WikiDer > Utrenja
utrenja | ||||
| Komponist | Krzysztof Pendereckic | |||
| Art der Zusammensetzung | Kirchenmusik | |||
| Komponiert für | Solisten Chor Orchester | |||
| Zusammensetzungsdatum | 1970-1971 | |||
| Premiere | 8. April 1970 28. Mai 1971 | |||
| Gewidmet | Utrenja I: Eugene Ormandy | |||
| Teuer | 74 Minuten | |||
| uvre | Werk von Krzysztof Pendereckic | |||
Münster Dom | ||||
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utrenja ist ein Komposition von Krzysztof Pendereckic, die in zwei Phasen abgeschlossen wurde. Er beschrieb das Werk damals: Alles, was ich wollte, war befreiende Musik, abseits jeglicher Tradition. utrenja ist Altes Kirchenslawisch für die Frühschicht Guter Freitag.
Geschichte
Der Ursprung des Werkes liegt in einem Auftrag des damaligen Westdeutschen Rundfunks für ein neues Werk der Polieren Komponist. Penderecki schrieb auf diese Bitte hin eine Arbeit über die Osterwochenende: Das Begräbnis Christi (Zloženie Chrystusa do grobu), später bekannt als Utrenja I. Penderecki widmete das Werk dem berühmten DirigentEugene Ormandy. Diese Komposition basiert auf der orthodoxen Liturgie rund um den Karsamstag. Die Uraufführung fand in Deutschland im Altenberger Dom in Altenberg, einem Ortsteil von Odenthal; Andrej Markowski leitete eine internationale Kompanie (Stefania Woytowicz, Sopran; Krystyna Szczepánska, Alt; Louis Devos, Tenor; Bernard Ladysz, Bass; Boris Carmeli, Basso Profondo; Chor der Norddeutscher Rundfunk (NDR); Chor der Westdeutscher Rundfunk (WDR) [Kölner Rundfunkchor]) mit dem Sinfonieorchester des Kölner Rundfunks am 8. April 1970.
Die Aufführung war ein Erfolg und der deutsche Sender bat den Komponisten im folgenden Jahr um eine Fortsetzung. 1971 vollendete der Komponist die eigentliche Fortsetzung Die Auferstehung Christi (Zmartwychwstanie Pańskie) (Utrenja II), das sich inhaltlich, zeitlich und musikalisch nahtlos in das zuvor vollendete Werk einfügt. Dieses Werk wurde nicht gesondert uraufgeführt. Am 29. Mai 1971, zuerst Das Begräbnis Christi gespielt und dann Die Auferstehung Christi. Wieder war Markowski der Dirigent, auch die Solisten und das Orchester waren gleich. Seitdem sind beide Werke als Utrenja gemeinsam durchs Leben gegangen. Erfüllungsort war, wenn die Münster Dom.
Musik
Utrenjas Musik muss im Lichte der Beziehungen zwischen Westdeutschland und Polen im Laufe der Musikgeschichte und der Kalter Krieg. In diesen Jahren (und noch 2010) war Westdeutschland ein Vorreiter der Innovation innerhalb der klassische Musik des 20. Jahrhunderts, wollten sie den Komponisten, die im Ostblock unter Druck der Regierung Musik zum Wohle der Menschen schreiben mussten, viel Raum geben. Die Leute zogen es vor, keine Musik zu haben, die zu schwer zu verstehen war, sie wurde als Einfluss auf den freien Westen angesehen. Gleichzeitig begann in Polen eine Bewegung zu entstehen, die zunächst zu massiven Repressionen, schließlich aber zum Sturz des kommunistisch Regime. Hinzu kam, dass ein Großteil Polens aus einem Gebiet bestand, das zuvor zu Deutschland gehörte (Preußen und Schlesien) und ein gemeinsames Gefühl in der Kultur ist klar. Die Arbeit war damals ein großer Erfolg. Natürlich ist der Einfluss der dann unterdrückten Katholizismus nicht zu unterschätzen, das wurde vom damaligen Regime toleriert, aber die Regierung war damit nicht zufrieden.
Musikkenner und Kritiker waren damals und heute (2009) weniger begeistert von diesem Werk. Zu dieser Zeit befand sich der Komponist in einer stilistischen Übergangsphase. Er tauschte zunehmend Avantgarde-Musik gegen einen konservativeren Stil ein. Man dachte damals, der Komponist wolle mit Utrenja beim Publikum punkten, doch hinterher lässt sich schlussfolgern, dass es sich um ein Übergangswerk zwischen zwei kaum zu vereinbarenden Stilen handelte. Moderne Musik und Musik, die auf eine frühere Zeit zurückgreift, wechseln sich ab. Einerseits eine Arbeit voll Dissonanzen und dann wieder himmlische Gesänge wie die, für die ich Kirchenchoräle verwendet habe.
Nachdem beide Teile zu Utrenja verschmolzen wurden, wurden beide Teile zusammen mit dem Lukas Leidenschaft als musikalisches Triptychon gesehen. Teile von Utrenja wurden in . verwendet Das Leuchten.
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Das Begräbnis Christi
- Troparion
- Lobgesänge
- Imros
- Kanon von Stiller Samstag
- Irmologie
Die Auferstehung Christi
- Das Evangelium
- Stichira
- Psalm mit Troparion
- Passah-Kanon, Lieder 1 und 3
- Passah-Kanon, Lied 8
- Kontakt
- Ikos
- Passahkanon, Fragment
Orchestrierung
Die Arbeit ist für große Besetzung geschrieben:
- 1 Sopran, 1 Mezzosopran, 1 Tenor, 1 Bass, 1 basso profundo
- 2 Chöre bestehend aus Sopranen, alt, Tenöre und Bariton/Bass
- 4 Flöten davon 1 und 2 auch Page und 4 auch Altflöte, 3 Oboen, 3 Klarinetten davon auch 1 Es-Klarinette, 1 Bassklarinette , Kontrabassklarinette, 2 Altsaxophone, 2 Baritonsaxophonephone, 3 Fagotte und 1 Kontrafagott;
- 6 Hörner, 5 Trompeten, 4 Posaunen, 2 Tuben
- 4 Mann/Frau Schlagzeug für 2 Dreiecke, 2 Gongs, Röhrenglocken, 4 Becken, 2 tam-tams, 4 Tom-Toms, 2 Bongos, kleine Trommel, große Holzplattenrommel (Bass Drum aus Holzplatten), Holzglocken (Holzglocken), guiro, Claves, Peitsche, javanische Gongs (eine Art von Gong-Ageng aus dem Javaner Spiellan oder kulintang), Rassel, Vibraphon und Marimba
- 1 Klavier, Harmonium, Bassgitarre
- 24 Geigen, 10 Bratschen, 10 celli, 8 Kontrabässe
Diskographie
- Auflage Naxos (2009) in einer Penderecki gewidmeten Serie:
- Iwona Hossa (Seife); Agnieszka Rehlis (Mezzo), Piotr Kusiewicz (Tenor), Piotr Nowacki (Bass), Gennady Bezzubenkov (bp)
- Knabenchor von Warschau,
- Chor und Orchester von Warschauer Philharmoniker unter Antoni Wit
- Aufnahme September und Dezember 2008
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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