WikiDer > Wiener Walzer
Das Wiener Walzer ist ein Paartanz ziemlich schnell drei-vier mal (Standard 56 bis normalerweise 60 Schläge pro Minute), im Gegensatz zu den langsameren Englischer Walzer (28 bis 31 Schläge pro Minute). Nicht alle Musik im 3/4-Takt und mit diesem Tempo als Wiener Walzer geeignet. Charakteristisch für die Musik der Wiener Walzer verzögert den zweiten und dritten Schlag leicht (der Nickerchen von insbesondere der Bratschen). Der erste Takt ist in einem Wiener Walzer mit großer Betonung präsent.
Der Wiener Walzer hat die kleinste Figurenzahl aller Standardtänze: Rechtskurve (Natur), Linkskurve (Reverse), Spinturn auf der Stelle (Fleckerl) und neuerdings sind Pivots hinzugekommen. Wie beim englischen Walzer, Slowfox und Quickstep ist Technik (wie Sway) bei der Aufführung sehr wichtig. Will man auf einem Wiener Ball den offiziellen Wiener Walzer tanzen, sollte er links aufgeführt werden.
Nota bene: Figuren auf der Wettkampffläche: Natural Turn, Reverse Turn, Forward Change Right to Left and Left to Right, Backward Change R to L und L to R, Natural Fleckerl, Reverse Fleckerl, Contra Check, Off Beat Spin, Balance to Rechts Balance nach links, Balance nach vorne, Balance nach hinten. Alex More (Autor verschiedener Tanztechnik-Bücher) gibt auch Beschreibungen einiger anderer Figuren, aber da sich die Dame vom Gentleman löst (auch mit einem Solo-Turn), dürfen sie auf der Wettkampffläche nicht getanzt werden, mit Ausnahme der Eröffnung (nur bei den 4 Takten des Intros). Anstelle des Contra Checks, der normalerweise zwischen Reverse und Natural Fleckerl getanzt wird, oder als Auftakt nur für das Natural Fleckerl, wird nun auch ein Oversway-Throwaway getanzt. Alex Moore beschrieb diese Figuren in seinem 1. Technikbuch, das um 1930 herauskam.
Der Wiener Walzer als Tanz entstand im 18. Jahrhundert aus dem österreichischen Volkstanz de Landler. An den europäischen Höfen ist Tanz wegen des intimen Körperkontakts zwischen den Tanzpartnern längst verboten. Der Wiener Walzer stammt ursprünglich aus Deutsche Herkunft und wurde anfangs "deutsch" genannt. Der bekannte Walzerkomponist Strauss hat mehr als 300 musikalische Werke (darunter viele Walzer) geschrieben und seinen Vater (Johann sen.) weit übertroffen. Am Ende von 18. Jahrhundert wurde der Name Walzer dazu tanzen gegeben, die erste reelle (Wiener) Walzermelodie stammt aus dem Jahr 1679, "Ach du lieber Augustin" (in Die Niederlande auch bekannt als die Sinterklaas-LiedHör mal zu:es klopft an der Tür).
Der Wiener Walzer wird unverkennbar vom Musical dominiert Familie Strauß.
Bekannter WalzerKomponisten
- Johann Strauß sr.
- Johann Strauß jr. → Noch eine schöne blaue Donau
- Josef Strauß → Dorfschwalben aus Österreich
- Edward Strauss
- Johann Strauß III
- Oscar Straus
- Joseph Lanner
- Franz von Suppe → Dichter und Bauer
- Franz Lehar → Gold und Silber
- Richard Heuberger → Im Chambre Séparée
- Robert Stolz → Mein Liebeslied muss ein Walzer sein
- Emmerich Kalman → Grafin Mariza
- Julius Fučik
- Karl Komzak Sr. (I), Karel Komzák Jr. (II) und Karel Komzák III
- Leopold Godowsky → Alt-Wien
- Fritz Kreisler → Caprice Wien
- Joseph Gunglu
- Carl Michael Ziehrer → Wiener Burger
- Emile Waldteufel → Les Patineurs (Walzer der Eisläufer)
- Olivier Metra
- Frederic Chopin
- Johannes Brahms
| Tanzen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
|