Richards manchmal auch als Fachberater für Ausstellungen tätig ist.
Auszeichnungen
- 1986: Träger der höchsten Auszeichnung der USA Nationale Stiftung für die Künste.
- 1993: Auszeichnung durch den Bürgermeister von New Orleans für herausragende Verdienste um die Musik der Stadt.
- 1998: Schlagzeuger des Jahres von der europäischen Fachpresse.
- 2000: Empfänger des Grand Prix de Jazz des Hot Club de France.
Diskographie
- 1968: Olympia Brass Band von New Orleans, MPS-Aufzeichnungen
- 1969: Albert Nikolaus mit dem John Defferary Jazztett, Jazzologie
- 1973: Aufnahmen des Trevor Richards New Orleans Trio, ebenfalls mit Alton Purnell, Louis Nelson, Benny Waters, Wallace Davenport, Freddie Kohlmann, Butch Thompson und Peter Müller
- 1981: Aufnahmen des Internationalen Trios (mit Co-Leiter Reimer von Essen): Präsentation durch Pianisten als Art Hodes, Rote Richards und Ralph Sutton, auch mit Gästen René und Olivier Franc
- 1986: Trevor Richards' Camellia Jazz Band aus New Orleans in Asien mit Leroy Jones und Charlie Gabriel (Polydor Records)
- 1988/99: Eine kleine Ecke des Paradieses mit Orange Kellin, Evan Christopher und Koen De Cauter (GHB)
- 1997–2000: Legenden der Swing-Ära, Bd. 1-3, mit Anita O'DayLaurel Watson, Doc Cheatham, benny Wasser, Jay McShan, Claude Williams, Franz Jackson, Lawrence Lucie, Truck Parham, Jack Lesberg, Tom Baker und Dan Barrett (Musik und Interviews).
- 2002: Das Trevor Richards Classic Jazz Trio: Schreiben Sie schon! Voll. 1 mit Matthias Seuffert, Frank Roberscheuten und Simon Holliday (kompositionsgeschichtliche Rezension) (NOJP)
- 2010: The Trevor Richards New Orleans Trio & Denise Gordon: Body & Soul mit John Crocker und Simon Holliday (Chaos)
Literaturverzeichnis
- Welt am Sonntag, Hamburg, 28. April 1974
- Footnote Magazine, London, Bd. 16, nein. 5 (Juni/Juli 1985)
- Bulletin du Hot Club de France, Bd. 3, Ausgabe 460 (Juli 1997)
- Wir haben dich reden gehört, Geoff Coates (Spanien, 2002)
- Mississippi Rag, USA (Abschnitt in der Ausgabe April 2006)
- Die Zeit, Hamburg, 30. August 2007 ("In Eisenach gibt es ein Zuhause")
Video
- „To Miss New Orleans“ (deutsche Version: „Rottweil liegt nicht am Mississippi“) (Ausgabe Q, 2005)
Literatur
- Bielefelder Katalog 1988 & 2002
- Ian Carr, Digby Schönwetter, Brian Priestley: Jazz: Der raue Leitfaden (The Rough Guides Ltd., 2000)
- John Chilton, Who is Who des britischen Jazz (Cassell, 1997)
- Richard Cook, Brian Morton: Der Pinguin-Leitfaden für Jazzaufnahmen. 8. Auflage. Pinguin, London 2006, ISBN 0-14-102327-9.
- Barry Kernfeld (Hrsg.), Das New Grove Dictionary of Jazz, Zweite Ausgabe (Grove Press, 2002)
- Wolfgang Sandner (Hrsg.), Handbuch der Musik im 20. Jahrhundert, Band 9 (Laaber-Verlag, 2005)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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