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Vsevolod Pudovkin | ||||
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Wsewolod Pudowkin (1920) | ||||
| Vollständiger Name | Vsevolod Illarionovich Pudovkin | |||
| Geboren | 28. Februar1893 | |||
| Verstorben | 30. Juni1953 | |||
| Geburtsland | ||||
| (und) IMDb-Profil | ||||
| Moviemeter-Profil | ||||
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Vsevolod Illarionovich Pudovkin (Russisch: севолод Илларионович удовкин) (Pensa (Russland), 28. Februar1893 - Riga, 30. Juni1953) war ein Russe Regisseur und Filmtheoretiker. Er gilt als einer der drei großen Meister der blöder film in der Sowjetunion, zusammen mit Sergej Eisenstein und Oleksandr Dovzhenko.
Biografie
Pudovkin studierte Physik und Chemie an der Universität Moskau, brach sein Studium jedoch wegen des Ausbruchs der Erster Weltkrieg nicht beendet. 1915 wurde er als Frontsoldat verwundet und geriet in Gefangenschaft der deutschen Wehrmacht. Während seiner dreijährigen Gefangenschaft inszenierte er Die lebende Leiche von Leo Tolstoi. 1918 kehrte er nach Russland zurück und arbeitete zunächst als Chemiker. Ab 1920 studierte er an der Staatlichen Filmschule. Anschließend arbeitete er im experimentellen Filmlabor von Lev Kuleshov, unter dessen Einfluss er begann, seine Ideen zur Anwendung des Schnitts als Technik zu entwickeln. Sein erster Film, Schachfieber wurde 1925 hergestellt. Die nächste Arbeit, ein Dokumentarfilm, trug den Titel Die Mechanik des Gehirns und hat die Reflextheorie von Ivan Pavlov als Thema.
Mit den Dreharbeiten zu Maksim Gorkic's Geschichte Die Mutter Pudovkin wurde weltberühmt. Dieser Film gehört neben Gepanzerter Reiniger Potemkin von Sergej Eisenstein zu den wichtigsten Filmen der sowjetischen Kinogeschichte. Die Mutter war 1958 während der Internationalen Filmausstellung in Brüssel zu einem der sechs besten Filme aller Zeiten gewählt.
Ab den frühen 1930er Jahren wechselte Pudovkin zur Produktion Tonfilme, meist auf stalinistischer Basis. Nur einmal hat er sich mit dem Film außerhalb des Systems gewagt Die Mörder sind unterwegs, Der Erste BrechtDreharbeiten in der Sowjetunion. Dieser Film wurde verboten. Ein schwerer Autounfall im Jahr 1932 hätte seinem Leben beinahe ein Ende gesetzt.
Neben seiner Tätigkeit als Regisseur und gelegentlich auch als Schauspieler wurde Pudovkin als Filmtheoretiker bekannt. Als solcher schrieb er drei Bücher und zahlreiche Fachartikel. Pudovkin bediente sich wie Eisenstein der Montagetechnik, wenn auch weniger auffällig. 1945, seit 1932 Mitglied der Kommunistischen Partei, wurde ihm der Lenin- und Stalin-Orden verliehen.
Filmografie
- Todesstrahl (1925) (Луч ерти)
- Die Mutter (1926) (Мать)
- Das Ende von Sankt Petersburg (1927) (Конец анкт-Петербурга)
- Sturm über Asien (1928) (Потомок ингисхана)
- Ein Normalfall (1932)
- Der Deserteur (1933)
- Minin und Poscharski (1939)
- Suworow (1940)
- Die Mörder sind unterwegs (1942)
- Admiral Nachimow (1946)
- Drei Begegnungen (1948)
- Herrscher der Lüfte (1951)
Externer Link
- (und)
Vsevolod Pudovkin in dem Internet-Filmdatenbank
