WikiDer > Wadersloh
| Ort | |||
| Zustand | |||
| Kreis | Warendorf | ||
| Regierungsbezirk | Münster | ||
| Koordinaten | 51° 44′ N, 8° 15′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Oberfläche | 117,03 km² | ||
| Einwohner(31-12-2018[1]) | 12.397 (106 Einwohner/km²) | ||
| Niederländer(09-05-2011[2]) | 19 (0,05%) | ||
| Höhe | 78 m | ||
| Bürgermeister | Christian Thegelkamp | ||
| Wirtschaft | |||
| GewSt Hebesatz | 428% (2020[1]) | ||
| Andere | |||
| Postleitzahl | 59329 | ||
| Vorwahlen | 02523, 02520, 02945 | ||
| Nummernschild | WAF, BE | ||
| Städtische Zentren | 3 Ortsteile | ||
| Gemeindenummer | 05 5 70 048 | ||
| Webseite | www.wadersloh.de | ||
Lage Wadersloh in Warendorf | |||
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Wadersloh ist ein Ort und Gemeinde in dem DeutscheZustandNordrhein-Westfalen, liegt in den Kreis Warendorf. Die Gemeinde Wadersloh hat 12.397 Einwohner (31. Dezember 2018)[1] auf einer Fläche von 117,03 km².
Aufteilung der Gemeinde

Dörfer (rot) und Weiler (orange) Gemeinde Wadersloh

Waffe der ehemaligen Gemeinde Liesborn
Die Gemeinde Wadersloh besteht aus drei Ortsteile, was von Anfang an zur kommunalen Umgliederung führte 1975 selbstständige Gemeinden waren:
- Wadersloh
- Liesborn (3.720 Einwohner im Dez. 2017), 3 km südlich von Wadersloh
- Diestedde (2.372 Einwohner im Dez. 2017), 6 km westlich von Wadersloh.
Alle drei dieser Dörfer sind von einer Reihe von Bauerschaften (Weiler oder Gruppen verstreuter Höfe). Siehe Karte.
Direkt gegen Liesborn lügen SpaBad Waldliesborn gehört zur Nachbargemeinde Lippstadt.
Geographie, Infrastruktur
Umliegende Orte
- Beckum, 10 km westlich von Diestedde
- Stromberg, 9 km nördlich von Wadersloh
- Langenberg, 9 km ostnordöstlich von Wadersloh; von dort sind es 6 km nördlich nach Rheda-Wiedenbrück
- Lippstadt, Kreis Cappel, 4 km ostsüdöstlich von Liesborn; von dort sind es 5 km südöstlich bis ins Zentrum von Lippstadt
- Herzfeld, Gemeinde lippenartig, 9 km südlich von Wadersloh.
Der Verkehr
Die Gemeinde liegt im Südosten der Kreis Warendorf und grenzt im Osten an den Bach namens Glenne und im Süden auf der Lippe, in die die Glenne mündet. Die Gemeinde wird von vielen anderen Bächen durchschnitten, die in die Glenne oder die Lippe münden. Keines dieser Gewässer ist für die Schifffahrt von Bedeutung. Kleine Sportboote können nur auf der Lippe segeln.
Die Hauptverkehrsstraße der Gemeinde verläuft von West nach Ost Bundesstraße 58 von Beckum zum Bundesstraße 55 wenige Kilometer nördlich von Lippstadt. Neun Kilometer nördlich von Wadersloh liegt der Wallfahrtsort Stromberg, das 3 km von der Ausfahrt 22 der Autobahn A2 Weg.
Durch die Gemeinde führt eine kleine Güterbahn[3] von Beckum nach Lippstadt. Von 1898 bis 1975 verkehrten auf dieser Strecke auch Personenzüge.
Der öffentliche Nahverkehr beschränkt sich auf Linienbusse nach Beckum und Lippstadt v.v.; Diese Busse verkehren montags bis samstags tagsüber einmal pro Stunde und sonntags zweimal pro Nachmittag.
Wirtschaft
Im 1945 gründete die Firma Gloria in Wadersloh, das Feuerlöscher produziert und vertreibt weltweit. Seit 2007 befindet sich nur noch der Hauptsitz dieser Gesellschaft in Wadersloh.
Sowohl ein Betonwerk als auch ein Werkszweig sind von überörtlicher Bedeutung Rheda-Wiedenbrück, wo Holz- und Kunststoffmaterialien hergestellt werden, die auf Innenwände und Böden aufgebracht werden können.
Das Kloster Liesborn mit seinem Museum zieht immer mehr kunst- und kulturinteressierte Touristen an.
Geschichte
Kloster Liesborn
Im 815 es wurde Kloster Liesborn wie Frauengründet gegründet und in 1121 durch Krieg zerstört. 1131 wurde die Stiftung, deren Bewohner wegen eines zu weltlichen Lebens vertrieben worden waren, in ein Kloster der Benediktiner. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Anlage wieder mehrmals durch Brände zerstört, aber auch durch ein zu weltliches Leben und unerlaubte Handlungen der Brüder mehrfach in Misskredit gebracht. 1464/1465 schloss sich das Kloster der de . an Brüder des gemeinsamen Lebens inspiriert Gemeinde Bursfelde.
In dieser Zeit wurde die Klosterkirche renoviert und mit einem kostbaren, in 1465 geweihtes Altarbild, dem Maler geschenkt Johann von Soest zugeschrieben wird, und das als eines der wichtigsten Werke von Malerei von dem 15. Jahrhundert gilt deutschlandweit.
Dann folgte bis zum Reformation eine kurze Blütezeit. Es folgte aus dem 16. Jahrhundert eine weitere Zeit des Niedergangs und der finanziellen Schwierigkeiten aufgrund des verschwenderischen Lebens verschiedener Äbte. In dem Dreißigjähriger Krieg (1618-1648) wurde das Kloster vollständig zerstört. Nach 1648 setzte sowohl der wirtschaftliche als auch der moralische Aufschwung wieder ein. Im 1735 ein Neubau der Klostergebäude wurde nach Bauplänen der barocker ArchitektMichael Spanner, der auch anderswo in der Region Kloster- und Schlossbauten entwarf. Im 1803 wurde das Kloster, wie alle diese Institutionen in Preußen, säkularisiert. Ein Teil des Klosters wurde in dieser Zeit abgerissen und das kostbare Altarbild leider zersägt, woraufhin die verschiedenen Fragmente in den Kunsthandel und schließlich in die wichtigen LWL-Museum für Kunst und Kultur zu Münster und in der Nationalgallerie zu London endete. Auch die kostbare Klosterbibliothek wurde in der Anfangszeit zerstört 19. Jahrhundert versteigert. In dem 20. Jahrhundert die Überreste des Komplexes wurden sorgfältig restauriert. Das Hauptgebäude wurde 1966 zu einem Museum umgebaut und 2004 erweitert.
Andere
Archäologische Funde aus den Jahren 1997-2001 bei Wadersloh haben zu dem Schluss geführt, dass in der Altsteinzeit Gruppen Neandertaler durchstreifte diese Gegend. Ungefähr 900 Artefakte werden ihnen zugeschrieben Die drei Dörfer entstanden im Mittelalter als Siedlungen von Bauern auf Lichtungen (loh) im Wald. Einst zu Kirchendörfern geworden, siedelten sich auch Handwerker an, vor allem um das Kloster Liesborn. Das Gebiet war vom Mittelalter bis zum Napoleonische Zeit im Allgemeinen Teil der Fürstbistum Münster, obwohl die jetzige Gemeinde aufgrund ihrer Lage nahe der Grenze zu den Herrlichkeit Lippe, später ist es Kreis Lippe und dann ist es Fürstentum Lippe. In dem 19. Jahrhundert Wadersloh war Teil der Königreich Preußen, Das von 1871 verschmolzen mit dem Deutsches Kaiserreich.
Vom 16. bis zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte die Gegend wenig Wohlstand. Kriege, Pestepidemien und Missernten verursachten immer wieder viel Armut und Elend. zuerst nach 1898Als Wadersloh einen Bahnanschluss bekam, folgte eine deutliche wirtschaftliche Erholung. Immer mehr Dorfbewohner fanden Arbeit in Fabriken in den umliegenden Städten.
Sehenswürdigkeiten
- Kreismuseum in der Abtei Liesborn: bedeutendes Museum mit ua sakraler Kunst vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert. Die große Sammlung ist von internationaler Bedeutung Kruzifixe aus dem Zeitraum 1100-2000, darunter Werke des 20. Jahrhunderts innerhalb dieses Konzepts von Salvador Dalic, Marc Chagall und Joseph Beuys. Die Kollektion umfasst u.a Pieter Paul Rubens zugeschriebenes Gemälde Christus und Johannes der Täufer als Kinder. Das Museum besitzt auch die Regionalmuseum charakteristische Objekte im Bereich des alten Handwerks und dergleichen.
- Die 1894 fertiggestellte römisch-katholische Margaretenkirche im Stil der neugotisch, hat im Inneren einige interessante liturgische Artefakte, teilweise aus den drei früheren Kirchengebäuden an dieser Stelle.
- Das alte Landhaus Rittergut Heerfeld, nahe dem Weiler Göttingen und der Lippe, wurde um 2015 restauriert und ist von einem schönen kleinen Park umgeben. Auf Wunsch der Anwohner kann es gelegentlich auch von innen besichtigt werden.
Partnergemeinden
Wichtige Personen in Bezug auf die Gemeinde
- Anton Bornefeld (* 20. Juli 1898 in Wadersloh; † 14. März 1980 in Liesborn), römisch-katholischer Priester, Ratgeber und Sozialarbeiter während der NS-Zeit Polen und Tschechien einheimische Bergmannsfamilien in der Ruhrgebiet; weil die Nazis diese Leute mögen Untermensch verfolgt, auch Bornefeld wurde verfolgt; er überlebte eine Gefangenschaft in KZ Dachauau, und war nach dem Krieg wieder Pfarrer. Polnische und tschechische römisch-katholische Organisationen verliehen ihm nach 1945 Auszeichnungen.
- Rita Süssmuth (* 1937), Politiker, lebte als Kind in Wadersloh
Bilder
Kirche Kloster Liesborn
Innenraum dieser Kirche

Fragment der v.m. Hochaltar in dieser Kirche [4](1)

Fragment der v.m. Hochaltar in dieser Kirche (2)

Fragment der v.m. Hochaltar in dieser Kirche (3)
Fragment[5] von der v.m. Hochaltar in dieser Kirche (4)
Klostergebäude Liesborn (1735)
Holzskulptur in Wadersloh (Gordon Brown)

Wadersloh, R. K. Margaretenkirche

Diestedde, Schloss Crassenstein[6]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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