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Wangeroogs

Es freche Augen wird es nicht mehr gesprochen Friesisch Dialekt des Deutschen WattenmeerWangerooge. Obwohl es nur noch wenige ältere Menschen gibt, die die Sprache überhaupt gehört haben, ist durch zahlreiche Dokumentationen viel darüber bekannt.

Die Wangeroogs hörten damit Wurstpommes, es Harlinger Friesisch (gesprochen auf Deutsch Harlingerland, nicht in der gleichnamigen niederländischen Stadt) und das noch vorhandene Saterfries bis es Oosterlauwers Friesisch. Dieser Name wird jedoch hauptsächlich nach historischen Kriterien verwendet, da die Varianten nicht gegenseitig verständlich waren/sind. Wangeroogs war aufgrund seiner Abgeschiedenheit ausgesprochen konservativ: Es war die einzige westgermanische Sprachvarietät östlich der Nordsee mit dem d- aufbewahrt (in z.B. durch "drei") und viele unbetonte Schlussvokale blieben intakt (schüpu "Schiffe"), die innerhalb der Germanische Sprachen weiter nur im isländisch und der Färöisch verhindert.

Auf einer abgelegenen Insel wie Wangerooge ist es Niedersächsisch nicht bestanden, so dass Friesisch bis ins 19. Jahrhundert die einzige Sprache blieb. Die gründliche Erforschung dieser Sprache begann in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts, hauptsächlich durch den leidenschaftlichen Amateur HG Ehrentraut (1798–1866), hier lebend in 1837 begann mit. Sein Ansatz war zielgerichtet und nach unseren Maßstäben einigermaßen wissenschaftlich. Die Situation einer sehr kleinen (<1000) aber stabilen Gruppe von Sprechern dieses Dialekts hat sich zu Silvester geändert 1854/1855, als eine Sturmflut über die Insel fegte. Es folgten weitere Sturmfluten, und die Bewohner von Wangerooge wurden wiederholt auf das Festland evakuiert. Auch einige neue Bewohner kamen, um auf der Insel zu leben. Diese Einmischung machte die Zukunft der Sprache unsicher und immer mehr Inselbewohner wechselten zum Niedersächsischen. Um 1930 verlor Wangeroogs endgültig seine Funktion als Umgangssprache; die letzten beiden Sprecher sind gestorben 1950.

Die friesischen Sprachforscher bedienten sich dann dem Material, das hauptsächlich Ehrentraut hinterlassen hatte. Einer von ihnen, der Holländer Pyt Kramer, fand in den 1990er Jahren in seinem Nachlass mehr als tausend handgeschriebene Seiten von Wangeroogs, die hauptsächlich mit Märchen beschrieben wurden. Dieses - unveröffentlichte - Material hat Wangeroogs außergewöhnlich bekannt gemacht.

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