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Unter Bauern | ||||
| Richtung | Ludi Bücher | |||
| Produzent | Karl Baumgartner | |||
| Hauptrollen | Veronica Ferres, Armin Rohde, Louisa Mix, Margarita Broich, Martin Hornm, Lia Hönsbroech | |||
| Musik | David Greilsammer | |||
| Bearbeiten | Suzanne Fenn | |||
| Produktionsfirma | 3L Filmproduktion, 3L Filmverleih, Acajou Films, Film & Television Facilities, FilmForum Köln, Pandora Filmproduktion, WDR/Arte | |||
| Premiere | 2009 | |||
| Genre | Spielfilm | |||
| Spielzeit | 100 Min. | |||
| Sprache | Deutsche | |||
| Land | Deutschland-Frankreich | |||
| Drehorte | Westfalen | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
| MovieMeter-Profil | ||||
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Unter Bauern (Retter in der Nacht) ist ein deutsch-französischer Film des niederländischen Regisseurs Ludi Bücher mit Veronika Ferres und Armin Rohde in den Hauptrollen. Der Film ist eine Adaption des Buches Retter in der Nacht (1965) von Marga Spiegel (21. Juni 1912 – 11. März 2014).
Geschichte
Westfalen 1943: Die im Erster Weltkrieg mit dem Eisernes Kreuz Der angesehene Jude Siegmund Menne Spiegel ist ein erfolgreicher Pferdehändler. Um seine Frau Marga und Tochter Karin vor der drohenden Deportation in die Konzentrationslager im Osten zu schützen, appelliert Spiegel an seine Klienten und alten Kriegskameraden. Sie zögern nicht lange und während die blonde Marga und ihre Tochter als Opfer des Bombenanschlags von Dortmund auf dem Hof der Familie Aschoff einquartiert werden, findet Menne einen Platz im Stall des Bauern Pentrop. Indem sie Juden helfen, riskieren beide Familien ihr Leben. Während Menne auf dem Dachboden von Pentrops Hof unsichtbar bleibt, hilft Marga unter falschem Namen bei der Arbeit und Karin freundet sich mit der Tochter von Aschoff an, deren Freundin Mitglied der Hitlerjugend ist. Nur der Bauer und seine Frau kennen die Identität, aber die Entdeckung der jüdischen Herkunft von Marga und Karin lauert immer.[1]
Hintergrund
Die Geschichte basiert auf den wahren Erfahrungen der 2014 verstorbenen Schriftstellerin Marga Spiegel. Marga Spiegel war die Tochter von Siegmund Rothschild (1882–1938) und dessen Ehemann Cilly Rosenstock (1888–1937) im HessischOberaula geboren. 1937 heiratete sie den 13 Jahre älteren Pferdehändler Spiegel und zog ins westfälische Ahlen. Die Familie floh 1940 nach Dortmund, wo sie mit mehreren anderen Familien in a . leben jüdisches haus lebten (mit einem jüdischen Haus, das nach der bürokratischen Sprache der Nazis als ehemaliges jüdisches Eigentum galt, das zwangsweise ausschließlich jüdischen Mietern zugeteilt wurde). Später zog die Familie in eine Kaserne nach Ahlen. In den Jahren 1943-1945 tauchte die Familie Spiegel mit ihrem Mann und ihrer Tochter bei katholischen Bauern unter Münsterland unten und entging so der drohenden Abschiebung.[2]
Ort
Die Dreharbeiten fanden von Mitte August bis Anfang Oktober 2008 in Dülmen, Billerbeck, wadersloh, Lippstadt, Oer-Erkenschwick und andere westfälische Orte an oft den ursprünglichen Orten.
Standort Dülmen
Bild vom gleichen Filmset in Dülmen
Rollenverteilung
- Veronica Ferres: Marga Spiegel
- Armin Rohde: Menne Spiegel
- Luisa Mix: Karin Spiegel
- Margarita Broich: Bauer Aschoff
- Martin Horn: Bauer Ashoff
- Lia Hoensbroech: Anni Aschoff
- Tjard Krusius: Emmerich Aschoff
- Kilian Schuler: Florian Aschoff
- Marlon Kittel: Klemens Aschoff
- Veit Stübner: Bauer Pentrop
- Nova Meierhenrich: Bauer Pentrop
- Nicole Unger: Josefa
- Lina Beckmann: Paula Wacker
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |