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Mazurka
Die Mazurka in einem Bild von 1845

EIN Mazurka ist ein tanzen im drei-vier mal mit einer zusätzlichen Betonung des zweiten Schlags (im Gegensatz zu a Walzer). Ein Beispiel im niederländischen Tanzrepertoire ist Tanz Jan Pierewiet. Die Mazurka war Chopin (1810-1849) eingeführt in der Kunstmusik.

Die Mazurka ist eine stilisierte Verschmelzung von drei Polnische Volkstänze: die Mazur, die kujawiak und der oberek. Die Mazur ist ein Slawisch Tanz aus der polnischen Provinz Masuren. Charakteristisch dafür sind der punktierte Rhythmus, die Melodiesprünge und die unterschiedliche Akzentuierung der schwachen Schläge (2. und 3. Schlag). Der Kujawiak ist ein langsamer Turntanz im 3/4 Takt aus Kujavia, mit stark dekorierter Melodie und ohne zu starke Akzente. Der Oberek (Instrumental) oder Obertas (Gesang) ist der schnellste polnische Volkstanz, ein rasanter Wirbeltanz, ursprünglich ein sehr schneller Kujawiak.

Ab etwa 1600 war die Mazurka auch bei den Polen Adel populär, danach wurde der Tanz bis etwa 1900 unter anderem als Gesellschaftstanz populär Frankreich, Deutschland und Russland. In dem klassische Musik war die Mazurka auch beliebt; Frederic Chopin hat eine große Anzahl von Mazurkas geschrieben. Die in Masuren gespielte Volksmusik inspirierte den polnischen Komponisten Karol Szymanowski (1882-1937) ebenfalls in eine Reihe von zwanzig Mazurkas mit dem von Chopin bekannten Rhythmus, aber mit einer typisch slawischen Melodie, die eine bewegende Gelassenheit vermittelt. Auch außerhalb Europas entstand eine Tradition des Komponierens von Mazurkas. Auf Curaçao wurde die Mazurka im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts getanzt, als eine Party ihren Höhepunkt erreicht hatte. Zu den bekannten Komponisten der Curaçao-Mazurkas gehören Jan Gerard Palm (1831-1906), Rudolf Palmph (1880-1950) und Jacobo Palm (1887-1982).

Beispiele für Mazurka-Rhythmen

Der zweite Schlag wird oft dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schlag ein rhythmisches Motiv hat.

  • Das Hopfenfigur beim ersten Schlag: Musik ClefG.svgMusik 34.svgMusik 8pg1.svgMusik 16g1.svgMusik 4g1.svgMusik 4g1.svgMusik Bar.svgMusik 8pg1.svgMusik 16g1.svgMusik 2g1.svgMusik Bar.svg
  • Die Triole auf dem ersten Schlag (in Kombination mit der Hopfigur im nächsten Takt): Musik ClefG.svgMusik 34.svgMusik 8g1.svgMusik 12g1.svgMusik 8g1.svgMusik 4g1.svgMusik 4g1.svgMusik Bar.svgMusik 8pg1.svgMusik 16g1.svgMusik 2g1.svgMusik Bar.svg

Siehe auch

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