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Two²
zwei²
KomponistJohn Cage
Zusammensetzungsdatum1989
Premiere1990
uvreOeuvre von John Cage
Portal  Portalsymbol  Klassische Musik

zwei² ist ein Kompositionsanhang Improvisation des amerikanisch Komponist John Cage. Es ist für zwei geschrieben Klaviere und gehört zu seiner Kompositionsreihe Nummerierte Teile. Diese nummerierten Stücke sind genau wie im Titel angegeben; Two steht für zwei Musikinstrumente und ² für das zweite Werk für zwei Musikinstrumente; die Variation ist also unendlich.

Cage kehrte, wie so viele Komponisten, in einem späteren Alter zu den Grundlagen des Komponierens zurück. Im Gegensatz zu seinem reinen Avantgarde während der die fünfziger und sechzig er interessierte sich immer mehr für Harmonie. Gleichzeitig war Cage in seinem eigenen Kompositionsstil so weit fortgeschritten, dass die Harmonietechnik, die er anwenden wollte, noch immer mit dieser unvergleichbar ist 20. Jahrhundert Komponisten, die an den "alten" Harmoniemodellen arbeiteten. Bei Cage gibt es daher keine offensichtlichen Lösungen von Akkorden oder anderen Übergängen, die für Westler offensichtlich sind.

Komposition

Musik

Die Musik von Two² ist der Musik sehr ähnlich, die Morton Feldman zusammengesetzt. Ein extrem minimaler Einsatz von Noten und den Möglichkeiten des Instruments. Die Klänge werden an ihre Grenzen getrieben, genau wie die tempi. Dies erweckt den Anschein, als würden die Pianisten jeder Note besondere Aufmerksamkeit schenken. Es klingt sogar so, als wäre es für einen ungeübten Musiker durchaus möglich, das Werk aufzuführen. Beim Hören scheint dieses Werk auch von einem Pianisten gespielt zu werden. Das Tempo scheint Largo oder langsamer.

Analyse

Die Analyse zeichnet ein ganz anderes Bild:

  • die Komposition besteht aus 36 Teilen;
  • ein Satz besteht aus einem musikalischen Satz bestehend aus 5 oder 7 Takten;
  • die teile sind so komponiert, dass sie scheinbar nichts miteinander zu tun haben.
  • einige dieser Teile kommen in der Komposition häufiger vor;
  • jeder Takt besteht aus einer Reihe von Noten und Akkorden; verteilt auf die vier Stimmen der beiden Pianisten;
  • innerhalb des Taktes können die Musiker Rhythmus, Tonlänge und vielleicht auch Dynamik nach Belieben ausfüllen;
  • es gilt nur die Regel, dass die Musiker nicht zum nächsten Takt wechseln dürfen, bis beide ihren Takt gespielt haben;
  • die Komposition hat daher keine feste Dauer.

Das oben Gesagte bedeutet, dass keine Ausführung der Arbeit der anderen gleicht; jeder Musiker gibt seine eigene Interpretation des Werkes oder seiner Stimme, sogenannte Chance-Musik. Es hat auch zur Folge, dass es nicht möglich ist schnell zu spielen, weil man ständig der anderen Stimme/Musiker folgen muss. Die zurückkehrenden Teile sind für die Musiker erkennbar, nicht aber für den Hörer, da beide Musiker das Fragment bei den Wiederholungen unterschiedlich spielen können.

Hintergrund

Die Zusammensetzung basiert auf der Renga, ein japanisch poetische Form.

Quelle und Diskographie