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Walter Landauer

Walter Landauer (Berlin, 31. August1902 - Bergen-Belsen, der 20. Dezember1944) war ein deutscher Verlag.

Landauer studierte in Frankfurt, zusammen mit Fritz Helmut Landshoff und Hermann Kesten und arbeitet seitdem 1927 als Angestellter bei der Gustav Kiepenheuer Verlag im Berlin wo zuvor Landshoff als Co-Direktor angestellt war, arbeitete auch Kesten dort.

Nach der Machtergreifung der Nazis in 1933, drei Viertel der Veröffentlichungen wurden verboten und das Trio verließ den Verlag. Auf der Durchreise Österreich und Schweiz, freute sich Landauer auf die Arbeit bei verschiedenen Verlagen. Nur in Amsterdam konnte er mit dem 1880 gegründeten Verlag zusammenarbeiten Allert de Lange Arbeiten.

Gerard de Lange, der Sohn des Gründers, bot ihm eine Stelle als Leiter der deutschen Verlagsabteilung an, er musste dafür sorgen, dass Schriftsteller, die aus ihrem Heimatland vertrieben wurden, einen neuen Verlag erhielten. Als Leiter der deutschsprachigen Abteilung des Verlags Allert de Lange nahm Walter Landauer im Herbst 1933 seine Arbeit auf. Als Redakteur holte er Hermann Kesten auf seine Seite. Der erste Autor, der Landauer unter Vertrag nahm, war Georg Hermann.

Allert de Lange war daneben Querido Verlag Als einer der erfolgreichsten Exilverlage erschienen im Zeitraum 1933 bis 1940 90 deutschsprachige Ausgaben. Nach der deutschen Besetzung der Niederlande im Mai 1940 die deutschsprachige Abteilung des Verlags wurde geschlossen. Ein Versuch von Thomas Mann um Lamdauer bei der Flucht zu helfen Vereinigte Staaten gescheitert. Nach einem Untergetauch in den Niederlanden wurde Walter Landauer dennoch 1943 verhaftet und deportiert. Er starb im Dezember 1944 im KonzentrationslagerBergen-Belsen.

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